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STADTRADELN für ein gutes Klima

Katja Bürckstümmer, STADTRADELN-Koordinatorin Gießen, und Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz stehen für ein umweltfreundliches Mobilitätsverhalten.
Katja Bürckstümmer, STADTRADELN-Koordinatorin Gießen, und Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz stehen für ein umweltfreundliches Mobilitätsverhalten.
Gießen | „Raus aus dem Sessel, rauf auf den Sattel!“ und fleißig Kilometer sammeln, heißt es wieder für Gießen und seine Radler ab Samstag, den 5. Mai, wenn das jährliche STADTRADELN eröffnet ist. Dabei soll nicht nur die eigene Fitness und die Liebe zum Fahrradfahren angekurbelt, sondern vor allem ein Zeichen für die Umwelt gesetzt und für ein umweltfreundliches Mobilitätsverhalten sensibilisiert werden. Denn durch das Engagement der Bürgerinnen und Bürger wirbt die Kampagne des Klima-Bündnis nicht nur in Deutschland, sondern auch international für aktivere, autofreiere Städte.

Jeder kann mitmachen
Das Konzept STADTRADELN ist einfach: Es ist ein Wettbewerb für Klimaschutz, Radverkehrs- und Lebensqualitätsförderung in den Städten. Dafür registriert man sich online (www.stadtradeln.de/gießen) für ein Team und eine Kommune und trägt ab dem 5. Mai 21 Tage lang alle seine gefahrenen Kilometer ein, die für sich als Einzelperson, das Team und die Kommune summiert werden. Wer es noch einfacher haben möchte kann sich die Strecken mit Hilfe der kostenlosen STADTRADELN-App aufzeichnen lassen, was auch der Stadt zugute kommen
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würde. Denn Gießen sei in diesem Jahr, so Katja Bürckstümmer, STADTRADELN-Koordinatorin Gießen, Ordnungsamt, das Pilotprojekt, um die App als Planungsintrument zur Verbesserung des Radverkehrs in und für Kommunen zu testen, die den Radfahrern möglichst sichere, flüssige und optimale Radwege innerhalb Gießens ermöglichen sollen.
Die Schirmherrin, Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz, hob am Mittwoch, 2. Mai, bei der Informationsveranstaltung zum 4. Gießener STADTRADELN die vielen Vorzüge des Radfahrens hervor: „Das Fahrrad hat die Menschheit in der Mobilität weit nach vorne gebracht. Radfahren hat nur Vorteile.“ So wirke es sich nicht nur positiv auf die eigene Vitalität und Gesundheit aus, sondern würde auch in der Stadt für weniger Flächenverbrauch, beispielsweise durch überschüssige Parkplätze, und weniger Schadstoffbelastung sorgen, die jedes Jahr mehreren Tausend Menschen das Leben koste. Auch Katja Bürckstümmer findet klare Worte, um die immense Aktualität und Wichtigkeit dieser Kampagne zu unterstreichen: „Je mehr Menschen mitradeln, desto größer ist das Signal. Es sollen mehr Radfahrer werden, die dann auch eine größere Infrastruktur brauchen. Der Anspruch an die Stadt würde sich mit der Anzahl der Radfahrer ändern.“ Die Auswirkungen auf die gesamte Lebensqualität in Gießen sei unter den vielen positiven Gesichtspunkten, vor allem auf lange Sicht, erstrebens- und lohnenswert.

Auf die Räder, fertig, Los!
„Wir wollen mehr werden, und einen guten Platz belegen weil wir uns ja auch im Wettstreit mit den anderen Städten befinden“, befeuerte die Oberbürgermeisterin den Wettstreitgeist der Gießenerinnen und Gießener. Wem es allerdings nicht reicht für seine Stadt, seine Gesundheit und das Klima zu radeln, der kann sich auf ein Dankeschönpaket, das bei der Auftaktveranstaltung am Samstag, 5. Mai, in der Löwengasse/ Katharinenplatz/ Katharinengasse von 11-15 Uhr zu ergattern ist, und auf viele weitere Preise und Aktionen freuen.
Momentan sind 1300 Teilnehmer und 93 Teams vertreten, doch hoffentlich wird sich in den nächsten drei Wochen und darüber hinaus ganz Gießen „Raus aus dem Sessel, rauf auf den Sattel!“ schwingen und fleißig in die Pedale treten.

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von:  Ester Johanna Penner - Mitarbeiterin der GZ-Redaktion

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