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CEWL: Heimspiel am Mittwoch gegen slowakisches Team

Das Pharmaserv-Team um Finja Schaake empfängt am Mittwoch den Tabellendritten der Slowakei.
Das Pharmaserv-Team um Finja Schaake empfängt am Mittwoch den Tabellendritten der Slowakei.
Gießen | Möwen im Anflug

CEWL-Europapokal: BC Pharmaserv Marburg – Piestanske Cajky (Mittwoch, 19 Uhr, Georg-Gaßmann-Halle).

„Wir freuen uns auf Mittwoch. Es macht Spaß, viele Spiele zu haben. Und wir hoffen, dass viele Zuschauer kommen“, sagt Kim Winterhoff. Und: „Es macht natürlich mehr Spaß, wenn man gewinnt“, sagt ihr Trainer Patrick Unger.

Vor dem zweiten Auftritt in der Central Europe Women League ist die Stimmung gut beim Pharmaserv-Team. Kein Wunder nach einem perfekten Saisonstart mit neun Siegen und der Tabellenführung in der Bundesliga.

Die Gäste aus der Slowakei reisen als Tabellendritter der slowakischen Extraliga an. Piestany
gewann am Wochenende beim 71:44 mit dem selben 27-Punkte-Abstand wie Marburg in Saarlouis (92:65). Das bedeutete für die „Möwen“ den vierten Sieg im sechsten Spiel.

Nach dem knappen Marburger Heimsieg in der CEWL vor Wochenfrist wäre ein weiterer Erfolg gegen Piestany ein großer Schritt Richtung Final Four. Das erreichen die jeweils beiden Erstplatzierten der zwei Dreiergruppen.

Besucher, die an der Abendkasse ihren gültigen Studentenausweis vorlegen, zahlen nur zwei Euro Eintritt (statt acht Euro) und erhalten ein Freigetränk.
Nach dem Spiel, ab 22 Uhr, findet in der Campus Bar (Reitgasse 5) eine After-Game-Party mit der Mannschaft statt - nicht nur für Studenten. Bei Vorlage des Tickets vom Spiel gibt es einen „Shot“ gratis.


Fünf Fragen an BC-Trainer Patrick Unger:

Wie geht’s Paige Bradleys linkem Knöchel?
Patrick: Ihre Reha verläuft gut. Es geht alles ein bisschen schneller als erwartet. Diese Woche soll sie schon ohne Krücken laufen. Ich hoffe, dass sie nach der Länderspielpause dann gegen Göttingen wieder spielen kann.

Nach dem Spiel am Sonntag in Saarlouis bleibt nicht viel Zeit zum Trainieren. Wie macht ihr das?
Patrick: Montag haben wir regenerativ gearbeitet, Dienstag haben wir zwei Einheiten: einmal Krafttraining und dann normales Basketball-Training. Ob wir Mittwoch vor dem Spiel noch was machen, hängt davon ab, wie die Mädels drauf sind und ob wir bei der Analyse des Gegners noch etwas Besonderes sehen.

Du sagst doch immer, ihr schaut nur auf euch. Du schaust dir den Gegner also doch an?
Patrick: Ja, schon. Es geht aber nur darum, eine Idee zu haben, was Gegner gern macht. Dann kann man ein bisschen an den eigenen Stellschrauben drehen, bestimmte Rotationen machen oder eben nicht. Aber letztlich wollen wir unser Spiel durchbringen, denn das war bisher erfolgreich.

Und was macht Piestany gern?
Patrick: Sie spielen mit einer Neuner-Rotation, in der jede gut scort gut. Da müssen wir schon aufpassen. Die Prozente von der Dreierlinie sind nicht so berauschend. Also werden aufpassen, dass wir die Bälle nicht in unsere Zone reinbekommen. Dann wollen wir die Rebounds holen und selbst schnell zum Abschluss kommen.

Es wird das vierte Spiel binnen zwölf Tagen. Wie schafft ihr das konditionell?
Patrick: Natürlich werden die Beine schwer. Deshalb brauchen wir am Mittwoch auch alle elf Spielerinnen. Es ist aber für die Mädels nicht nur körperlich anstrengend. Sie müssen es im Kopf hinkriegen, noch mehr geben zu wollen, egal wie müde sich der Körper anfühlt. In den vorigen beiden Spielen hatten wir Phasen, in denen das nicht gut geklappt hat. Das wäre gegen Hradec Kralove fast schiefgegangen.

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von:  Marcus Richter

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