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„2019 ein farbenfroher Stadteingang“

Die Büdinger Landschaftsarchitektin Anette Schött, Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich und Abteilungsleiter Grünanlagen des Gartenamts Richard Schnecking auf den zukünftigen Blühflächen an der Grünberger Straße
Die Büdinger Landschaftsarchitektin Anette Schött, Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich und Abteilungsleiter Grünanlagen des Gartenamts Richard Schnecking auf den zukünftigen Blühflächen an der Grünberger Straße
Gießen | Das städtische Gartenamt ist dabei, im Kreuzungsbereich Grünberger Straße / Rödgener Straße das Konzept zur optischen Aufwertung von wichtigen Straßen und Kreuzungsbereichen durch eine weitere großflächige Staudenpflanzung fortzusetzen. Bei einem Ortstermin nahmen Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich, Landschaftsarchitektin Anette Schött und Gartenamts-Abteilungsleiter Richard Schnecking die Flächen in Augenschein. Bürgermeisterin Weigel-Greilich zeigte sich begeistert. „Im kommenden Jahr wird hier ganzjährig ein farbenfroher Stadteingang die Menschen erfreuen. Diese Bepflanzung hat Gartenschau-Qualität!“

Umgestaltet werden insgesamt 1000 Quadratmeter Verkehrsinseln und Fahrbahnteiler. Dabei wurde auf den ganzjährigen Blühaspekt mit wechselnden Eindrücken im Jahresverlauf größten Wert gelegt. Den Anfang machen die Blumenzwiebeln im Frühjahr. Es folgen unterschiedlich blühende Stauden im Sommer und Herbst bis hin zu den Ziergräsern im Winter. Insgesamt werden 6.500 Stauden und 30.000 Zwiebeln gepflanzt. Bei der Auswahl der Pflanzen wurde berücksichtigt, dass die Sichtbeziehungen im Kreuzungsbereich erhalten bleiben und Teilflächen nur mit niedriger wachsenden Stauden bepflanzt werden. Die Blüh-Abfolge soll auch gewährleisten, dass immer ein Nahrungsangebot für Insekten vorhanden ist. Zur Vorbereitung des Pflanzbeets wurden die Flächen 30 cm ausgekoffert und mit unkrautfreiem Vegetationsboden aufgefüllt. Damit die Staudenpflanzung auch langfristig unkrautfrei bleibt, wurde noch eine Mulch-Schicht aus Lava aufgebracht.

Planerin Anette Schött, Spezialistin für Blühstreifen, erläutert: „ Dank hohem Gräseranteil werden die Flächen Wiesencharakter haben und im gesamten Jahresverlauf ein attraktives Erscheinungsbild bieten. Bei der Pflanzenauswahl wurde neben der zeitlich versetzten Blüte auch auf gute Standfestigkeit und optimale Anpassung an den sonnigen und trockenen Standort geachtet.“

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Kommentare zum Beitrag

Florian Schmidt
4.666
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 20.09.2018 um 10:45 Uhr
Was hat das gekostet? Aber schön zu wissen wofür man anscheinend Anwohner, Berufsschüler und Studenten in der Ringallee seit diesem Jahr abzockt.
H. Peter Herold
27.781
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 20.09.2018 um 11:53 Uhr
Sind wir ja mal einer Meinung. Ich bin kein Gießener Bürger mehr, wielange ist die BM eigentlich noch BM?
Peter Baier
10.254
Peter Baier aus Gießen schrieb am 21.09.2018 um 17:16 Uhr
Herr Florian Schmitd, auf dem Parkplatz der wo die armen Berufsschüler jetzt abgezockt werden stehen passable Fahrzeuge. Viele Menschen welche schon sehr lange und hart arbeiten können von so einen Fahrzeug nur Träumen. Und das sind keine Fahrzeuge der Lehrer das sind Wagen der Schüler. Man könnte die 2€ als Ausbildungsabgabe sehen. Diese 2 könnten die Fahrer wenn sie wollten an benzin oder Diesel wieder einsparen.
Peter Baier
10.254
Peter Baier aus Gießen schrieb am 21.09.2018 um 17:30 Uhr
Für ein besseres Stadtklima macht es Sinn solche Flächen zu bepflanzen, Insekten werden sich bedanken. Das die Bepflanzung Gartenschau-Qualität hat lässt natürlich vermuten das diese kostspielig ist. Auch sollte man sich jetzt nicht dafür feiern lassen.
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