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FREIE WÄHLER setzten sich für dynamische Stromtarife ein

Gießen | Stromtarife sind in Deutschland gesetzlich geregelt, daher gibt es derzeit nur statische Stromtarife mit einem festen Preis für eine Kilowattstunde an Energie. In Zeiten einer geplanten, aber verfehlten Energiewende sind für die FREIE WÄHLER Hessen dynamische Stromtarife unabdingbar, um eine erfolgreiche Energiewende doch noch zu erreichen. „Gesetzliche Änderungen zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger sind ein Schwerpunkt der Energiepolitik der FREIE WÄHLER in Hessen“, sind sich Engin Eroglu, Landesvorsitzender der FREIE WÄHLER Hessen, und Malte Fehling, Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Energie und Umwelt, einig.

Dynamische Stromtarife helfen dabei, den Strom zu verbrauchen, wenn er mengenmäßig am meisten vorhanden ist und nicht in das Ausland verschenkt werden muss. Ziel der Dynamik in den Stromtarifen ist es unter anderem, einen Blackout des deutschen Netzes zu verhindern und natürlich dem größten Verlierer der Energiewende – dem Verbraucher – zu entlasten.

„Mit Hilfe der dynamischen Stromtarife können Verbraucher zum Beispiel ihre Waschmaschine oder Trockner laufen lassen, wenn sehr viel Strom auf
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dem Markt ist und erhalten dadurch die Kilowattstunde zu einem günstigeren Preis. Für den Verbraucher kann es somit bis zu 30% Einsparungen bei den Stromkosten geben. Mit dem Einbau eines Smart Meter können günstigere Stromtarife Realität werden.“ so Malte Fehling, Leiter der Landesarbeitsgruppe Energie und Umwelt.

Dass es oft Überkapazitäten an Strom in Deutschland gibt, zeigen die Zahlen. So wurde allein im Jahr 2017 insgesamt in 146 Std. Strom an das Ausland verschenkt oder gar dafür gezahlt, dass das Ausland unseren Strom in ihre Netze einspeisen lässt. Eine Steigerung von ca. 50,5% gegenüber dem Jahr 2016.

Ebenso helfen dynamische Stromtarife dabei, die zwischenzeitlichen Abschaltungen von Windkraftanlagen zu vermeiden. Denn auch bei der Abschaltung bekommen die Betreiber eine garantierte Einspeisevergütung für den nicht produzierten Strom, dem so genannten Phantomstrom. Und die Kosten für diesen Phantomstrom sind in den letzten Jahren explodiert. Im Jahr 2015 zahlten die Verbraucher – über die EEG Umlage – insgesamt 315 Mio. € für Phantomstrom, im Jahr 2016 sogar 643 Mio. € (Quelle: Bundesnetzagentur). Eine Steigerung von ca. 104%.

„Die Politik hat bisher bei der Energiewende vollkommen versagt. Vor allem die Endverbraucher sind der große Verlierer der bisherigen planlosen Energiewende. Wir als Freie Wähler setzten uns daher für die Belange der Bürgerinnen und Bürger ein. Die Einführung von dynamischen Stromtarifen ist da ein guter Schritt für die Entlastung der Verbraucher“, sagen Engin Eroglu und Malte Fehling abschließend.

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