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„Wohnen unter Freunden“ wurde ausgebremst. Infostand am 15.9. und 22.9. jeweils von 10 – 17 Uhr in der Nähe der Schwätzer.

Gießen | Die Begründung die in der Tagespresse zu lesen war, hat mich doch zu einem Kopfschütteln veranlasst. Auf dem Hof müssten schützenswerte Bäume und Grün weichen, das geplante Haus würde sich nicht in die bestehende bauliche Umgebung fügen.

Die Gründung des Vereins ist eine gemeinsame Idee von hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeitern der Behindertenseelsorge. Erfahrungen, Wünsche und Träume etwas auf den Weg zu bringen wovon die Bewohner profitieren und sich auch ergänzen.

Was die schützenswerten Bäume betrifft so frage ich mich da schon – war das Wäldchen am ehemaligen Hamburg-Mannheimer-Gebäude nicht schützenswert, und demnach müssen es auch all die Bäume nicht gewesen sein, die der Landesgartenschau zum Opfer fielen. Nachdem was man damals erfuhr, waren es keine kranken Bäume.

Das Haus passt nicht in die Umgebung. Da lachen doch die Hühner. Sorry, aber es ist schon harter Tobak nach all den „Bausünden“ in jüngster Zeit, für den Neubau des Vereins solch einen Ablehnungsgrund zu äußern. Auch wurden in der Carlo-Mierendorff-Straße (Hamburg-Mannheimer) für den Bau der Reihenhaussiedlung gute Bäume gefällt. Wären dort SOZIALWOHNUNGEN entstanden hätte ich mit dem Abholzen nicht so ein großes Problem gehabt.

Das Grundstück hinter der Südanlage 13 gehört der Kirche und wäre von der Infrastruktur optimal. Menschen die auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind, kann man nicht außerhalb ansiedeln.

Der Verein bemüht sich seit 2013 um ein Grundstück, jedoch findet „Menschen unter Freunden“ e.V. Inklusives Wohnprojekt, wenig offene Ohren. Die Vorstandsmitglieder möchten informieren. Am Samstag den 15.9. + Samstag den 22.9. jeweils von 10 – 17 Uhr können Sie in der Nähe der Schwätzer im Seltersweg ins Gespräch kommen. Vielleicht können Sie sich auch entschließen das Wohnprojekt an diesen Tagen mit einer Unterschrift zu unterstützen.


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Meine persönliche Meinung als Mensch mit Handicap; ich habe schon öfters festgestellt, dass Gießen nicht besonders behindertenfreundlich ist. Im Zusammenhang mit dem Umbau des Bahnhofvorplatzes um für die LaGa fein zu sein, hatte ich meine Kritik auch bei der Oberbürgermeisterin Grabe-Bolz zum Ausdruck gebracht. Ihr Schreiben, in welchem sie versucht mich vom Gegenteil zu überzeugen hüte ich heute noch in meinem Archiv. Ich hoffe auf Menschlichkeit für den Verein, denn es wird endlich Zeit etwas positives für Menschen mit Behinderung zu tun, die einfach nur unter Freunden leben möchten.

Kommentare zum Beitrag

Peter Baier
10.157
Peter Baier aus Gießen schrieb am 12.09.2018 um 12:23 Uhr
Frau Stapf, aus einer PDF_Datei, nicht mehr im Handel aber ich habe sie noch, geht eindeutig heraus das von den 173 gefällten Bäumen 2/3 gesund waren Etwa 127, Etwa bei 7 Bäumen stand schwere Mängel, Mittler und leichte Mängel je etwa 20. Der größte gefällte Baum hatte einen Durchmesser von 130cm also kaum erhaltenswert wenn es um Sichtachsen geht. Die zwei Weiden am Schwanenteich standen nicht mehr auf der liste da sie bei Rückschneidearbeiten irgendwie verloren gingen, oder wurden eventuell aus versehen gefällt.
Der Perlschnurbaum in der Albert Schweitzer- Straße war ja auch nicht erhaltenswert.
Bilder dazu:
http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/125285/trotz-neubau-und-strassensanierung-steht-der-perlschnurbaum-noch/
Es scheit schon etwas daran zu sein ob Bäume erhaltenswert oder nicht sind zwischen Investoren und Privat. Alternativ möchte man die Personen aus welchen Grund auch immer hier nicht haben.
In welcher Zeitung stand der Artikel und wann?
Christine Stapf
6.765
Christine Stapf aus Gießen schrieb am 12.09.2018 um 12:33 Uhr
Herr Baier, es muss am 9. oder 10. September gewesen sein, zu lesen in der Gießener Allgemeinen.
Die Überschrift - Verein sieht sich missverstanden und benachteiligt -

Die Begründung würde ich auch in Ihren letzten Sätzen sehen, denn Geld regiert LEIDER die Welt.
Peter Baier
10.157
Peter Baier aus Gießen schrieb am 13.09.2018 um 00:16 Uhr
Ich war heute am Abend einmal vor Ort.
Das Grün was hier geschützt werden soll besteht scheinbar am Rand vom Parkplatz aus zwei große Kiefer, In etwa der Mitte steht ein Großer Baum es gibt noch ein zwei kleinere Bäume.
Das alte Gebäude hat vier Stockwerke aber mit hohen Decken was wie am Nachbarhaus welches 5 Etagen hat aber nicht höher ist.
Bernt Nehmer
1.398
Bernt Nehmer aus Hungen schrieb am 13.09.2018 um 10:29 Uhr
Bäume gibt es auch im Hambacher Forst. Informieren Sie sich und Gießen.
Christine Stapf
6.765
Christine Stapf aus Gießen schrieb am 13.09.2018 um 14:14 Uhr
Herr Baier vor ca 1 Stunde kam ich auch wieder zur Südanlage und dachte so bei mir, hier gibt es doch nur Gebäude mit mehr als zwei Etagen, auch das neu erbaute Haus Nr. 10 gleich neben der Apotheke. Warum geht so ein Neubau auf diesem Gelände und keiner auf dem Grundstück Haus Nr. 13 ? Für den großen Neubau der Haus Nr. 10, der sich im Hof auf viele Meter erstreckt, wurde 100%tig auch grünes entsorgt. Die Mieten in diesen Häusern sind sicherlich nicht mit einem sehr schmalen Geldbeutel zu bezahlen.

Herr Nehmer hier geht es nur um Gießen und den Hof von Südanlage 13.
Peter Baier
10.157
Peter Baier aus Gießen schrieb am 13.09.2018 um 19:41 Uhr
Herr Nehmer, wenn ich Bäume sehen will gehe ich in den Wald.
Ich hatte nur beschrieben was ich gesehen habe, außerdem sollten die zwei großen Kiefern in Gießen erhaltenswert sein würde ich mich schon sehr wundern. Das vorgesehene Baugebiet liegt tiefer als das bestehende Gebäude.
Ich bin gespannt was die Stadt rund um das oberhessische Museum für erhaltenswert hält. Da wird zu sehen sein das mit verschiedenen Maßstäben gearbeitet wird mehr dazu später.

Frau Stapf, zu den Haus Nummer 10 ist nur zu sagen es muss ein Trümmergrundstück gewesen sein, bei dem Das Haupthaus zerstört wurde. Zu sehen war nur das zurückgesetzte Nebengebäude.
Was typich für die Südanlage ist. So ist es auch an der Nr. 7 zu sehen es dürfen noch etwa 3 andere Grundstücke geben die auch noch genauso bebaut sind.
Bei der Nr.10 gibt es rechts einen etwa 5 Meter breiten Streifen der aber auch zum großen teil gepflastert ist und auf der linken Seite besteht der ca. 5 Meter breite Streifen aus Ein und Ausfahrt der Tiefgarage sowie Wohnungseingänge.
Auf dem Grundstück befand sich sehr lange Zeit eine Würstchenbude.
Zur Hamburg Mannheimer Grundstück.
Da viele diese Bäume am am Rand standen hätte wes gewollt gewesen wäre einige stehen bleiben können. Da die Bäume vor dem 1 März gefällt werden mussten wurden sie nur angeschnitten und auf das Grundstück fallen gelassen.
Christine Stapf
6.765
Christine Stapf aus Gießen schrieb am 14.09.2018 um 14:49 Uhr
Das mit den Bäumen dort war nicht gewollt, konnte man doch mehr von den Reihenhäusern bauen. Im Rathaus gilt es nicht grünes zu erhalten wenn es ums Geld geht. Schaut man was in den letzten beiden Jahren alleine an Betonbunkern gebaut wurde, Bäume fielen, kommt man zu dem Schluß, das oben genannter Verein im Rathaus keine Lobby hat.
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von:  Christine Stapf

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Christine Stapf
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