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NATO-Osterweiterung - Aggression gegen Russland

Gießen | Die Nichterfüllung der von der NATO gegenüber Russland übernommenen Verflichung ist nach Ansicht von Frankreichs Staatspräsident Macron ein Fehler gewesen. Dieser Fehler habe Misstrauen zur Folge gehabt, sagte Macron am 25. Mai beim St. Petersburger Internationalem Wirtschaftsforum.
"Ich denke, der Fehler, der im Laufe der letzten 20 Jahre begangen wurde, bestand darin, dass wir die von uns seinerzeit eingegangenen Verpflichtungen nicht eingehalten haben, muss ich offen sagen......Damit fühlte sich Russland bedroht."
Wir haben den Vertrauensraum nicht schaffen können, mit dem Russland gerechnet hatte. Das machte die Befürchtungen Moskaus nur stärker.
(Rotfuchs, Nr. 246)

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Kommentare zum Beitrag

Kurt Wirth
1.486
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 04.07.2018 um 14:23 Uhr
Außer der viel zitierten NATO-Osterweiterung (deren Dimension in nachstehendem wikipedia-Artikel ersichtlich wird:
http://de.wikipedia.org/wiki/NATO-Osterweiterung )

wurde im Sommer 2016 ohne großes Aufsehen ein Pakt zwischen der EU und der NATO über die weitere Zusammenarbeit geschlossen, der faktisch und unter Umgehung der Verfassung dieser Länder, Österreich, Schweden und Finnland zu NATO-Mitgliedern machte, indem sie stillschweigend diesen Pakt hinnahmen. Die drei Länder waren bis dahin seit eh und je neutral.

Ich kann Rußland nur empfehlen, ebenfalls der NATO beizutreten und alle Probleme wären erledigt:-)
Kurt Wirth
1.486
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 04.07.2018 um 17:31 Uhr
Noch zum letzten Satz: die einen Panzer würden dann von Westen nach Osten durchfahren, ohne aufgehalten zu werden und bei Wladiwostok in den Pazifik rauschen. Die anderen würden von Osten nach Westen brausen und bei Le Havre oder Calais im Meer verschwinden.

Etwas ernster: bei der Auseinandersetzung Putin/NATO stehen ja nicht wie vorher ein halbes Jahrhundert verschiedene gesellschaftliche und politische Systeme und Perspektiven gegenüber. Es ist nur ein rechthaberisches Machtgerangel unter kapitalistischen Staaten (ähnlich wie Merkel/Seehofer in Deutschland).
Michael Beltz
7.130
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 05.07.2018 um 18:23 Uhr
Schöne Gedanken: Nur der kleine Unterschied - Putin (Russland) steht mit dem Rücken zur Wand.
Kurt Wirth
1.486
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 12.07.2018 um 20:03 Uhr
Trump droht neuerdings mit dem Austritt der USA aus der NATO. Also Rußland, rein in die NATO und weg von der Wand!
Hajo Zeller
89
Hajo Zeller aus Gießen schrieb am 21.07.2018 um 16:20 Uhr
Aus der Rede von Wladimir Putin im Deutschen Bundestag 2001:

»Niemand bezweifelt den großen Wert der Beziehungen Europas zu den Vereinigten Staaten. Aber ich bin der Meinung, dass Europa seinen Ruf als mächtiger und selbstständiger Mittelpunkt der Weltpolitik langfristig nur festigen wird, wenn es seine eigenen Möglichkeiten mit den russischen menschlichen, territorialen und Naturressourcen sowie mit den Wirtschafts-, Kultur- und Verteidigungspotenzialen Russlands vereinigen wird.«

Wer hat denn die ausgestreckte Hand nicht ergriffen? Und warum?

Die Hetze und Kriegspropaganda der Transatlantiker läuft auf vollen Touren. Noch ist eine Mehrheit der Bevölkerung nicht davon überzeugt, dass die Russische Föderation und ihr Präsident die Verkörperung des Bösen schlechthin sind. Aber wie lange wird dies angesichts der Dauerpropaganda noch so bleiben?
Michael Beltz
7.130
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 21.07.2018 um 16:38 Uhr
Die Hetze geht zwar schon lange. Doch ich hege die Hoffnung, dass nicht alle Deutsche sich auf die Dauer BILD und den anderen Meinungsmanipulateuren folgen werden.
Historischer Optimismus.
Kurt Wirth
1.486
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 21.07.2018 um 18:20 Uhr
"...Aber ich bin der Meinung, dass Europa seinen Ruf als m ä c h t i g e r und selbständiger M i t t e l p u n k t d e r W e l t p o l i t i k langfristig nur festigen wird ..."

Noch deutlicher kann Putin sein Verharren in klassischen imperialistischen Kategorien nicht äußern. Die Lösung der immer bedrohlicheren globalen Probleme kann nur im globalen Rahmen erfolgen - nicht mit der Herausbildung von "Mittelpunkten der Weltpolitik".
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von:  Michael Beltz

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Michael Beltz
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