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Rolf Becker las aus dem Kommunistischen Manifest- 50 Jahre DKP Gießen

Gießen | 50 Jahre DKP - Festveranstaltung in Gießen

Am 20.11.2018 fand im Vortragsraum der Kongresshalle in Gießen eine beeindruckende Feier mit etwa 70 Interessierten statt.

50 Jahre DKP, 100. Jahrestag der Novemberrevolution und der Gründung der KPD, 200. Geburtstag von Karl Marx - das sind gute Gründe zum Feiern. Anlässlich dieser Jubiläen luden die DKP-Kreise Gießen, Lahn-Dill und Marburg zusammen mit SDAJ, DGB, ARAG, VVN-BdA und Rote Hilfe ein.

Im Eingangsbereich und im Vortragsraum zeugte eine beeindruckende Ausstellung von Plakaten, Fotos, Presseartikeln, Aufrufen zu Demonstrationen und Kundgebungen, Berichte über Fußballturniere von den vielen Aktivitäten der letzten 50 Jahre.
Den ersten Kreisvorsitzenden wurde mit großen Fotoleinwänden im Eingangsbereich gedacht.

Es wurden alte Betriebszeitungen und sämtliche Ausgaben des Gießener Echos ausgestellt. Im Hintergrund lief eine Power Point Präsentation mit einer Auswahl von Fotos, die die genannten Aktionen untermalten.

In seiner Begrüßung erinnerte Henning Mächerle daran, dass die DKP aus der Erkenntnis gegründet wurde: Nur der Bruch mit den kapitalistischen Eigentumsverhältnissen kann das Ende von Krieg und Ausbeutung bedeuten.

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Michael Beltz aus Gießen betonte, dass es die DKP immer noch gibt und in der Lage ist, das größte linke Volksfest der BRD, das bekannte Pressefest, durchzuführen.
Die Worte von Ria Deeg: „Eine Partei ohne Zeitung ist wie ein Soldat ohne Gewehr.“ waren Auftrag und Anspruch zugleich: Seit 1970 erscheint das Gießener Echo jeden Monat.

Pablo Graubner von der DKP Lahn-Dill verband die Entwicklung der Partei mit der Geschichte der Stadt Wetzlar, die sich von einem Industriestandort zu einer „Einkaufsmetropole“ gewandelt hat.

Herwig Selzer aus Marburg schilderte sehr emotional seine eigene Entwicklung, wie er bei den Kommunisten seine politische Heimat fand. In einem waren sich die Redner einig: Solidarität und gemeinsames Handeln sind heute wichtiger denn je.

Rolf Becker, der sehr redegewandt und gekonnt gestikulierend aus dem Kommunistischen Manifest vorlas, machte klar, dass das Werk nicht an Aktualität verloren hat. Es gibt uns das Ziel und die Richtung vor, ohne dogmatisch zu sein. Mit chilenischer Musik begeisterten die „Musikandes“ das Publikum. Der emotionale und kämpferische Auftritt unterstrich die Bedeutung der internationalen Solidarität. „Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker“ (Che Guevara)

Durch das Programm führte Martina Lennartz, die Organisatorin des Abends, der mit der gemeinsam gesungenen „Internationale“ ausklang.
Mit neuer Kraft und neuem Mut werden wir dem Grußwort von Patrik Köbele folgen und auf die Straße gehen, um gegen Ausbeutung und Krieg, für die Stärkung der DKP aufzutreten.


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Kommentare zum Beitrag

H. Peter Herold
27.350
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 26.11.2018 um 14:51 Uhr
Dann viel Erfolg.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Martina Lennartz

von:  Martina Lennartz

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Interessensgebiet: Gießen
Martina Lennartz
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