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Özil und Gündogan - Zwei Unschuldslämmer

Gießen | Da ihm beide zu verstehen gegeben hätten, dass sie keine politische Botschaft hätten senden wollen, als sie mit Erdogan in der Öffentlichkeit posierten, ließ Jogi Löw Özil und Gündogan im Kader zur Fußball WM.
Wie naiv muss man selbst sein den beiden ein solches Höchstmaß an Naivität abzukaufen.

Es riecht eher danach, dass man seitens des DFB die Konfrontation scheut.

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Kommentare zum Beitrag

Jutta Skroch
13.083
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 15.05.2018 um 18:37 Uhr
Soviel Naivität nehme ich den beiden auch nicht ab, angesichts der jüngsten Fälle, was die Pressefreiheit, von allem anderen ganz zu schweigen, betrifft. Da sollten wir auch deutlich zeigen, was wir davon halten. Wenn sie Erdogan so toll finden, dann sollten sie in Zukunft wieder in der Türkei spielen, da können sie dann soviel Werbung machen für ihn wie sie wollen. Sie würden die Härte des Regimes ja nicht spüren, so wie die meisten, die sich erlauben, Erdogan zu kritisieren.
Florian Schmidt
4.471
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 15.05.2018 um 18:39 Uhr
Vielleicht sollte man ihn ihrem namen noch schnell ein Gedicht an Erdo veröffentlichen.
Kurt Wirth
1.502
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 15.05.2018 um 19:02 Uhr
Für mich liegt die Absurdität erst mal darin, dass heutzutage in sog. "Nationalmannschaften" Leute spielen, die kreuz und quer aus aller Welt mit riesigen Summen zusammengekauft werden. Nun plädiere ich aber auch nicht für einen engen Nationalismus, daß da nur Leute spielen dürfen, die vier Generationen zurück deutsches Blut nachweisen können. Das wäre noch blöder. Am besten wäre es, wenn die Spieler eben im einheimischen Liga-Gebäude so nach und nach aufsteigen würden. Egal, welche Staatsbürgerschaft sie haben. Das "Kaufen" von Spielern würde ich generell abschaffen wie auch das Jonglieren mit Riesensummen im Fernseh- und Medienbetrieb. Damit würden auch die "Stars" in ihrem Nimbus und der Wirkung auf die Öffentlichkeit etwas zurechtgestutzt. Das würde auch den Anreiz nehmen, sich in der oben genannten Art und Weise zu prostituieren.
Christine Stapf
6.657
Christine Stapf aus Gießen schrieb am 15.05.2018 um 19:06 Uhr
Laut der Tageszeitung stand auf dem Trikot von Gündogan
"Meinem Präsidenten" Hochachtungsvoll.....

Da bei König Fussball alles akzeptiert wird, wundert es mich nicht, dass man diesen Pressetermin als Naivität abschwächt.

Für mein Empfinden dürften Gündogan und Özil kein Trikot unserer Nationalmannschaft mehr tragen !
Karl-Ludwig Büttel
3.546
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 15.05.2018 um 21:50 Uhr
Herr Wirth ich muss Sie da verbessern. Mit Kaufen hat das was in der Bundesliga zu tun aber nicht bei der Nationalmannschaft. Zum einen muss der Spieler die Deutsche Staatsbürgerschaft besitzen. Es gab bisher zwei Ausnahmen der Paolo Rink (Brasilianer) der Deutsche Vorfahren hatte und noch nie für Brasilien gespielt und Sean Dundee vom Karlsruher SC der aus Südafrika kam und Deutsche Vorfahren hatte. Die Herren um die es hier geht sind alle in Deutschland geboren und haben die Jugendnationalmannschaften in Deutschland durchlaufen. Mit erreichen der Volljährigkeit können sie bei doppelter Staatsbürgerschaft entscheiden für welches Land sie spielen. Einer von Beiden ich weiß gerade nicht welcher hat sogar nur die Deutsche Staatsbürgersaft. Gekauft wird da keiner sonder nominiert. Die Spieler bleiben Angestellte ihrer Vereine.
Zum Sachverhalt: Bei mir würde keiner der Beiden mehr für Deutschland spielen, Mit Naiv oder ich habe es nicht gewusst hat das nichts zu tun. Anders als Özil und Gündogan lehnte Emre Can die Einladung von Erdogan ab. Es geht also auch anders. Weder der DFB noch J. Löw wird aber genug Mut haben diesen Schritt zu vollziehen.
Bernd Zeun
10.704
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 16.05.2018 um 00:20 Uhr
Profifußball ist korrupt, peinlich und obszön, Löw ein Dummschwätzer, ich bedaure nur, dass dafür auch noch Rundfunkgebühren verplempert werden. Hoffentlich haben wenigstens ein paar Sponsoren von Özil und Gündogan soviel Rückgrat, denen die Sponsorenverträge nicht zu verlängern. Das ist eh die einzige Möglichkeit, die zum Nachdenken zu bringen.
Nicole Freeman
9.294
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 16.05.2018 um 07:54 Uhr
Özil hat meiner Meinung nach nur die deutsche Staatsangehörigkeit. Allen Anschein nach hätte er wohl lieber die Türkische. Sorry, jemand der sich so auf die Seite der Türkei stellt wie die beiden Herren, sollte nicht für Deutschland spielen dürfen!
Einigkeit und Recht und Freiheit kommt den Herren ja auch nicht über die Lippen. Fußballspielen könnten die Herren mit Sicherheit auch in der Türkei. Ihr Präsident würde sie mit Sicherheit auch in Seiner Nationalmanschaft aufnehmen. Schade für den DFB das sie so wenig ihre eigene Vorbildfunktion erkennen. Wer unseren Bundespräsidenten nicht kennt sollte auch nicht für uns Spielen.
Das ist meine Meinung!
Emre Can zeigt Kannte. Er steht zur Nationalmanschaft und hat gezeigt das man nicht alles einfach so annehmen muss.
Wer für die deutsche Nationalmanschaft spielt sollte auch die Werte unserer Gesellschaft schätzen.
Otmar Busse
576
Otmar Busse aus Lahnau schrieb am 16.05.2018 um 09:32 Uhr
Es ist beschämend wie wenig "Arsch in der Hose" die Verantwortlichen des DFB einschließlich Nationalmannschaftstrainer Löw haben.
Armselig wie wenig Bedeutung das Tragen des Trikots der deutschen Nationalmannschaft erlangt hat.
Christoph Schäfer
701
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 16.05.2018 um 15:49 Uhr
Frau Freeman:
Während Özil und Gündogan nominiert wurden, hat Herr Löw Emre Can nicht in den vorläufigen Kader berufen!
Karl-Ludwig Büttel
3.546
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 16.05.2018 um 17:25 Uhr
Er hat aber trotzdem klare Kante gegenüber Erdogan gezeigt. Die Aktion war ja vor der Nominierung und hat damit nichst zu tun. So ist es Frau Freeman er steht zur Nationalmannschaft und hat das auch klar geäußert. Ich würde um ein Zeichen zu setzen Emre Can anstelle der Herren nachnomnieren.
Karl-Ludwig Büttel
3.546
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 17.05.2018 um 08:28 Uhr
In der Welt ist zu Lesen das Herr Gündogane wirtschaftliche Interressen verfolgt und in der Türkei als Investor i auftritt. Auch enge Verbindung zur AKP.
Hier ein Auszug aus dem Artikel:" Er pflegt seit Langem gute Beziehungen zur türkischen Regierungspartei AKP, zumindest in der Region, aus der seine Familie stammt. Seit Jahren tritt er als Wohltäter und neuerdings auch als Investor in der Heimatstadt seiner Familie in Dursunbey auf, in der Provinz Balikesir im Westen des Landes. Der 27 Jahre alte Gündogan, der in Gelsenkirchen geboren wurde, besitzt sowohl die deutsche als auch die türkische Staatsbürgerschaft."

Ich denke von Naiv kann man man nicht sprechen........
Kurt Wirth
1.502
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 17.05.2018 um 10:52 Uhr
Völlig unabhängig davon, wie man im konkreten Fall zu dem Auftritt der Fußballer steht: das ist mal wieder eine sehr eigenartige Berichterstattung in der "Welt". Gegen Wohltäterschaft ist doch kaum etwas einzuwenden, ganz egal welche Staatsbürgerschaft dahintersteht. Indirekt zeigt das ja auch, daß dort vieles im Argen liegt und die AKP ungelöste Probleme hat. Die Formulierung "Er pflegt seit langem gute Beziehungen zur türkischen Regierungspartei AKP..." ist ja auch äußerst dünn. Muß er vielleicht auch, um Wohltätigkeit ausüben zu können. Es wäre etwas anderes, wenn da stehen würde: "er spendet der AKP regelmäßig größere Beträge".
Christoph Schäfer
701
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 23.07.2018 um 16:17 Uhr
Jetzt wissen wir es endlich, warum der DFB Özil trotz Erdogan Affäre nominiert hat, obgleich er - O-Ton Uli Hoeneß - „seit der WM 2014 keinen Zweikampf mehr gewonnen“ hat.

Ein Sündenbock im Falle des Versagens wurde gesucht!

Apropos Uli Hoeneß: Das muss einer sagen, von dem als Nationalspieler nach der WM 1974 nur noch ein verschossener Elfer in Erinnerung geblieben ist, welcher der deutschen Nationalmannschaft 1976 den Europameistertitel gekostet hat.
Michael Beltz
7.165
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 23.07.2018 um 16:45 Uhr
Herr Schäfer, da muss ich Ihnen zustimmen. Vorschlag: Eine talkshow mit Özil und Hoeneß unter der Leitung von L. Matthäus.
Kurt Wirth
1.502
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 23.07.2018 um 18:10 Uhr
Ort der Veranstaltung: Justizvollzugsanstalt Landsberg.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Christoph Schäfer

von:  Christoph Schäfer

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Interessensgebiet: Gießen
Christoph Schäfer
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