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Gießener Bands rocken gegen Rechts

Gießen | Mit dem „No Borders“-Benefiz-Festival am 23. November im Scarabée setzen fünf Gießener Bands ein Zeichen gegen den Rechtsruck.

Ihre Gage spenden die Musiker für das Seenotrettungsschiff Iuventa und antifaschistische Arbeit in Gießen.

Inspiriert von der #wirsindmehr Demonstration in Chemnitz setzen fünf Gießener Bands mit dem „No Borders“-Benefiz-Festival ein Zeichen gegen rechte Hetze und Rassismus in ihrer Stadt.


Am Freitag, 23. November,
ab 19 Uhr
rocken sie den
Studentenkeller Scarabée im Riegelpfad.


Von melodisch bis rotzigem Punk Rock und Oi! bis zum ausgefeilten Hard Rock ist auch auf der Bühne für Vielfalt gesorgt. Live on stage sind Pestpocken, BembelBois, Snakebite, Mirror Monkeys und die Arnolds. Alle Musiker verzichten auf ihre Gage und spenden den Eintritt für die Seenotrettung auf dem Mittelmeer sowie für antifaschistische Arbeit in Gießen.

„Wir haben das Festival ins Leben gerufen, weil uns die Entwicklung der letzten Jahre gegen den Strich geht“, sagt Dennis Bembel, Sänger der Gießener Band BembelBois, der das Festival zusammen mit den anderen Bands veranstaltet. „Dass es von alleine besser wird, davon ist nicht auszugehen.“ Auch die Streetpunk-Combo Mirror Monkeys aus Gießen und Marburg sagt: „Wir wollen in unserer Region ein Zeichen gegen Ausgrenzung, Rassismus und Nationalismus setzen.“

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Das Eintrittsgeld geht zu drei Vierteln an die Crew des Seenotrettungsschiffs Iuventa. Die Besatzung hat vor der libyschen Küste Flüchtlinge aus Seenot gerettet, bis das Schiff beschlagnahmt wurde. Nun stehen die Seenotretter vor Gericht, unter anderem wegen Begünstigung illegaler Einwanderung nach Italien. Ein Viertel der Einnahmen bleibt in Gießen, um die antifaschistische Arbeit vor Ort zu unterstützen.
„No Borders, keine Grenzen – das gilt auf dieser Welt leider nur für Geld und die Wirtschaft, aber nicht für Hilfe suchende Menschen“, so die Gießener Punkband Pestpocken zum Motto des Festivals. „Wir leben in einem Land, das maßgeblich zu Fluchtursachen beiträgt, während gegen die Leidtragenden gehetzt wird. Wir treten dem Rechtsruck entgegen – für eine solidarische Gesellschaft, ohne Ausbeutung und Menschenfeindlichkeit.“


TERMIN
„No Borders“-Benefiz-Festvial mit Pestpocken, BembelBois, Snakebite, Mirror Monkeys, Die Arnolds
Freitag, 23.11.18, Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr
Scarabée, Riegelpfad 8, 35392 Gießen
Eintritt: 7–10 Euro, Nice Price vor 20 Uhr: 5 Euro


KONTAKT
Veranstalter/Bands:
Scarabée: Inge Menges, Tel. 0641-78571, E-Mail: info@scarabee.de

 
 
 
 
 
 

Kommentare zum Beitrag

H. Peter Herold
27.191
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 08.11.2018 um 11:35 Uhr
Viel Erfolg. Riegelpfad hat ja eine bewegte Vergangenheit.
Stefan Becker
34
Stefan Becker aus Staufenberg schrieb am 17.11.2018 um 16:03 Uhr
Ekelhaft
H. Peter Herold
27.191
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 17.11.2018 um 16:11 Uhr
Solche Worte schreibt man unter gesitteten Menschen doch nicht
Stefan Becker
34
Stefan Becker aus Staufenberg schrieb am 17.11.2018 um 16:15 Uhr
Doch weil es die Wahrheit ist. Diese Gruppen die dort auftreten sind dem linken Spektrum zuzuordnen. Also in meinen Augen widerlich
Hallo Lieber Leser
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von:  Martina Lennartz

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Interessensgebiet: Gießen
Martina Lennartz
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