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Den letzten beißen die Hunde. Diese Bauvoranfrage wurde von der Stadt mit Merkwürdigen Begründungen abgelehnt!

von Peter Baieram 19.09.2018402 mal gelesen4 Kommentare
Bauplan Südanlage 13- von so viel Grünfläche träumt Südanlage 10.
Bauplan Südanlage 13- von so viel Grünfläche träumt Südanlage 10.
Gießen | Die letzte größere zusammenhängende Grünfläche zwischen Goethestraße und Bleichstraße, ist das der Grund?
Um was geht es hier? Ich hatte mich am 15 September am Infostand des Vereines Informiert
Die Bauvoranfrage des Vereines Wohnen unter Freunden welche das abgebildete Projekt, auf dem Grundstück der evangelischen Kirche, in der Südanlage 13 im Hinterhof errichten will.
Der Plan zeigt die Gebäude mit Staffelgeschoss
Geplant sind 2 Gebäude mit den Massen von etwa 11 mal 16 Meter, von den erst einmal geplanten 4 Etagen hat man abschied genommen und wäre mit 3 Etagen, eventuell mit oder ohne Staffelgeschoss zufrieden. Auch ist vorgegeben die Dächer zu begrünen.
Der Stadt angebliche Sorge besteht darin das erhaltenswerte Bäume und Grünbestand verloren gehen!
Andererseits würde sich die Gebäude nicht in die nähere baulichen Umgebung einfügen.
Wenn die Stadt wegen den nötigen Stellplätzen befürchtet das zu viel Grünbestand verloren geht könnte sie ja die erforderlichen Stellplätze verringern. Wie sie es in der Bergkaserne gemacht hat, hier wurde der Stellplatzschlüssel für etwa 300 Wohnungen auf unter 1 gesetzt..
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Auf den Plan ist gut zu sehen das an Grünflächen und Bäumen nicht gespart wurde hinzu kommt die Dachbegrünung.
Südanlage 10 Bild 7 das Gebäude geht bis zur Lonystraße hier gibt es keinen Blockinnenbereich.
An Grünfläche steht ein 5 Meter breiter Streifen auf der rechten Seite der bis zur Lonystraße reicht.
Da es sich um den Streifen um Terrassen handelt sind sind diese zu großen Teil gepflastert.
Hier hatte es kein erhaltenswerte Grünflächen gegeben, wie auch die Baugrube war jahrelang geöffnet
Die THM baut in der Bismarckstraße hier gibt es keinen Innenbereich (Bild 8 und9) mehr, hier wird hinterher neue Grünflächen vielleicht geschaffen Das Hinterhaus auf dem Bild 8 in der Südanlage 7 wurde vom Denkmalschutz freigegeben und wird abgerissen.
Grünflächen befinden sich noch in der Südanlage 7 bis 9.
Auf der anderen Seite der Goethestraße ist außer an der Südanlage 13 keine nennenswerte Grünflächen vorhanden, sie wurden durch das Versorgungsamt und die dazu gehörigen Parkplätze verdrängt.
Das Projekt auf dem Motorpool-Gelände zu verwirklichen lehnt der Verein, da hier auch solche Projekte geplant sind, ab um hier eine Getto-Bildung zu vermeiden.
Hier müsste der Verein ein Grundstück kaufen in der Südanlage 13 können sie es auf Erbbaurecht errichten.
Kaum zu glauben das die Stadt Bäume für erhaltenswert hält?
Nicht erhaltenswert in der Albert-Schweitzer-Straße war, der Stadt, erst einmal nicht der Perlschnurbaum bis sie auf starken Widerstand in der Bevölkerung gestoßen sind.
Weiterhin waren die Bäume welche für die LGS gefällt wurden nicht erhaltenswert, obwohl von 173 Stück 2/3 Gesund waren und sie halt nicht in der Südanlage 13 standen.

Stellt sich die Frage will man hier keine Junge Ältere und Behinderte haben?
Nächster Infostand ist am 22 September von 10 bis 17 Uhr.

Zum selben Thema der Artilel der Frau Stapf.
http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/125687/wohnen-unter-freunden-wurde-ausgebremst-infostand-am-159-und-229-jeweils-von-10-17-uhr-in-der-naehe-der-schwaetzer/

Bauplan Südanlage 13- von so viel Grünfläche träumt Südanlage 10.
Hier hinter dem Haus Südanlage 13, Haus  in der Mitte, soll gebaut werden.
Blick auf das Baugebiet
2 hohe Kiefern in der Mitte Baum  links wird wohl stehen bleiben.
Südanlage 10- bescheidene Grünflächen bis zur Lonystraße.
Blick von der Bismarckstraße.
Blick von der Lonystraße.
Südanlage 14/15 Eingang Versorgungsamt
Hinter den Garagen soll gebaut werden.

Kommentare zum Beitrag

Martin Wagner
2.475
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 19.09.2018 um 20:40 Uhr
Richtig Peter B. das Verhalten der Stadt bei der Bauvoranfrage ist zu hinterfragen. Ich finde es gut, wenn der bauende Verein an die Öffentlichkeit geht und so versucht Druck auf die Verantwortlichen der Stadt aufzubauen.

Ich will nicht wild herum spekulieren. Ich kann mir vorstellen, dass das Argument "zu viel Grün muss für Stellplätze weg" vorgeschoben ist. Ich hoffe im Parlament wird kräftig nachgefragt und so etwas mehr Licht in die Angelegenheit rein gebracht.

Das Argument mit "baut doch auf dem ehemaligen Motorpool-Gelände" halte ich für nicht stichhaltig. Im Wohnprojekt sollen doch Menschen mit und ohne Behinderung zusammen leben. Es gibt aber Menschen mit Behinderung, welche nicht mit dem OEPNV zurecht kommen. Für diesen Personenkreis wäre das Hinterhaus hinter der Südanlage 13 ideal, denn es sind nur ein paar Meter bis zur Fussgängerzone.
Christine Stapf
6.914
Christine Stapf aus Gießen schrieb am 19.09.2018 um 21:09 Uhr
Danke Herr Baier !
Peter Baier
10.229
Peter Baier aus Gießen schrieb am 20.09.2018 um 00:48 Uhr
Frau Stapf, für was Danke, mich ärgern so etwas sehr, auch bin ich der Meinung das jeder sagen soll was er/sie denkt.
Martin, das ist etwas mit der Stadt, einmal sind der Stadt die Bäume die gefällt werden sollen nicht Standort gerecht obwohl sie von der Stadt gepflanzt wurden, oder in der Planung mit dabei waren. Siehe Löbershof nach etwa 20 Jahren wurden drei Bäume deshalb gefällt.
In der Giessener Anzeiger
vom 20.12.12 stand ein interessanter satzt zu der Heinbuchen.

»Entlang der Straßen und auf dem neuen Platz sollen viele Bäume stehen. Einige besonders große Exemplare sind für die Einfahrt in den Löbershof vorgesehen und sollen jedem, der von der Neustadt kommt, zeigen, hier fängt etwas Besonderes an«
So war der Plan.
Also die Bäume waren so gewollt, warum auch immer.
Es wurden neue gepflanzt nach über einen Jahr wurden sie noch einmal neue gepflanzt. Jetzt ist von den mehrfach neu gepflanzten Bäumen einer dabei der mehr Tot ist als lebendig.
Die Halbwertzeit der neuen Bäumen liegt bei 16 bis 20 Jahren in Gießen.
Warum müssen die Stätte ihr Tafelsilber, Grundstücke verkaufen?
Warum kann nicht mehr unter „Erbachtrecht“ gebaut werden? Selbst bei einen Einfamilienhaus oder Reihenhaus wäre die Finanzierung wesentlich einfacher, die Preise der Grundstücke sind ein großer Teil der Gesamtkosten.
Das Könnte auch den Preis für Sozialwohnungen senken helfen.
Christine Stapf
6.914
Christine Stapf aus Gießen schrieb am 20.09.2018 um 21:08 Uhr
Herr Baier ich habe Ihnen gedankt, da sie mit Abstand der Einzige sind der auf dieser Plattform berichtet was nicht in Ordnung ist und Stellung bezieht. Ich sage auch was ich denke, denn mit Schweigen kann man nichts verändern.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Peter Baier

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Peter Baier
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