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Kooperation der großen Gießener Museen zum Internationalen Museumstag 2018

Logo des Internationalen Museumstages 2018 #imt18
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Gießen | Die großen Gießener Museen feiern unter dem Motto „Netzwerk Museum“ am Sonntag, den 13. Mai 2018 den Internationalen Museumstag. An diesem Tag beteiligen sich jedes Jahr vor allem Häuser in Deutschland, Österreich und der Schweiz, aber auch Museen in vielen anderen Ländern der Welt. Der Internationale Museumstag wird jährlich vom Internationalen Museumsrat ICOM ausgerufen, um zu zeigen, wie vielfältig und spannend das Angebot der unterschiedlichen Museen ist und welches Potenzial sich in jedem Haus verbirgt. Gemeinsam werden das Oberhessische Museum, die Antikensammlung der Justus-Liebig-Universität Gießen, das Liebigmuseum und das Mathematikum diesen Tag begehen. In allen Häusern erhalten Besucherinnen und Besucher freien Eintritt und jede Institution bietet ein unterhaltsames, interessantes Programm.
Das Mathematikum widmet sich dem Thema „Mathematik verbindet“: Um 11 Uhr startet der Tag mit einer einstündigen Familienvorlesung von Prof. Beutelspacher. Im unterhaltsamen Vortrag geht er auf mathematische Experimente ein, die Verbindungen schaffen – Verbindungen zwischen Punkten, zwischen Menschen, die zusammen
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Oberhessisches Museum (13)Mathematikum (75)Liebigmuseum (16)Internationaler Museumstag (1)Antikensammlung (2)
experimentieren und zu berühmten Mathematikern. Um 12:30 Uhr wird es einen Vorgeschmack auf die kommende Sonderausstellung des Mathematikums geben. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, einige brandneue Exponate der Jahresausstellung „Kein Ende in Sicht – Unendlichkeit zum Anfassen“ (ab 25. Mai) kennen zu lernen. Eine Kurzführung zum Thema „Verbindungen und Wege im Mathematikum“ findet um 14 Uhr statt und im Vortrag von Dr. Reiner Euler zu „Schattengeometrie am Mathematikum“ wird die Funktionalität einer modernen Sonnenuhr erläutert. Zudem findet ganztägig eine Mitmachaktion statt, bei der man selbst eine kleine Sonnenuhr
herstellen kann.
Im Alten Schloss laden zwei Führungen und zwei Workshops zur Beschäftigung mit unterschiedlichen Themen ein. Um 10:30 Uhr bekommen Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, mehr über künstlerisches Schaffen im Gießener Raum zwischen 1850 bis 1950 zu erfahren. Jeder, der gerne zeichnet oder es lernen möchte, ist zum Workshop von 11 bis 13 Uhr herzlich willkommen.
In gemütlicher Runde kann man sich austauschen, beraten und inspirieren lassen. Die Exponate der Dauerausstellung bieten sich als Vorlagen an. Was gefällt, kann unmittelbar vor dem Original gezeichnet werden. Zeichenmaterial wird gestellt.
Logo des Internationalen Museumstages 2018 #imt18
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Ein weiterer Workshop findet um 12 Uhr statt: Kinder im Alter zwischen 6 und 12 Jahren sind eingeladen zu erfahren, was der Muttertag mit Kunst zu tun hat. Und wo kommt er überhaupt her? Im muSEHum kann man dies herausfinden und selbst aktiv werden. Eine Führung um 14:15 Uhr zur Kunst des Bronzegusses rundet das Programm im Alten Schloss ab.
Im Leib’schen Haus werden zwei StadtGeschichte(n)-Führungen angeboten. Um 11:45 und 13 Uhr sind Interessierte eingeladen, sich mit den Museumsguides anhand ausgewählter Exponate auf eine Zeitreise durch Gießen zu machen. Wie lebte es sich in der Stadt vor mehreren hundert Jahren? Wer waren die Menschen, die hier arbeiteten und studierten, feierten, heirateten und vielleicht Kinder bekamen? Die bunte Fülle an Exponaten legt beredtes Zeugnis ab über die Gießener Geschichte.
Im Wallenfels’schen Haus findet um 14:45 Uhr eine einstündige Führung zu „Bestattungsriten im Wandel der Zeit“ statt: Was wurde den Verstorbenen mit ins Grab gegeben und warum? Je nach der Vorstellung vom Leben nach dem Tod haben Menschen die letzten
Ruhestätten ihrer Liebsten bestückt. Über die Grabbeigaben kann man nicht nur viel über den Glauben, sondern auch über die Lebensgewohnheiten der Zeit erfahren. Und auch die Knochen und
menschlichen Überreste selbst geben faszinierende Auskünfte über die Bestatteten. In der einstündigen Führung sind Besucherinnen und Besucher eingeladen, den Spuren der Lebenden und der Toten im Landkreis Gießen vor 7000 Jahren bis zum Frühmittelalter zu folgen.
Die Antikensammlung der JLU Gießen im Wallenfels'schen Haus eröffnet am Internationalen Museumstag um 11 Uhr ihre neue Sonderausstellung „Die Maske(n) des Agamemnon. Schliemanns
Schatzfunde aus Mykene in originalgetreuen Repliken“, eine Ausstellung der Studierenden der Professur für Klassische Archäologie. Von 12 bis 16 Uhr gibt es ein buntes Kinderprogramm mit Mitmachaktionen rund um die neue Ausstellung und deren Exponate.
Dabei können Kinder antike Goldmasken nachbauen, sich auf Schatzsuche ins alte Mykene begeben und an verschiedenen Bastelaktionen teilnehmen. Außerdem bietet die Antikensammlung um 13 Uhr eine spannende Themenführung zu „Schliemann und die
Entdeckung des antiken Mykene“ und um 14 Uhr eine Themenführung mit Filmvorführung zu „Techniken galvanoplastischer Repliken“ an.
Ebenfalls im Wallenfels’sches Haus findet um 14:45 Uhr eine einstündige Führung zu „Bestattungsriten im Wandel der Zeit“ statt: Was wurde den Verstorbenen mit ins Grab gegeben und warum? Je nach der Vorstellung vom Leben nach dem Tod haben Menschen die letzten Ruhestätten ihrer Liebsten bestückt. Über die Grabbeigaben kann man nicht nur viel über den Glauben, sondern auch über die Lebensgewohnheiten der Zeit erfahren. Und auch die Knochen und
menschlichen Überreste selbst geben faszinierende Auskünfte über die Bestatteten. In der einstündigen Führung sind Besucherinnen und Besucher eingeladen, den Spuren der Lebenden und der Toten im
Landkreis Gießen vor 7000 Jahren bis zum Frühmittelalter zu folgen.
Das Liebig-Museum ist ebenfalls Partner beim Internationalen Museumstag in Gießen und öffnet am Sonntag, den 13. Mai von 10 bis 16 Uhr bei freiem Eintritt seine Türen. Um 11 Uhr lädt Eberhard
Theophel zu einer Experimentalvorlesung in den historischen Hörsaal ein: Die Experimente zeigen unterhaltsam die Entdeckungen von Justus Liebig. In der Vorlesung können Besucherinnen und Besucher erleben, wie der bedeutendste Chemiker des 19. Jahrhunderts die heutige Form der Chemie und Biochemie wissenschaftlich und technisch begründete. Aus Platzgründen ist das Angebot auf eine
Teilnehmerzahl von maximal 40 Personen beschränkt.
Ab 12 Uhr und dann zu jeder vollen Stunde (12, 13, 14, 15 Uhr) stehen Führungen durch das Liebig-Laboratorium auf dem Programm des Liebig-Museums: Wie macht man als 21-jähriger aus einem ehemaligen Wachhaus ein Labor und wie entwickelte Justus Liebig sein Institut weiter? Besucherinnen und Besucher können mehr über die Arbeitsweise des Wissenschaftlers mit seinen internationalen Studenten und seine Erkenntnisse in den Bereichen Chemie, Ernährung und Landwirtschaft erleben, aber auch im Marketing und der Wissenschaftskommunikation bei einem Rundgang durch das Museum erfahren. Die Oberbürgermeisterin der Stadt Gießen, Dietlind Grabe-Bolz, freut sich als Schirmherrin des Internationalen Museumstags in Gießen sehr über die Kooperation der Gießener Museen und dankt ihnen für die gemeinsame Gestaltung: „Das kulturelle Leben und das kulturelle Angebot leisten einen maßgeblichen Beitrag zur Lebensqualität der Menschen und zur Attraktivität unserer Stadt. Basis und Motor des reichen Gießener Kulturlebens sind die tragenden Institutionen, Vereine, Initiativen und Personen.“ Das Fest wird zeigen, wie bunt die Museumslandschaft in Gießen ist und welch Ideenreichtum sich in den einzelnen Häusern verbirgt. Ein vielfältiges Programm für die ganze Familie wartet auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher. Weitere Informationen gibt es auf den Homepages der jeweiligen Museen und auch auf http://www.museumstag.de.

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