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DKP solidarisch mit den streikenden Druckern

von Michael Beltzam 07.12.20181729 mal gelesen2 Kommentare
Gießen | An die streikenden Kolleginnen und Kollegen
der Societäts-Druckerei

An die Gewerkschaft ver.di Mittelhessen,


Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die DKP Gießen grüßt Euch und steht in Eurem Kampf um den Erhalt Eurer Arbeitsplätze fest an Eurer Seite. Die dreiste Brechung des Versprechens zur Übernahme aller Beschäftigten muss klar zurückgewiesen und die geplanten Massenentlassungen von mehr als 100 Kolleginnen und Kollegen verhindert werden.

Die Rechnung der Rempel-Brüder (Eigentümer der Gießener Allgemeinen Zeitung), bisher tariflich bezahlte Arbeitsplätze durch billige Werksverträge zu ersetzen, darf nicht aufgehen.

Euer Streik ist die richtige Antwort auf das skandalöse Verhalten der Verlagsleitung; lasst Euch nicht rempeln – rempelt zurück! Gemeinsam seid Ihr stark.

Wir wünschen Euch in Eurem Arbeitskampf Durchhaltevermögen und Erfolg und werden Euch dabei nach Kräften unterstützen.


Mit solidarischen Grüßen
DKP Kreisvorstand Gießen
i.A. Erika Beltz

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Kommentare zum Beitrag

Wolfgang Seibt
56
Wolfgang Seibt aus Wettenberg schrieb am 08.12.2018 um 12:13 Uhr
Werkverträge sind ein probates Mittel, um tarifliche Verpflichtungen zu umgehen.
Die Medien, die sich gerne als die vierte Macht im Staate bezeichnen lassen, kommen hier diesem Ruf nicht nach. Anstatt Missstände anzuprangern schaffen sie hier welche.
Und was die Sache noch pikanter macht, alles völlig legal. Die Gesetzgeber wussten genau, welches Instrument zur Lohndrückung sie da augenzwinkernd schufen.
Wann kann ich in den Blättern der Brüder Rempel wieder etwas vom Anspruchsdenken der Arbeitnehmer lesen die so unverschämt sind einen Lohn zu verlangen, von dem sie leben können?
Wie sagte meine Oma immer, selber fressen macht fett.
Michael Beltz
7.333
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 09.12.2018 um 18:51 Uhr
Wolfgang Seibt hat Recht. Ich habe einige Streikenden mal gefragt, da sie gelbe Westen trugen, was sie von den Gelbwesten in Frankreich halten. Die Antworten waren unterschiedlich. Das kriegen wir in Deutschland nicht hin.
Hallo Lieber Leser
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Michael Beltz
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