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Mit Volldampf in den Jahrhundertsommer 2018?

Gießen | Warum zu der Jahrhundertmondfinsternis 2018 nicht jetzt auch noch der Jahrhundertsommer 2018? Vielleicht erwartet uns ja noch ein drittes Jahrhundertereignis, oder haben wirs schon und nur noch nicht bemerkt?
Die einen jubeln und die anderen stöhnen bei der extremen andauernden Hitze. Der Natur geht auf jeden Fall so langsam die Puste aus. "Blätter fallen sacht ins Gras, rascheln leise, hört ihr das?", ein Herbstlied, worin man jetzt schon das Wort "Gras" in Heu oder Stroh umtexten koennte.
Auch die Idylle am Schwanenteich trügt! Die Wasseroberfläche ist einheitlich grün, Wasserstand weiter am sinken. Die Gewässer in der Wieseckaue verwandeln sich mittlerweile in eine regelrecht stinkende Brühe; und die Tiere mittendrin.
Auch die Trauerweide auf dem Foto macht ihrem Namen alle Ehre :-( Die kann nicht mal kurz zum Abkühlen ins Schwimmbad oder in den kühlen Keller, da genießen wir Menschen ja doch noch einen kleinen Platzwechsel-Vorteil!
Was gehts uns doch noch so gut; es kommt immer noch Wasser aus dem Hahn und wir koennen noch welches holen fahr'n :-)

 
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Kommentare zum Beitrag

Friedel Steinmueller
3.400
Friedel Steinmueller aus Heuchelheim schrieb am 04.08.2018 um 19:21 Uhr
Ja - 2018 wird zum Jahrhundertsommer!
2003 ist bereits getoppt; obwohl ja der Sommer noch nicht einmal zu ende ist.
Peter Baier
10.228
Peter Baier aus Gießen schrieb am 04.08.2018 um 19:48 Uhr
Der Wasserstand im Schwanenteich lässt sich gut am Regenwasserüberlauf erkennen, im Moment würde ich sagen das etwa 15cm fehlen.
Um die Wasserqualität im Schwanenteich zu erhöhen wurde mit dem Projekt Oberlache nicht nur die Oberlache verlegt sondern auch ein Zulaufbauwerk für den Schwanenteich gebaut.
Diese Projekt hatte sich gut angehört das es auch mir zusagte um die Wasserqualität zu erhöhen.
Die Umsetzung war aber sehr schlecht, Die Wieseck und somit auch die Oberlache wurde so hoch angestaut das ab diesen Zeitpunkt Wasser der Oberlache in den Regenwasserkanal hinein floss und ein Teil davon über den Regenwasserüberlauf unkontrolliert in den Schwanenteich fliest. Dieses kann man fast das ganze Jahr beobachten. Das Wasser was hier herausläuft ist nur ein Bruchteil des Wasseres aus der Oberlache.
Das Hauptübel ist aber das Zulaufbauwerk das sitzt zu hoch und kann den Schwanenteich nicht permanent mit Wasser durchfluten. Der Zulauf bringt so wenig Wasser das der Teich nur an wenigen Tagen am Überlauf über läuf. Wenige Monate nach dem Bau wurde in das Zulaufbauwerk eine kleine Rinne hinein geschnitten ohne diese Rinne wäre der Schwanenteich die meiste Zeit ohne Wasserzufluss und der ist auch noch zu gering. Zwischendurch füllen wie früher ist nicht mehr möglich.
Der Neue Teich dagegen könnte obwohl nicht vorgesehen permanent gefüllt werden.
Zur Oberlache, aus einen kleinen Wiesenbach wurde ein riesiger See gemacht ohne Schatten und fast stehenden Wasser. Auf dieses Projekt da hier nicht nachgebessert wurde hätte man leicht verzichten können. 500000€ für was ausgegeben ?

http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/113968/schwanenteich-in-not-der-zulaufbauwerk-kann-nicht-genug-wasser-fuer-den-schwanenteich-bereitstellen-leider-keine-satire/
Heike Bitzer
607
Heike Bitzer aus Gießen schrieb am 04.08.2018 um 20:06 Uhr
Danke für die detaillierte Stellungnahme zum Beitrag. Wie so oft: "Steuergelder vom Winde verweht"!
Otmar Busse
639
Otmar Busse aus Lahnau schrieb am 05.08.2018 um 15:08 Uhr
Die Natur ächzt unter diesen Temperaturen, vieles geht bereits kaputt und doch ist es vielen Menschen egal oder nicht bewusst. Hauptsache ist ... ich will Spass, Fun und Aktion. Und mancher Wettermoderator im Rundfunk findet seine Ansage ... und morgen knacken wir den Rekord von 35 Grad, noch witzig.
Fischsterben in fast ausgetrockenten Bächen, die vor Wochen nach einem Starkregen noch Keller überfluteten und "umkippende Gewässer", sind nur ein Teil der Folgen des Jahrhundertsommers. Dass das Trinkwasser "selbstverständlich" aus der Leitung kommt, ist nach dieser Trockenheit längst nicht mehr in allen Teilen unseres Landes selbstverständlich.
Heike Bitzer
607
Heike Bitzer aus Gießen schrieb am 06.08.2018 um 21:45 Uhr
Wenn alle gemeinsam mal mehr Rücksicht auf die Umwelt und vernünftig mit den Recourcen umgehen würden, dann hätte die Erde vielleicht noch eine Regenerationschance. Jetzt ist bereits schon zu viel im Ungleichgewicht bzw. aus dem Gleichgewicht geraten. Aber viele denken: "Es wird schon irgendwie weitergehen", und wenns den totalen Kollaps gibt, oder ist er schon da?
Karl-Ludwig Büttel
3.595
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 07.08.2018 um 12:02 Uhr
Die Erde hat keine Chance, dass es wieder normal wird. Neben dem Rücksichtslosen Umgang mit der Natur ist der Klimawandel durch das verlassen, oder zu Ende gehen der kleinen Eiszeit auch ein natürlicher Vorgang. Aus Grönland (Grünland) wird jetzt wieder Grünland. Wir könnten es wohl ein wenig verzögern aber nicht aufhalten. Die Natur wird ihren Lauf nehmen und das ist gut so.
Heike Bitzer
607
Heike Bitzer aus Gießen schrieb am 07.08.2018 um 12:13 Uhr
Vielleicht gibt es ja in ferner Zukunft die Möglichkeit, das Grönlandeis zu regenerieren. Neubildung von Eis anstatt Schmelze; wer weiß, zu was die Wissenschaft noch imstande sein wird im positiven Sinne. Unsere Enkel, Urenkel, ...... sollen ja auch noch gut über "die Runden" kommen :-) Die Hoffnung stirbt zuletzt!!!
Karl-Ludwig Büttel
3.595
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 07.08.2018 um 12:27 Uhr
So ist es. Ich gebe die Hoffnung nicht auf. Es muss auch nicht alles so sein wie es war oder ist. Veränderungen haben ja häufig auch Vorteile an die wir vielleicht noch gar nicht denken. Ich setze da auch die Hoffnung in die Wissenschaft. Zu den Jammerer über die Zustände gehörte ich noch nie.....
Heike Bitzer
607
Heike Bitzer aus Gießen schrieb am 07.08.2018 um 12:59 Uhr
Wie wär's mal mit der nächsten Klimakonferenz auf einer treibenden Eisscholle, damit die Herrschaften mal so ein richtiges Gefühl von echter Untergangsstimmung bekommen und dann schneller zu einem einheitlichen gemeinschaftlichen globalen Erdrettungsmaßnahmenkatalogsbeschluß kommen. Vorher darf keiner von der Eisscholle runter ;-)))
Nicole Freeman
9.399
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 08.08.2018 um 07:16 Uhr
die saufen ab, weil ihnen das eis unter dem hintern wegschmilzt ;-)
mal ehrlich, ein besserer umgang mit der natur ist ein gutes ziel und sollte thema sein. die jüngere generation wird das fehlverhalten der jetzigen generation ausbügeln müssen.
solange selbst im kleinen mit Recourcen verschwenderisch umgegangen wird ( Toilettenspülung, Rasensprengen, Kunzstrecke mit dem Auto fahren) dürfen wir über die große Industrie und Politik nicht meckern. Wenn das Vogelsberger Wasser in Frankfurt billiger ist als in Ulrichstein liegt einfach was schräg.
Karl-Ludwig Büttel
3.595
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 08.08.2018 um 09:18 Uhr
Frau Freeman, alles richtig. Mit dem Wasser ist es ja nicht nur in Ulrichstein so. Bei uns ja auch das Wasserwerk der OVAG in Inheide liefert ja auch schon seit 100 Jahren nach Frankfurt. Bei uns kostet das Wasser auch mehr als in Frankfurt und wir haben durch die Wasseerschutzzonen noch die Nachteile beim bauen usw. was für die Einheimischen alles teurer macht und in Frankfurt wird es verschwendet um Bäume zu bewässern.......
Peter Baier
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Peter Baier aus Gießen schrieb am 08.08.2018 um 22:47 Uhr
Nicole, Recourcen - Verschwendung jedes Jahr ein neues Smartphone oder iPhone

Ob Grönland zu Grünland wird schauen wir mal. Tatsache ist das die Gletscher einen Großteil der Sonnenstrahlung in das All reflektiert aber nur solange sie noch vorhanden sind. Wenn sie nicht mehr vorhanden sind wird die volle Sonnenstrahlung das Wasser stärker und schneller erwärmen.
Früher sind die Leute ans Meer gefahren in Zukunft kommt das Meer zu uns.
Heike Bitzer
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Heike Bitzer aus Gießen schrieb am 09.08.2018 um 15:46 Uhr
Die Wissenschaft hat garantiert schon verschiedene Lösungsmöglichkeiten vorgegeben. Nur es nutzt ja nix, wenn die Politiker und Großkonzernbosse national und international die Bremse anziehen. Es koennte ja Profiteinbußen mit sich bringen. Wie gesagt: Alle auf die "Scholle"
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Heike Bitzer

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