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Im Revier der Familie Bisamratte

Fast nicht im Wasser zu erkennen ist sie!
Fast nicht im Wasser zu erkennen ist sie!
Gießen | Bei der gestrigen Kontrolle von einem Flut-graben stellte ich fest, in dem verbliebenen Wasserrest hat sich eine Familie der Bisamratte breitgemacht. Aufgrund der Trockenheit ist nur noch ein viertel der Wasserfläche vorhanden! Beim Beobachten der restlichen Wasserfläche stellte ich fest, es sind dort Bisamratten tätig. Sie hatten dort ihren Bau und durch die vorhandenen Wasserpflanzen genügend Futter.
Erst zum Schluss konnte ich feststellen, dass dort eine ganze Familie mit jungen Bisamratten an der Arbeit waren! Ich konnte dort insgesamt etwa fünf Bisamratten sichten.

Das so zu Beobachten ist nur möglich, wenn man sich dort sehr ruhig verhält und etwas Deckung hat! Sie halten sich überwiegend im Wasserbereich auf und können bis zu zehn Minuten tauchen.

Anhand der Wassertrübung war festzustellen, wo sie ihr Futter hin transportierten. Die Nahrung besteht hauptsächlich aus Pflanzennahrung, aber auch tierisches wird in den vegetationsarmen Monaten gefressen.
Um das so zu Dokumentieren, mussten einige Bilder geschossen, gelöscht und bearbeitet werden!

Fast nicht im Wasser zu erkennen ist sie!
Dieser Bereich ist inzwischen erstmalig trocken
Der trockengelegte Bau der Bisamratte im Uferbereich
Der Wasserstand am 26. September, er hat sich am Wochenende gehoben, zum Glück gab es wieder mal Regen in unserer Region!
In diesem Bereich befindet sich noch ein Wasserrest
Auch hier hat sich der Wasserstand am Wochenende gehoben
Den Arbeitsbereich aus der Ferne aufgenommen, per Zoom
Es hatte viel Geduld erfordert um die Aktivitäten der Bisamratten so zu Beobachten
Ein Pärchen bei der Futteraufnahme (Wasserpest)
Futteraufnahme am Uferbereich
An der Wassertrübung konnte der Bereich des Baubereiches festgestellt werden
Der Futtertransport zu dem Bau
Das zurückschwimmen der Bisamratte zu ihrem Bau
Kurz vor dem Eingang unter dem Wasser im Uferbereich
Ob das diese Bisamratten waren, eine Teichmuschel am 26. September am Ufer entdeckt!
Auch der Graureiher ist dort auf der Jagd nach Mäusen

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Ausruhen und putzen, so konnte ich ihn bei meiner Fahrradtour im Salzbödetal nach einer Wiesenmahd erwischen. In diesem Falle waren Rot- und Schwarzmilane unterwegs, das konnte ich in der Vergangenheit immer schon mal beobachten!
Solche Milane sind gerne bei der Mahd dabei!
Inzwischen ist es schon ein gewohnter Blick, solche Störche im Salzbödetal zu sehen! Aber speziell nur auf solchen Wiesen mit sehr vielen Wildpflanzen, wie hier im Bilde, der große Wiesenknopf.
Storchenwiese im Salzbödetal bei Damm
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Ein Ergebnis der diesjährigen Kröten- und Froschwanderung!

Kommentare zum Beitrag

Otmar Busse
787
Otmar Busse aus Lahnau schrieb am 23.09.2018 um 11:31 Uhr
Gelegentlich, wenn ich außerhalb der Kanutouristenzeit, in "aller Stille", mit meinem eigenen Kanu auf der Lahn unterwegs war, konnte ich auch schon Bisamratten beobachten.
Sie werden nicht alt, in der Regel nur ungefähr 3 Jahre. Der Grund ist, wie ich nachgelesen habe, ihre Mahlzähne nutzen sich während dieser zeit so stark ab, dass sie letztendlich am Mangel von Nahrungsaufnahme eingehen.
Wolfgang Heuser
7.853
Wolfgang Heuser aus Gießen schrieb am 23.09.2018 um 17:13 Uhr
Danke zu dem Kommentar und der Info!

Das hatte ich auch so gelesen, bisher hatte ich gedacht sie würden sich auch nur Vegetarisch ernähren, dass scheint so nicht zu stimmen.

Das war gestern bei dieser Gewässer Kontrolle reiner Zufall, ich wollte nur den Tiefstand von diesem Wassergraben kontrollieren. Bei dieser Aktion fielen mir dann die Spuren und Gänge von diesen Bisamratten im trockenen Gewässer-bereich auf!
Bernd Zeun
11.175
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 23.09.2018 um 19:12 Uhr
Schön dokumentiert, da braucht man wirklich Geduld. Wie weit warst du weg, Wolfgang?
Wolfgang Heuser
7.853
Wolfgang Heuser aus Gießen schrieb am 23.09.2018 um 22:33 Uhr
Hallo Bernd, Danke zu dem Kommentar und der Nachfrage!

Die Geduld hatte ich an diesem Tage, das Abwarten hatte sich da gelohnt. Die Entfernung war unterschiedlich, etwa 20 bis 30 Meter, teilweise auch mehr, immer etwas aus der Deckung! Bei den jungen Bisamratten war ich irgendwann zu nah dran, ich hatte mit denen nicht gerechnet, die waren sehr schnell wieder weg.
H. Peter Herold
28.074
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 25.09.2018 um 13:03 Uhr
Sehr interessant. Mich würde interessieren was machen die wenn gar kein Wasser mehr da ist?
Wolfgang Heuser
7.853
Wolfgang Heuser aus Gießen schrieb am 26.09.2018 um 09:44 Uhr
Hallo Peter, da denke ich hätten die kein Problem damit, denn die können Wandern. In der Nähe ist die Salzböde, wo ich sie auch schon mehrfach gesehen habe. In diesem Jahr hat der Graben sehr wenig Wasser, das ist seit 2013 der niedrigste Stand, Danke zu den Gedanken dazu!

In dem dritten Bild, liegt der vorherige Bau im Trockenen, der neue Bau ist im Wasserbereich, dokumentiert im neunten Bild!
H. Peter Herold
28.074
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 26.09.2018 um 09:47 Uhr
Danke für die Erklärungen
Wolfgang Heuser
7.853
Wolfgang Heuser aus Gießen schrieb am 10.11.2018 um 16:13 Uhr
Am 07. 11. konnte ich sie noch einmal in diesem Graben sehen, sie haben dort nach wie vor ihr Revier! Der Wasserstand ist immer noch sehr niedrig, es fehlen die herbstlichen Niederschläge.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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von:  Wolfgang Heuser

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Wolfgang Heuser
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