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NABU-Kreisverband gibt 26. Jahresbericht heraus

Gießen | Kreis Gießen. Ungezählte ehrenamtliche Stunden stecken in dem Werk – nicht nur solche am Schreibtisch, sondern auch Feldarbeit. Ob entspanntes Beobachten beim Spaziergang oder systematisches Kartieren: Alle Vogelbeobachtungsdaten, die dem NABU-Kreisverband direkt oder über die Internetportale „naturgucker.de“ und „ornitho.de“ gemeldet werden, sind die Grundlage für den Vogelkundlichen Jahresbericht. Unlängst kam Band 26 aus der Druckerei und das Redaktionsteam ist erneut stolz auf die Auswertung, der rund 50.000 Datensätze aus dem Jahr 2017 zugrunde liegen.
„Mit einem Erscheinungstermin nur etwa acht Monate nach Redaktionsschluss ist das wohl auch einer der am frühesten erscheinenden Berichte in Hessen“, sagte Achim Zedler, NABU-Vorstandssprecher und Hauptverantwortlicher für den Bericht.
Auf rund 220 Seiten verteilt sich die Darstellung der Vogeldaten. Den Brutdaten und darunter den systematischen Kartierungen, die von einigen Beobachtern kontinuierlich über viele Jahre durchgeführt werden, gilt ein besonderes Augenmerk. „Die langjährigen oder wiederholten Untersuchungen können uns Trends aufzeigen, wie sich
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die Vogelbestände entwickeln“, sagte Zedler. Neben den reinen Zahlen des Jahres 2017 findet sich ein Artikel über Untersuchungen zu Rebhuhn, Feldlerche und Goldammer in der Gemarkung Krofdorf-Gleiberg. Zur Auflockerung ist das Buch gespickt mit Farbfotos. In Bild und Text dokumentiert ist auch der erste Nachwies eines Goldhähnchen-Laubsängers in Hessen, der sich vergangenen Herbst in Nonnenroth aufhielt. Für die Storchenfans gibt es eine Auswertung von Ringablesungen der Weißstörche im Kreis Gießen: „Wenn man die Markierungen der Störche regelmäßig ablesen kann, entsteht ein ganzer Lebenslauf“, erläuterte Zedler: „Wer brütete mit wem und wann und wo?“ In dem Büchlein dokumentiert sind auch der Kampf einer Nilgans mit einer Graugans um ein Nest und das Nahrungsspektrum eines Schleiereulenpaares.
Zedler dankte für die Unterstützung bei Schrift und Satz Renate Rullmann, Günter Guckelsberger für die Datenannahme und den Versand an die Abonnenten sowie Manfred Heller, Dietmar Jürgens, Michael Kammer, Tim Mattern, Peter Mende, Eckhard Richter und Martin Wenisch für die Bearbeitung der Vogelarten. Er wies darauf hin, dass Daten bis jeweils 31. Januar abgegeben werden müssen, sofern sie nicht in eins der Internetportale eingegeben wurden. Bestellt werden kann der Bericht zum Preis von 6 Euro zuzüglich Versand bei Günter Guckelsberger in Wißmar (Tel. 06406/1843, E-Mail: guenter.wissmar@t-online.de).

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