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„Gewalttätiger Angriff auf Gewerkschafter ist rechtsterroristischer Überfall"

Gießen | Antifaschistische Verfolgten-Organisation übt Solidarität mit dem Opfer

Am 20.07.18 haben zwei – offensichtliche – AfD-Anhänger einen aktiven Gewerkschafter bei der Gegenkundgebung gegen einen AfD-Auftritt in Hanau-Steinheim überfallen und bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt.

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Hessen
(VVN-BdA) reagiert mit großer Abscheu und Betroffenheit auf diesen offen rechtsterroristischen Überfall.

Dem verletzten Gewerkschaftskollegen versichern wir unserer Solidarität.

Die VVN-BdA stellt fest: „Die AfD zeigt jetzt ihr wahres Gesicht, sie wirft ihr demokratisches Mäntelchen ab.
Sie organisiert einen Aufmarsch vor dem Hanauer Gewerkschaftshaus, um Gewerkschaftsfunktionäre und - funktionärinnen in die linksextremistische Ecke zu stellen, und sie scheut vor körperlicher Gewalt nicht mehr zurück. Wie groß muss der Hass auf die sein, die arbeitende Menschen – unabhängig davon, aus welchen Ländern sie kommen, gewerkschaftlich organisieren und vertreten. Internationale Solidarität, dafür stehen die DGB-Gewerkschaften. Das ist der AfD mit ihrer deutsch-nationalen, völkischen Gesinnung ein Dorn im Auge.“

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Gewalt steht bei der AfD hoch im Kurs. Frau von Storch, die prominente Rednerin am 20. Juli, nahm auch kein Blatt vor den Mund, als sie es als legitim vertrat, auf „illegale“ Flüchtlinge an der Grenze zu schießen.

Kein Wunder, dass die Hemmschwelle gegen Gewalt bei AfD-Anhängern sinkt.
Die VVN-BdA verweist darauf, dass die deutschen Faschisten 1933 Gewerkschafter angegriffen, eingesperrt, gefoltert und ermordet, die freien Gewerkschaften verboten und die Gewerkschaftshäuser zerstört haben.

Die VVN-BdA erwartet, dass diese kriminelle Tat verfolgt und bestraft wird. Gemeinsam mit
Gewerkschaften und weiteren antifaschistisch-demokratischen Organisationen wird sie weiter über das antidemokratische und rassistische Programm der AfD aufklären und Protestkundgebungen gegen AfDAuftritte im hessischen Landtagswahlkampf nach Kräften unterstützen.

(VVN- Rosemarie Steffens)

Foto: Marijan Murat/dpa

Hier der Artikel der "jungen Welt" zu dem Thema:

http://www.jungewelt.de/artikel/336527.brutale-gewalt-gegen-gewerkschafter.html

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Kommentare zum Beitrag

Stefan Walther
4.468
Stefan Walther aus Linden schrieb am 29.07.2018 um 09:39 Uhr
Solidaritätserklärung des Internationalistischen Bündnis Gießen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
mit Empörung haben wir von dem Angriff auf euch durch AfD Anhänger erfahren und sprechen euch unsere volle Solidarität aus. Dieser Angriff hat unseres Erachtens den wahren Charakter der AfD als Wegbereiter des Faschismus vollends bestätigt. http://www.mlpd.de/2017/kw36/MLPD-bro-AFD.pdf/

Er fällt in eine Zeit einer umfassenden Rechtsentwicklung unserer Regierung und vieler Regierungen europa- und weltweit. Die Antwort auf den Angriff auf euch und die gesamte Rechtsentwicklung kann nur die uneingeschränkte Solidarität und der enge Schulterschluss aller fortschrittlichen, linken und revolutionären Kräfte sein. Dafür steht das internationalistische Bündnis und seine Trägerorganisationen. http://www.internationalistische-liste.de/

Wir wünschen euch noch viel Kraft und Mut weiter zu kämpfen,

kollegiale, solidarische Grüße
Internationalistisches Bündnis Gießen
Martin Wagner
2.539
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 04.08.2018 um 11:36 Uhr
Danke Stefan für die Einstellung der Solidaritätserklärung.
Michael Beltz
7.494
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 04.08.2018 um 16:54 Uhr
Ich möchte gerne genau wissen, sind die Angreifer der AfD zuzurechnen oder der NPD, den Idenditären, den Reichsbürgern oder gar dem Verfassungsschutz!?
Stefan Walther
4.468
Stefan Walther aus Linden schrieb am 04.08.2018 um 18:20 Uhr
Hm Michael, manchmal gibt es da auch Überschneidungen, von wem willst du da schon ne genaue Auskunft erhalten?
Laut Stellungnahme von Ulrike Eifler ( DGB ) waren es AfD Anhänger, die nach dem Überfall auf den Kollegen an der AfD Kundgebung teilgenommen haben...
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