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Die grüne Bergregion um Oberstdorf im Allgäu

Infotafel über diese Bergwelt in Oberstdorf
Infotafel über diese Bergwelt in Oberstdorf
Gießen | Das war uns bei diesem Urlaub in das Oberste des Allgäus bei Oberstdorf besonders aufgefallen. Bei uns zuhause ist alles trocken und durch die Sonne verbrannt und dort hat es eine grüne Bergwelt. Eine Busreise mit viel Information über diese Region, angrenzend an Österreich und Tirol, so konnten wir es von unserer Reiseleiterin erfahren.

Einen Ausflug in die Bergwelt über Oberstdorf hatten wir mit der Nebelhornseilbahn erlebt. Bei herrlichem Wetter, mit viel Sonnenschein am 9. Oktober zum Weg mit der Seilbahn auf das Nebelhorn! Auf dem Nebelhorn 2224 m ü. NN hatte es einen herrlichen Ausblick in das Tal und die Bergwelt um Oberstdorf.
Viele Wanderer waren an diesem Tage unterwegs, aber auch die Paragleiter hatten eine gute Thermik.
Im Tal, immerhin liegt Oberstdorf selber auch schon über 800 m ü. NN, ist ein grüner Anblick, einfach herrlich!

Das Naturschutzgebiet, um den Moorweiher und das alte Moor-Freibad war noch so ein Ausflug über Oberstdorf, an dem dritten Tag, auch für die Füße. Durch den Kommentar von Herrn Wirth, möchte ich hiermit feststellen, das es dort oben am Nebelhorn eine große Ansammlung von Menschen gab. Aber in diesem Naturgebiet um den Moorweiher war es sehr ruhig und erholsam, zu diesem Zeitpunkt, es war ein unterschied wie Tag und Nacht! Eigentlich mag ich das als Natur bezogenen Mensch auch viel lieber, diese Ruhe, aber das ist nun mal so, wenn man Urlaub macht.

Infotafel über diese Bergwelt in Oberstdorf
Das Ziel für den zweiten Tag, die Nebelhornbahn in Oberstdorf
An diesem Tag war sie noch etwas im Nebel diese Nebelhornbahn.
Auf dem Weg zum Gipfel
Die Gipfelstation auf dem Nebelhorn
Der Blick von oben zur Station Hofartsblick un der Bergwelt dahinter
Ein beliebter Platz auf der Gipfelstation auch für dies Gleitschirmflieger
Über der Bergwelt in das Tal zu gleiten, ist wohl ein Erlebnis für diese Experten
Das Gipfelkreuz am Nebelhorn, war stark belagert
Talblick von der Spitze über den Steg am Nordhang
Noch ein Bergbesucher ist dort diese Alpendohle auf dem Nebelhorn
Der Blick und der Weg ins Tal um Oberstdorf
Der kleine Bergsee an der Station Seealpe
2
Der Blick zum Nebelhorn, deswegen hat dieser Gipfel wohl auch diesen Namen!
Die Bergkühe in Oberstdorf geniesen den Sonnenschein
Der Moorweiher bei Oberstdorf
Das alte Moor-Freibad schön erfrischen war das für die Füße
Der grüne Talblick über die grünen Weiden bei Oberstdorf

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Kommentare zum Beitrag

Kurt Wirth
2.144
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 16.10.2018 um 20:14 Uhr
Die Nebelhornbahn wird demnächst neu gebaut, zumindest bis zur Station Höfatsblick. Im September wurde beschlossen, bis zu 507.000 neue Aktien auszugeben. Sie wird durch eine Zehner-Kabinen-Umlaufbahn ersetzt, die künftig bis zu 1.200 Fahrgäste pro Stunde befördern kann, statt der 600 der bisherigen Kabinenbahn, wo stets nur eine Kabine auf- und eine abwärts unterwegs ist. Zudem soll das Umsteigen auf der Station Seealpe entfallen, wobei ein Aussteigen aber durchaus möglich ist.

Von "Bergeinsamkeit" kann damit künftig noch weniger die Rede sein. Aber gegen einige solche "Rummelplätze" in den Alpen ist sicher nichts einzuwenden. Durchaus können sich da auch Menschen, die keine geübten Bergwanderer sind, sowie ältere Menschen und Behinderte, wie auch kleine Kinder einen guten Eindruck von der Bergwelt verschaffen.

Der "kleine Bergsee" an der Station Seealpe wurde vor wenigen Jahren künstlich angelegt, als Reservoir für die Schneekanonen. Auch so etwas kann sich mit der Zeit in die Landschaft einfügen. Der vielfotografierte, weithin bekannte Seealpsee ist nur über die Station Höfatsblick mit einer kleinen Wanderung über den Zeigersattel zu sehen. Das war er mal im Frühwinter:
http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/116157/der-seealpsee-am-nebelhorn-bei-oberstdorf-am-spaeten-nachmittag/
Wolfgang Heuser
7.841
Wolfgang Heuser aus Gießen schrieb am 16.10.2018 um 20:28 Uhr
Vielen Dank für diese zusätzliche Info und den Kommentar!

Wir hatten an diesem Tage um die 45 Min. Wartezeit an der Talstation und auch sonst noch. Da ich kein Bergwanderer bin, war für uns die Gelegenheit sehr günstig um einen Ausblick in diese Bergwelt zu bekommen. Ich könnte das auch von meiner Konstellation nicht mehr so bewältigen, außerdem habe ich da etwas Probleme mit der Höhe!
H. Peter Herold
28.074
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 17.10.2018 um 16:22 Uhr
Schöne Bilder. Lang ist es her, dass ich in der Bergwelt unterwegs war.
Birgit Hofmann-Scharf
10.314
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 17.10.2018 um 19:33 Uhr
Grüne Wiesen und Wälder haben wir Ende August 2018 im BGL auch erlebt. Die Bayern hatten wohl nicht so zu kämpfen mit der Trockenheit. Schöne Aufnahmen von einer malerischen Natur! Ich denke, Sie haben die Tage genossen.
Wolfgang Heuser
7.841
Wolfgang Heuser aus Gießen schrieb am 17.10.2018 um 20:02 Uhr
Vielen Dank zum Interesse und den Kommentaren!

Das war uns besonders im Allgäu aufgefallen, diese grünen Wiesen, Bäume und Flächen, das alleine war schon diesen Ausflug wert. Wir konnten diese Tag genießen, einfach mal von dem Alltag abschalten, das war unser Motto für diesen Urlaub! Es standen noch drei Ausflugsfahrten auf dem Programm, wovon wir nur zwei mitgemacht haben. Die erste ging ins Kleinwalsertal und ins Tannheimer Tal, an den Vilsalpsee in Österreich. Die zweite ging über Füssen in den Schwangau und dann noch an die Wieskirche, das war auch ein Erlebnis!
H. Peter Herold
28.074
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 17.10.2018 um 20:05 Uhr
Die Wieskirch ist quasi ein muss
Wolfgang Heuser
7.841
Wolfgang Heuser aus Gießen schrieb am 17.10.2018 um 20:07 Uhr
Stimmt Peter, dass muss man gesehen haben, herrlich und dann noch mit einem kleinen Orgelkonzert!
H. Peter Herold
28.074
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 17.10.2018 um 20:09 Uhr
Ich habe sie immer nur ohne Orgel erlebt
Wolfgang Heuser
7.841
Wolfgang Heuser aus Gießen schrieb am 17.10.2018 um 20:21 Uhr
Da hatte sich vor uns eine Reisegruppe das Konzert bestellt, Glück gehabt, für fünf Minuten mit dieser tollen Orgel.

Unsere dritte Fahrt in den Westallgäu und Oberstaufen hatten wir nicht mitgenommen, das war uns etwas zuviel in dieser kurzen Zeit!
H. Peter Herold
28.074
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 17.10.2018 um 20:24 Uhr
Viel ist manchmal zu viel.
Kurt Wirth
2.144
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 17.10.2018 um 21:06 Uhr
Noch eine Anmerkung zur "grünen Bergregion": da das Allgäu geografisch zur niederschlagsreichsten Region Deutschlands gehört - wegen des sog. "Steigungsregens" am Alpenrand - (was in früheren Jahren häufig den Allgäuurlaubern den Urlaub vermasselte), kam das Allgäu auch dieses Jahr halbwegs glimpflich davon, in Sachen Trockenheit. Dennoch mußte auf einzelne Alpen (bayrisch:Almen) das dort sommerurlaubende Vieh vom Tal aus entweder über Pumpleitungen oder von Traktoren hochgezogenen Fassanhängern mit Wasser versorgt werden, weil das Quellwasser in der Höhe nicht ausreichte. Erstmalig in der Geschichte.

Gestern bestieg ich den Stuiben in der Allgäuer Nagelfluhkette. Wie jedes Jahr mindestens einmal, seit meiner Kindheit (die winterliche Skitour mußte in den letzten Jahren das eine oder andere Mal altersbedingt ausfallen). Dort gibt es einige Passagen, die ganzjährig feucht, nass, rutschig und matschig sind. Zum ersten Mal erlebte ich gestern, daß alles nusstrocken war. Angenehm einerseits, aber es gibt einem doch zu denken.
H. Peter Herold
28.074
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 17.10.2018 um 22:48 Uhr
Es sieht hier für die Zukunft nicht gut aus. Amle wissen es, nur es geschieht zu wenig.
Wolfgang Heuser
7.841
Wolfgang Heuser aus Gießen schrieb am 18.10.2018 um 09:20 Uhr
Es wird wohl immer wieder Wetterverschiebungen geben, welche sich dann jedes Jahr wieder anders auswirken können. Nur das es wärmer wird, ist nicht von der Hand zu weisen, auch anhand der Tierwelt, die es inzwischen in unserer Region gibt!
Kurt Wirth
2.144
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 18.10.2018 um 11:45 Uhr
Siehe hierzu auch die aktuelle Tagespresse im Allgäu:
http://www.all-in.de/kempten-allgaeu/c-rundschau/lage-der-allgaeuer-gewaesser-verschaerft-sich-grundwasserpegel-niedrig_a5017911

http://www.all-in.de/oberstdorf-und-region/c-rundschau/experten-letzter-allgaeuer-gletscher-in-drei-jahren-verschwunden_a5017899

Im Jahr 1995 hatte ich über den Schwarz-Milz-Ferner im Rahmen des Heilbronner Wegs noch ca. 400 m zu gehen. Heute sind es etwa 50 m. Seinerzeit war das Eis 20 m dick, heute sind es maximal 5 m. Die Verhältnisse von 1995 blieben noch bis 2013 nahezu unverändert.
H. Peter Herold
28.074
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 18.10.2018 um 11:55 Uhr
Es ist 20 nach zwölf. Das Eis kommt nicht wieder
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