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Hurra, hurra, der „Pumuckl“ feierte erfolgreiche Premiere im Stadttheater Gießen

Pumuckl (Tom Schimon) (l.), Meister Eder (Tomi Wendt) (r.) und andere Figuren in einer Szene.
Pumuckl (Tom Schimon) (l.), Meister Eder (Tomi Wendt) (r.) und andere Figuren in einer Szene.
Gießen | Hurra, hurra, der Pumuckl ist im Stadttheater Gießen! Mit der erfolgreichen Premiere am Samstag, den 3. November, ist der kleine freche Kobold mit „Pumuckl – Das Musical“ von Franz Wittenbrink und Anne X. Weber nach den Geschichten von Ellis Kaut in Hessen angekommen. Erwachsenen und Kindern ab zehn Jahren können mit dieser über zwei Stunden langen Aufführung in der Inszenierung von Oliver Pauli und unter der Musikalischen Leitung von Andreas Kowalewitz und Martin Spahr einen lustigen und lebhaften Abend verbringen.
Der Pumuckl lebt in der Werkstatt vom Schreinermeister Eder und wird für ihn sichtbar, nachdem er in seinem Leimtopf hängen bleibt. Der tückische Kobold bringt den ruhigen Alltag des Schreiners ganz schön durcheinander, aber entsteht auch eine gute Freundschaft. Der schlaue Quälgeist schafft es, die Bediensteten der Gräfin im Schloss zu erschrecken und der Enkelin von Frau Steinhauser, Hanna, eine Haarspange zu stehlen. Das wird Meister Eder zu viel und er schmeißt den Pumuckl aus seiner Werkstatt, um seine Gesellschaft kurz danach zu vermissen. Der rothaarige Kobold stört den Frieden in der Wohnung
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vom Schlosser Schmitt und seiner Ehefrau eine Zeit lang, bis er wieder zu Meister Eder zurückkehrt und die beiden sich versöhnen. Die dargestellte Geschichte besteht nämlich aus den drei bekannten Pumuckl-Episoden „Spuk in der Werkstatt“, „Das Schlossgespenst“ und „Der große Krach“.
Das Bühnenbild von Monika Dora und die Kostümen von Thomas Döll schaffen mit der Werkstatt von Meister Eder, dem Schloss der Gräfin, einem Biergarten, der Wohnung der Schmitts und sogar dem Meer, wo der Pumuckl als Klabautermann Schiffbruch erlitt, eine wunderbare Welt. Die vielen Details lassen die Orte sehr realistisch erscheinen und die Handlung in einer unbestimmten Zeit zwischen Vergangenheit und Gegenwart spielen.
Neben den Darstellern aus Fleisch und Blut Tomi Wendt (Meister Eder), Tom Schimon (Pumuckl) und vielen mehr, verkörpert eine von Silke von Patay hergestellte Puppe den quirligen Pumuckl, wenn er sichtbar ist. Tom Schimon bedient sie meisterhaft und die Zuschauer vergessen fast, dass sie nicht von allein - mit den leibhaften Beinen des Schauspielers, der auf einem Bürostuhl sitzt - läuft, springt und sogar spricht oder singt, so genau und synchron die Mundbewegungen sind.
Die vielfältigen Musikrichtungen, die sich von bayerischen Rhythmen zu eingängigen Melodien, von modernen Stilen zu Walzer oder Jazz und sogar Rap spannen, werden von den einzelnen Schauspielern, vom Kinder- und Jugendchor des Stadttheater Gießen und vom Philharmonischen Orchester Gießen mit Humor interpretiert.

Wer den lustigen Kobold auf der Bühne erleben will, kann das Musical dieses Jahr noch am 11. November, am 2., 8. Dezember 2018 um 19.30 Uhr; am 30. und 31. Dezember 2018 um18:00 Uhr besuchen. 2019 finden noch weitere Termine am 24. Januar um 19:30 Uhr; am 24. Februar um 15:00 Uhr; am 2., 29. März um 19:30 Uhr; am 21. April um 18:00 Uhr; am 11., 25. Mai um 19:30 Uhr; am 16. Juni um 15:00 Uhr statt.

Pumuckl (Tom Schimon) (l.), Meister Eder (Tomi Wendt) (r.) und andere Figuren in einer Szene.
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Der Kinder- und Jugendchor des Stadttheater Gießen als Schulklasse in einer Szene.
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Der Pumuckl ist sichtbar!
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von:  Alessandra Riva - Mitarbeiterin der GZ-Redaktion

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