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Während der Brutzeit auf den Wegen bleiben

Gießen | Endlich ist es Frühling! Viele Leute machen wieder ausgedehnte Spaziergänge im Wald und auch viele Sportler sind dort zu sehen. Aber gerade im Frühling ist es wichtig, dass man auf den Waldwegen bleibt und nicht in die einzelnen Abteilungen des Waldes eindringt. Denn es ist Brutzeit. Viele brütende Tiere fühlen sich extrem gestört, wenn Menschen von den Wegen abkommen und in ihre Brutstätten und Kinderstuben "einfallen". Dies sind nicht nur kleine Tiere wie Vögel oder Eichhörnchen, die ihre Jungen im Wald großziehen, sondern auch Rehe, Kaninchen, Hasen und Wildschweine. Die Jungen einiger Tiere werden teilweise von den Müttern in einer Abteilung den Tag über alleine gelassen und tarnen sich im Gras und zwischen Ästen, die auf dem Waldboden liegen. Ein Rehkitz ist auf den Boden gedrückt kaum zu erkennen, leicht kann man diese Tiere verletzen, wenn man ohne zu überlegen durch den Wald läuft.
Die Tiere sind nicht nur, wie man denken mag, in den ruhigeren und höher bzw. tiefer gelegenen Gebieten des Waldes anzutreffen, sondern auch oft in den stärker frequentierteren, teilweise sogar nahe an den Straßen und Autobahnen.
Auch stehen Wildschweine in vielen Abteilungen, wo man sie gar nicht vermutet. Wenn man diese aufschreckt, während sie ihre Frischlinge großziehen, dann kann es auch gefährlich werden.
Auch wenn man viele Tiere nicht sieht, sie sind da und möchten in Ruhe ihre Jungen aufziehen.
Will man sich verantwortungsvoll und tiergerecht verhalten, bleibt man (wenigstens) während der Brutzeit im Frühling auf den Waldwegen und stört die Tiere, die in Ruhe ihre Jungen aufziehen wollen, nicht, indem man von den Wegen abkommt und durch die Waldabteilungen läuft!

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Kommentare zum Beitrag

Ilse Toth
38.096
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 13.05.2009 um 14:41 Uhr
Hallo Frau Felde, da stimme ich Ihnen in jedem Wort zu!
Der Wald ist für uns Menschen ein Ort der Ruhe und Enspannung. Und dies müssen wir auch den Tieren zugestehen, deren Lebensraum ja immer enger wird.
Auch alle Hundehalter möchte ich bitten, ihre Vierbeiner an der Leine zu führen. Einem Tierfreund müssen alle Tiere am Herzen liegen.
Ilona Kreiling
2.357
Ilona Kreiling aus Heuchelheim schrieb am 13.05.2009 um 19:42 Uhr
Leider werden die Tiere nicht nur immer mehr in ihrem Lebensraum gestört, es wird auch immer mehr Lebensraum vernichtet, so dass es wirklich wichtig ist, sich an diese Empfehlung zu halten.
Wolfgang Heuser
8.193
Wolfgang Heuser aus Gießen schrieb am 13.05.2009 um 22:59 Uhr
Schöner Naturbeitrag über unsere Tiere im Wald und Feld und denke das es viele berücksichtigen werden!
Karsten Brunda
379
Karsten Brunda aus Lich schrieb am 14.05.2009 um 18:08 Uhr
Ich denke wärend der Brutzeit hat niemand im Wald was zu suchen. Die Tiere brüten oder ziehen ihre Jungen auch in der nähe von befestigten Waldwegen groß. In der Zeit kann man auch auf andere Wege außerhalb von unseren Wäldern ausweichen.
Barbara Felde
405
Barbara Felde aus Gießen schrieb am 14.05.2009 um 20:08 Uhr
Ja, ich habe dies auch aus aktuellem Anlass geschrieben, denn ich gehe auch jeden Tag im Wald laufen und bin dort gestern morgen auf eine Kindergartengruppe gestoßen, denen ich versucht habe, zu erklären, dass die Tiere sich momentan sehr gestört fühlen. Die Erzieherinnen waren leider nicht ganz so einsichtig, schade, denn man könnte es den Kindern bestimmt gut erklären, sie würden es sicher verstehen und noch was lernen und sogar zu mehr Verantwortung erzogen werden.
Ilse Toth
38.096
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 14.05.2009 um 20:57 Uhr
Das stimmt, liebe Frau Felde, die Kinder fühlen noch instinktiv, was gut und schlecht ist.
Sie sind gute Zuhörer und immer bereit, den Tieren zu helfen.
Das weiß ich noch von meiner Zeit im Tierheim. Ob Kindergarten- oder Schulkinder, sie waren mitfühlend und verständig.
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von:  Barbara Felde

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Interessensgebiet: Gießen
Barbara Felde
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