Bürgerreporter berichten aus: Gießen | Überall | Ort wählen...

Özil und Gündogan - Zwei Unschuldslämmer

Gießen | Da ihm beide zu verstehen gegeben hätten, dass sie keine politische Botschaft hätten senden wollen, als sie mit Erdogan in der Öffentlichkeit posierten, ließ Jogi Löw Özil und Gündogan im Kader zur Fußball WM.
Wie naiv muss man selbst sein den beiden ein solches Höchstmaß an Naivität abzukaufen.

Es riecht eher danach, dass man seitens des DFB die Konfrontation scheut.

Mehr über

Löw (1)Jogi (1)Fußball (334)Erdogan (8)
Stöbern Sie in den Stichworten (Hilfe), um verwandte und ähnliche Beiträge zu entdecken:

Dies könnte Sie zum Thema auch interessieren

Foto der Spendenübergabe
Gießen Bulls spenden 2500 Euro
Insgesamt 2.500 Euro für die Station Pfaundler der...
Pokalendspiel Bayern München gegen Eintracht Frankfurt live auf dem Hungener Brunnenfest
Am Samstag den 19.05.2018 zeigt der TSV 1848 Hungen abends das...
BAUHAUS KIDS CUP 2018 – Das größte Fußball-Jugendturnier der Region!
Das BAUHAUS Gießen veranstaltet 2018 wieder den BAUHAUS KIDS CUP für...
eSport: Vierte Saison der FPL-League voll im Gange
"Spannend wie nie. Beste Saison seit bestehen der Liga. Mehr Stars,...
Volksbank Mittelhessen gratuliert der Spielvereinigung Blau Weiß Gießen e.V. mit großzügiger Spende zum Vereinsjubiläum
In diesem Jahr hat die Volksbank Mittelhessen den neuen...
Eine gute Entscheidung für den Steuerzahler
Mehrkosten für ein Risikospiel sollen von der Deutschen Fußball Liga...
Jugendhallenturnier der TSF Heuchelheim am 13./14.01.2018
Samstag, 13.01.2018 Ab 09:00 Uhr F-Junioren (Fair Play) Teilnehmer:...

Kommentare zum Beitrag

Jutta Skroch
12.969
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 15.05.2018 um 18:37 Uhr
Soviel Naivität nehme ich den beiden auch nicht ab, angesichts der jüngsten Fälle, was die Pressefreiheit, von allem anderen ganz zu schweigen, betrifft. Da sollten wir auch deutlich zeigen, was wir davon halten. Wenn sie Erdogan so toll finden, dann sollten sie in Zukunft wieder in der Türkei spielen, da können sie dann soviel Werbung machen für ihn wie sie wollen. Sie würden die Härte des Regimes ja nicht spüren, so wie die meisten, die sich erlauben, Erdogan zu kritisieren.
Florian Schmidt
4.420
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 15.05.2018 um 18:39 Uhr
Vielleicht sollte man ihn ihrem namen noch schnell ein Gedicht an Erdo veröffentlichen.
Kurt Wirth
1.463
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 15.05.2018 um 19:02 Uhr
Für mich liegt die Absurdität erst mal darin, dass heutzutage in sog. "Nationalmannschaften" Leute spielen, die kreuz und quer aus aller Welt mit riesigen Summen zusammengekauft werden. Nun plädiere ich aber auch nicht für einen engen Nationalismus, daß da nur Leute spielen dürfen, die vier Generationen zurück deutsches Blut nachweisen können. Das wäre noch blöder. Am besten wäre es, wenn die Spieler eben im einheimischen Liga-Gebäude so nach und nach aufsteigen würden. Egal, welche Staatsbürgerschaft sie haben. Das "Kaufen" von Spielern würde ich generell abschaffen wie auch das Jonglieren mit Riesensummen im Fernseh- und Medienbetrieb. Damit würden auch die "Stars" in ihrem Nimbus und der Wirkung auf die Öffentlichkeit etwas zurechtgestutzt. Das würde auch den Anreiz nehmen, sich in der oben genannten Art und Weise zu prostituieren.
Christine Stapf
6.527
Christine Stapf aus Gießen schrieb am 15.05.2018 um 19:06 Uhr
Laut der Tageszeitung stand auf dem Trikot von Gündogan
"Meinem Präsidenten" Hochachtungsvoll.....

Da bei König Fussball alles akzeptiert wird, wundert es mich nicht, dass man diesen Pressetermin als Naivität abschwächt.

Für mein Empfinden dürften Gündogan und Özil kein Trikot unserer Nationalmannschaft mehr tragen !
Karl-Ludwig Büttel
3.516
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 15.05.2018 um 21:50 Uhr
Herr Wirth ich muss Sie da verbessern. Mit Kaufen hat das was in der Bundesliga zu tun aber nicht bei der Nationalmannschaft. Zum einen muss der Spieler die Deutsche Staatsbürgerschaft besitzen. Es gab bisher zwei Ausnahmen der Paolo Rink (Brasilianer) der Deutsche Vorfahren hatte und noch nie für Brasilien gespielt und Sean Dundee vom Karlsruher SC der aus Südafrika kam und Deutsche Vorfahren hatte. Die Herren um die es hier geht sind alle in Deutschland geboren und haben die Jugendnationalmannschaften in Deutschland durchlaufen. Mit erreichen der Volljährigkeit können sie bei doppelter Staatsbürgerschaft entscheiden für welches Land sie spielen. Einer von Beiden ich weiß gerade nicht welcher hat sogar nur die Deutsche Staatsbürgersaft. Gekauft wird da keiner sonder nominiert. Die Spieler bleiben Angestellte ihrer Vereine.
Zum Sachverhalt: Bei mir würde keiner der Beiden mehr für Deutschland spielen, Mit Naiv oder ich habe es nicht gewusst hat das nichts zu tun. Anders als Özil und Gündogan lehnte Emre Can die Einladung von Erdogan ab. Es geht also auch anders. Weder der DFB noch J. Löw wird aber genug Mut haben diesen Schritt zu vollziehen.
Bernd Zeun
10.531
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 16.05.2018 um 00:20 Uhr
Profifußball ist korrupt, peinlich und obszön, Löw ein Dummschwätzer, ich bedaure nur, dass dafür auch noch Rundfunkgebühren verplempert werden. Hoffentlich haben wenigstens ein paar Sponsoren von Özil und Gündogan soviel Rückgrat, denen die Sponsorenverträge nicht zu verlängern. Das ist eh die einzige Möglichkeit, die zum Nachdenken zu bringen.
Nicole Freeman
8.978
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 16.05.2018 um 07:54 Uhr
Özil hat meiner Meinung nach nur die deutsche Staatsangehörigkeit. Allen Anschein nach hätte er wohl lieber die Türkische. Sorry, jemand der sich so auf die Seite der Türkei stellt wie die beiden Herren, sollte nicht für Deutschland spielen dürfen!
Einigkeit und Recht und Freiheit kommt den Herren ja auch nicht über die Lippen. Fußballspielen könnten die Herren mit Sicherheit auch in der Türkei. Ihr Präsident würde sie mit Sicherheit auch in Seiner Nationalmanschaft aufnehmen. Schade für den DFB das sie so wenig ihre eigene Vorbildfunktion erkennen. Wer unseren Bundespräsidenten nicht kennt sollte auch nicht für uns Spielen.
Das ist meine Meinung!
Emre Can zeigt Kannte. Er steht zur Nationalmanschaft und hat gezeigt das man nicht alles einfach so annehmen muss.
Wer für die deutsche Nationalmanschaft spielt sollte auch die Werte unserer Gesellschaft schätzen.
Otmar Busse
556
Otmar Busse aus Lahnau schrieb am 16.05.2018 um 09:32 Uhr
Es ist beschämend wie wenig "Arsch in der Hose" die Verantwortlichen des DFB einschließlich Nationalmannschaftstrainer Löw haben.
Armselig wie wenig Bedeutung das Tragen des Trikots der deutschen Nationalmannschaft erlangt hat.
Christoph Schäfer
697
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 16.05.2018 um 15:49 Uhr
Frau Freeman:
Während Özil und Gündogan nominiert wurden, hat Herr Löw Emre Can nicht in den vorläufigen Kader berufen!
Karl-Ludwig Büttel
3.516
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 16.05.2018 um 17:25 Uhr
Er hat aber trotzdem klare Kante gegenüber Erdogan gezeigt. Die Aktion war ja vor der Nominierung und hat damit nichst zu tun. So ist es Frau Freeman er steht zur Nationalmannschaft und hat das auch klar geäußert. Ich würde um ein Zeichen zu setzen Emre Can anstelle der Herren nachnomnieren.
Karl-Ludwig Büttel
3.516
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 17.05.2018 um 08:28 Uhr
In der Welt ist zu Lesen das Herr Gündogane wirtschaftliche Interressen verfolgt und in der Türkei als Investor i auftritt. Auch enge Verbindung zur AKP.
Hier ein Auszug aus dem Artikel:" Er pflegt seit Langem gute Beziehungen zur türkischen Regierungspartei AKP, zumindest in der Region, aus der seine Familie stammt. Seit Jahren tritt er als Wohltäter und neuerdings auch als Investor in der Heimatstadt seiner Familie in Dursunbey auf, in der Provinz Balikesir im Westen des Landes. Der 27 Jahre alte Gündogan, der in Gelsenkirchen geboren wurde, besitzt sowohl die deutsche als auch die türkische Staatsbürgerschaft."

Ich denke von Naiv kann man man nicht sprechen........
Kurt Wirth
1.463
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 17.05.2018 um 10:52 Uhr
Völlig unabhängig davon, wie man im konkreten Fall zu dem Auftritt der Fußballer steht: das ist mal wieder eine sehr eigenartige Berichterstattung in der "Welt". Gegen Wohltäterschaft ist doch kaum etwas einzuwenden, ganz egal welche Staatsbürgerschaft dahintersteht. Indirekt zeigt das ja auch, daß dort vieles im Argen liegt und die AKP ungelöste Probleme hat. Die Formulierung "Er pflegt seit langem gute Beziehungen zur türkischen Regierungspartei AKP..." ist ja auch äußerst dünn. Muß er vielleicht auch, um Wohltätigkeit ausüben zu können. Es wäre etwas anderes, wenn da stehen würde: "er spendet der AKP regelmäßig größere Beträge".
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

Mitmachen ist ganz einfach und alles ist kostenlos: Gleich registrieren und los geht's!

Herzlichst, Ihr(e) Christoph Schäfer

von:  Christoph Schäfer

offline
Interessensgebiet: Gießen
Christoph Schäfer
697
Nachricht senden
Aktuellste Beiträge des Autors:
SPD knickt ein - Nazi-Paragraph 219a bleibt !
Wollte die neue SPD-Fraktionschefin Nahles der Union unlängst noch...
Parken im "Dreieck" verboten ? - Da irrt die Stadt Gießen gewaltig!
An Markttagen ist die Parksituation um den Wochenmarkt absolut...

Weitere Beiträge aus der Region

Demokratie in Europa: Freiheit und Verantwortung
Bundestagsabgeordnete Dagmar Schmidt besucht heimische Schulen im...
Die letzten Blüten von diesem Flieder wurden da noch genutzt!
Ein Schönwetter-Falter ist er, der Schwalbenschwanz!
In diesem Frühjahr, bei diesen warmen Temperaturen, waren sie schon...
The Keller Theatre lädt am 24.05.2018 und am 05.06.2018 zum Vorsprechen ein
Wer möchte mitmachen? The Keller Theatre sucht Darsteller/-innen und...

Dieser Beitrag als Banner

Um diesen Beitrag als Banner auf deine eigene Homepage einzubinden, kopiere einfach folgenden Link und füge diesen Code in deiner Homepage ein.
Link:
Übrigens: unter "Meine Seite" findest du auch einen Banner zum Einbinden der letzten Beiträge, die du selbst verfasst hast.