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Oshe und Bari – Ist unser Klima noch zu retten?

Gießen | „Oshe und Bari“ heißt das Stück, das junge peruanische Künstlerinnen und Künstler am Dienstag, 11. September, im Heuchelheimer RINN-Forum (Rodheimer Straße 83, 35452 Heuchelheim) ab 19.30 Uhr bei freiem Eintritt darbieten. Es thematisiert auf künstlerische Weise die Auswirkungen des Klimawandels und regt zum Nachdenken und Umdenken an. Die außergewöhnliche Zirkus- und Theaterperformance basiert auf einem alten Mythos aus dem peruanischen Regenwald: Wenn sich die Sonne in den Mond verliebt und Wind und Wasser ziellos durch die Gegend streifen, spielt die Welt verrückt. Und es liegt an den Göttern selbst, das Chaos zu beenden und das Leben auf der Erde neu zu ordnen.

Das peruanische Projekt „Arena y Esteras“ entstand vor 20 Jahren in Villa El Salvador, einem von Armut und Gewalt geprägten Vorort von Perus Hauptstadt Lima. Hier erhalten Kinder aus den ärmsten Schichten Obdach, Nahrung und Schulbildung sowie den Zugang zu darstellender Kunst. Mit ihrer künstlerischen Arbeit will „Arena y Esteras“ eine Gemeinschaft formen, in der alle in sozialer Verantwortung und Würde leben können. In der Tradition eines Wanderzirkus
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tritt die Gruppe dort auf, wo die Menschen sind: auf der Straße, in Parks, in Schulen. Mit ihren emotionalen Aufführungen zu Themen wie Gewalt gegen Mädchen und Frauen oder Klimagerechtigkeit sind „Arena y Esteras“ über die Grenzen Perus hinaus bekannt.

Im Rahmen des von UNICEF unterstützten Projektes „KinderKulturKarawane“ reist die Gruppe bis November durch Deutschland. Der Auftritt am 11. September ist zugleich der Auftakt für einen dreitägigen Workshop an der Gesamtschule Gleiberger Land. Dabei werden die jungen Peruaner zusammen mit Schülerinnen und Schülern Strategien entwickeln, wie man durch eigenverantwortliches Handeln dem Klimawandel entgegentreten kann.

Bereits 2017 lud die Stabsstelle Wirtschaftsförderung, Tourismus, Kreisentwicklung der Kreisverwaltung Gießen die ugandische Gruppe „Sosolya Undugu Dance Academy“ ein, die bei der Masterplan-Abschlussveranstaltung mit ihrem Tanztheater „Kwafe kwe kwafe“ eindrucksvoll zeigten, dass Klimaschutz das Engagement aller verlangt. Mit der Gruppe „Arena y Esteras“ soll dieser interkulturelle Austausch nun fortgesetzt werden.

Ansprechpartner: Dr. Manfred Felske-Zech, Telefon: 0641 9390-1767,
E-Mail: klimaschutz@lkgi.de

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