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Stadtwerke Gießen starten lehrreiches Kindertheater

Haben das neue Schulprojekt der SWG vorgestellt (von links): Michael Rogalla als Clown Ichmael, Jeanette Rogalla als Fabius, Ina Weller (Unternehmenssprecherin), Sabine Roßkopf-Hollnagel (Lehrerin an der August-Hermann-Francke-Schule) und Stephanie Orlik,
Haben das neue Schulprojekt der SWG vorgestellt (von links): Michael Rogalla als Clown Ichmael, Jeanette Rogalla als Fabius, Ina Weller (Unternehmenssprecherin), Sabine Roßkopf-Hollnagel (Lehrerin an der August-Hermann-Francke-Schule) und Stephanie Orlik,
Gießen | Wie kommt das Trinkwasser ins Haus? Warum ist es so wichtig für uns Menschen? Und wie entsteht es überhaupt? Diese und viele andere Fragen beantworten künftig Fabius, das Maskottchen der Stadtwerke Gießen, und der Clown Ichmael. Dazu führen sie in Grundschulen in Gießen und der Umgebung ein gleichermaßen lehrreiches wie unterhaltsames Theaterstück auf. Im Anschluss daran spielen die Kinder den Wasserkreislauf nach. Mit einem Ratespiel, bei dem die Grundschülerinnen und -schüler ihr neues Wissen prüfen können, endet der außergewöhnliche Besuch.

„Wo immer er auftritt, kommt unser Fabius sehr gut an – vor allem bei Kindern“, erklärt Ina Weller, Unternehmenssprecherin der Stadtwerke Gießen (SWG). „Was lag da näher, als den knuffigen Drachen in Grundschulen zu schicken und ihn wichtige Inhalte vermitteln zu lassen“. Die Kooperation mit dem Künstler, der Fabius seit jeher Leben einhaucht, ist nicht neu. Michael Rogalla arbeitet schon viele Jahre mit den SWG zusammen. Unter anderem als Clown Ichmael, der Kindern im Wasserwerk Queckborn wichtige Zusammenhänge zum Thema Trinkwasser nahebringt. In die Rolle des Ichmael
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schlüpft Michael Rogalla auch für das neue Grundschulprojekt der SWG. Das knallrote Drachenkostüm streift sich seine Frau Jeanette über. „So hat Fabius einen Gegenpart, was viel mehr Möglichkeiten eröffnet“, begründet Ina Weller. Außerdem wäre Fabius allein nur schwer in der Lage, Wissen zu vermitteln. „Anders als im Comic in der Kundenzeitschrift elahn spricht die lebende Figur Fabius niemals“, erklärt Michael Rogalla, der das Programm maßgeblich mitentwickelt hat.

Grundschulen können sich bewerben
In den nächsten Wochen erhalten alle Grundschulen in Gießen und der Umgebung ein Anschreiben, in dem die SWG auf ihr neues Angebot hinweisen, beschreiben, wie das Programm abläuft und welche Inhalte damit transportiert werden. Im ersten Jahr kommen zehn Grundschulen in den Genuss der zwei ereignisreichen Stunden mit Fabius und Ichmael – kostenlos versteht sich.
„Aus unseren Testläufen wissen wir, dass unser aktuelles Trinkwasserprogramm sowohl bei den Schulkindern als auch bei den Lehrerinnen und Lehrern gut ankommt“, führt Ina Weller aus. „Deshalb gehen wir von einer regen Nachfrage aus.“ Sabine Roßkopf-Hollnagel von der August-Hermann-Francke-Schule in Gießen hat einen ersten Testlauf an ihrer Schule begleitet. Sie ist vom neuen SWG-Schulprojekt überzeugt: „Die Präsentation ist kindgerecht – lustig und lehrreich zugleich. Solch ein Theater, bei dem die Kinder selbst mitmachen, ihren Bewegungsdrang stillen und dann Gelerntes unter Beweis stellen können, ergänzt den Sachunterricht in hervorragender Weise“, findet die Pädagogin.

Exakt geplant
Um einen optimalen Ablauf zu gewährleisten, besteht der Besuch von Fabius und Ichmael aus zwei Teilen. Das Theaterstück „Die Sonne kocht auch nur mit Wasser“ schauen sich alle Kinder gemeinsam an. Nach der Pause kommen aber nur die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen drei und vier zurück zum zweiten Part. „So stellen wir sicher, dass die Inhalte bei den Adressaten ankommen“, begründet Ina Weller.
Das aktuelle Programm ist aber nur der Anfang. „Wir werden schon bald damit beginnen, vergleichbare Programme für die Themen Strom und Wärme zu entwickeln“, kündigt Ina Weller an und verspricht, dass diese zukünftigen Veranstaltungen den gleichen hohen pädagogischen Ansprüchen genügen werden. „Unser Ziel ist klar formuliert: Wir möchten schon den Kleinen erklären, wie wichtig ein sparsamer Umgang mit begrenzten Ressourcen ist, und so den Keim dafür legen, dass sie als Erwachsene verantwortungsvoll handeln“, bringt es Ina Weller auf den Punkt.

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