Bürgerreporter berichten aus: Gießen | Überall | Ort wählen...

Untersuchung zu schnelleren Verbindungen auf der Vogelsbergbahn – Kooperationsvereinbarung von RMV, ZOV, Landkreis Gießen und Vogelsbergkreis für Machbarkeitsstudie

Gießen | In einer Machbarkeitsstudie sollen die Möglichkeiten zur Beschleunigung der Vogelsbergbahn untersucht werden. Eine Kooperationsvereinbarung für die Untersuchung soll in der Sitzung des Verbandsvorstandes des Zweckverbandes Oberhessische Versorgungsbetriebe (ZOV-Verkehr) am 3. August zwischen Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV), dem ZOV, dem Landkreis Gießen und dem Vogelsbergkreis geschlossen werden. Der Kreisausschuss hat jetzt grünes Licht dafür gegeben.

„Wir prüfen den Ausbau der Schieneninfrastruktur um ein noch besseres ÖPNV-Angebot für Pendler ins Rhein-Main-Gebiet sowie einen attraktiven Nahverkehr in der Zukunft anbieten zu können. Gerade im ländlichen Raum ist ein attraktiver Nahverkehr ein wichtiger Faktor für eine gute Entwicklung“, erklärt Landrätin Anita Schneider. Ziel der beabsichtigten Kooperationsvereinbarung ist es, die Machbarkeit schnellerer Schienen-Verbindungen auf dem Abschnitt Alsfeld – Gießen der Vogelsbergbahn und darüber hinaus in das Rhein-Main-Gebiet zu untersuchen. Ein Beratungsbüro soll prüfen, welche infrastrukturellen Ausbaumaßnahmen möglich sind und inwieweit diese förderfähig sind.

Die Federführung für die Untersuchung wird beim RMV liegen, der in Abstimmung mit dem ZOV die Beauftragung des Beratungsbüros übernimmt. Die Kosten für die Machbarkeitsstudie betragen rund 60.000 Euro. 50 Prozent der Kosten übernehmen RMV und ZOV. Die verbleibenden Kosten werden zu zwei Dritteln auf den Vogelsbergkreis und zu einem Drittel auf den Landkreis Gießen verteilt.

Mehr über

Stöbern Sie in den Stichworten (Hilfe), um verwandte und ähnliche Beiträge zu entdecken:

Dies könnte Sie zum Thema auch interessieren

Zocken, aber richtig für Jungen: Kurzfristig noch Seminar-Plätze frei
„Zocken, aber richtig“ heißt es im kommenden Jungen Online-Seminar...
(v.l.) Manfred Felske-Zech (Landkreis), Landrätin Anita Schneider, Mirjam Aasmann (Jugendwerkstatt), Wolfgang Haasler (Caritas), Horst Mathiowetz (Förderverein für seel. Gesundheit), Sebastian Haack (ZAUG) und Uwe Happel (Landkreis). Foto: LKGI
Landrätin Anita Schneider übergibt Zuwendungsbescheide über 607.670 Euro für sozialintegrative Hilfen sowie Sprach- und Qualifizierungsförderung für Geflüchtete
„Wir führen unsere vier bewährten Projekte fort, die...
Oshe und Bari – Ist unser Klima noch zu retten?
„Oshe und Bari“ heißt das Stück, das junge peruanische Künstlerinnen...
Seminare zur Verlängerung der Juleica in Gießen
„Gute Jugendarbeit braucht hochwertig qualifizierte Betreuerinnen und...
Über Bildung in Allendorf sprechen
„Wir hätten da mal eine Frage“: Kürzlich haben Mitarbeiterinnen und...
Quelle: Hessischer Volkshochschulverband
Neues Programm der Kreisvolkshochschule
„Wir wollen Bildung für alle zugänglich machen“, sagte Landrätin...
PRO BAHN Hessen fordert für die nächsten Bauphasen sicheren und standfesten Fahrplan für die Main-Weser-Bahn und die S-Bahn-Linie 6
Der Fahrgastverband PRO BAHN nimmt verstärkte Beschwerden von...

Kommentare zum Beitrag

Martin Wagner
2.458
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 22.07.2018 um 17:23 Uhr
Na, nach rund dreissig Jahren (!!!) kommt offensichtlich das Thema wieder.

Damals war ich in einem Fahrgastverband tätig, welcher mit viel Aufwand den Einsatz von Neigezügen auf der Relation Koblenz - Limburg - Giessen - Fulda (damals waren die Einzelstrecken noch nicht zerhackt) propagierte. Ich kann mich noch entsinnen, damals organisierten wir eine "Probefahrt" mit diesen neuen Zügen auf der damals einer der ersten Stecken für Neigezügen (die Strecken müssen für den Einsatz der Neigezügen hergerichtet werden) von Würzburg nach Coburg.

Jeder der etwas von dem Betrieb von Eisenbahnen versteht ist geläufig, dass es bei der Optimierung von Strecken in der Regel darum geht an den Knotenpunkten die vorgegebenen Umsteigefenster einzuhalten. Diese wiederum sind durch den schnellsten Verkehr (ICE - FFM über Fulda nach KS-Wilhelmshöhe und Interegio - FFM über Giessen nach Kassel; nachrangig der Takt in Limburg bzw. in Koblenz) vorgegeben.

Mein Gedächtnis lässt nach, aber auf der Strecke Giessen - Fulda fehlten rund 15 Minuten Fahrzeit weniger um einen besseren Stundentakt an den Knoten Giessen und Fulda realisieren zu können. Der Einsaz von Zügen mit Neigetechnik hätten diese Ersparnisse gebracht.

Warum dieser Ansatz irgendwo im Behördendschungel versickerte weiss ich nicht mehr.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

Mitmachen ist ganz einfach und alles ist kostenlos: Gleich registrieren und los geht's!

Herzlichst, Ihr(e) Landkreis Gießen

von:  Landkreis Gießen

offline
Interessensgebiet: Gießen
Landkreis Gießen
9.149
Nachricht senden
Aktuellste Beiträge des Autors:
Apfelwein, -saft und -secco aus Äpfeln von hessischen Streuobstwiesen
Typisch hessisch ist nicht nur der bekannte Äbbelwoi, sondern auch...
Gallus-Schule weiht neuen Kletterfelsen ein
Mehr Bewegung und Spaß haben die Schülerinnen und Schüler der...

Weitere Beiträge aus der Region

Einladung zum Grundschultag der August-Hermann-Francke-Schule
Die August-Hermann-Francke-Schule lädt für Samstag, den 27. Oktober...
Panaroma mit Cefalù.
Kultur, Entspannung, Natur und Gastronomie machten die DIG-Sizilienreise zum großen Erfolg
Die DIG Mittelhessen e.V. hat dieses Jahr ihre Mitglieder und Freunde...
Kinder freuen sich über Tischtennisplatte für Käthe-Kollwitz-Schule Gießen
Juhu! Bei strahlendem Sonnenschein konnten die Kinder der...

Dieser Beitrag als Banner

Um diesen Beitrag als Banner auf deine eigene Homepage einzubinden, kopiere einfach folgenden Link und füge diesen Code in deiner Homepage ein.
Link:
Übrigens: unter "Meine Seite" findest du auch einen Banner zum Einbinden der letzten Beiträge, die du selbst verfasst hast.