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Widerstand beginnt auf der Straße - Raus zum Ostermarsch

Gießen | Der Redebeitrag heute im Seltersweg des Friedensnetzwerkes Gießen:

Liebe Friedensfreundinnen, liebe Friedensfreunde,

Wir sind heute hier, um auf die Gefahren der aktuell stattfindenden Kriege aufzuklären.

Wir sind hier, um euch alle auch dazu aufzurufen, die Stimme zu erheben und – Nein - zu sagen.

• Die neue GroKo aus CDU/CSU und SPD führt die Kriegspolitik einstimmig weiter. Auch in den vorherigen Koalitionsverhandlungen mit FDP und Grünen wurde sie nicht in Frage gestellt. Dazu sagen wir NEIN - das wollen wir nicht.

• Deutschland ist wieder an vielen Kriegen beteiligt. Dazu sagen wir – NEIN - das wollen wir nicht.

• Deutsche Konzerne verdienen wieder Milliarden Euro an Rüstungsexporten, die in aller Welt verkauft werden. Laut Rüstungsexportbericht der Regierung erhielten schon 2016 119 Länder Kriegswaffen und Rüstungsgüter aus deutscher Produktion. Dazu sagen wir NEIN - das wollen wir nicht.

• Deutsche Panzer rollen auch jetzt gerade in der Türkei und töten viele unschuldige Kinder, Frauen und Männer. Dazu sagen wir NEIN - das wollen wir nicht.

• Die Rüstungsausgaben sollen verdoppelt werden auf 2% des Bruttoinlandproduktes, statt es in Kindergärten, Schulen oder in viele weitere soziale Einrichtungen zu investieren. Dazu sagen wir NEIN.

• Auslandseinsätze der Bundeswehr werden weltweit erweitert. Dazu sagen wir NEIN.

• Drohnen werden angeschafft und eingesetzt. Dazu sagen wir NEIN.

• Jugendliche - noch keine 18 Jahre alt- werden für die Bundeswehr geworben. Dazu sagen wir NEIN.

Die Kriegsrhetorik nimmt zu: Das Feindbild Russland wird von allen Kanälen beschworen. Russland ist aber nicht an die Nato herangerückt, sondern die Nato an Russland.


Diese Politik braucht entschieden Widerstand. Wir dürfen nicht die Augen verschließen und hoffen, dass die da oben schon keinen 3. Weltkrieg heraufbeschwören.

Wir sammeln hier und heute Unterschriften für „Abrüsten statt Aufrüsten“.
Wir dürfen der Kriegstreiberei nicht tatenlos zusehen.
Informiert und organisiert euch.



Fahrt mit zum Ostermarsch 2018 nach Frankfurt
Wir treffen uns um 9.00 Uhr am Bahnhof und fahren gemeinsam.
(Martina Lennartz)

Bahnverbindung ab Gießen:

09.22 ab Gießen Þ Richtung Ffm-Stadion Gleis 4
10.33 an Ffm. Südbahnhof
10.42 ab Südbahnhof Þ Richtung Riedberg U8
10.44 an Willy-Brandt-Platz
10.48 ab Willy-Brandt-Platz
Þ Richtung Preungesheim U5
11.02 an Gießener Straße

Rückfragen gerne unter: giessener.friedensnetzwerk@web.de.

 
 
 
 

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Kommentare zum Beitrag

Dieter Petersen
1.445
Dieter Petersen aus Gießen schrieb am 31.03.2018 um 23:52 Uhr
Wir wollen nicht nur die Kriege nicht, die nur der Waffenindustrie und der Macht der Politiker nutzen. Die Bürger wollen auch diese GoKo nicht. Diese Parteien wurden abgewählt, aber das scheint niemanden mehr zu interessieren. Das Wahlrecht ist eine Mogelpackung geworden. Diese Lose beinhalten NUR NIETEN.
Martina Lennartz
5.892
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 01.04.2018 um 00:16 Uhr
Kurt Tucholsky stellte schon vor vielen Jahren ganz zurecht fest:
Wenn die Wahlen was verändern würden, wären sie verboten!!

Natürlich zeigt die Groko nicht nur in der Rüstungsindustrie, dass sie die Interessen der Konzerne vertreten. Bei allem Geschwafel über „Gerechtigkeit“ und „Familienförderung“ werden die Ärmsten der Armen nicht erwähnt. Vereinzelt werden Brosamen verteilt, wie die Erhöhung des Kindergeldes um 25 Euro, von denen Hartz-IV-Bezieher aber keinen Cent abbekommen. Die Ausgegrenzten wie Rentner, Alleinerziehende, Erwerbslose und vor allem die 2 Millionen Kinder und Jugendlichen, die von Hartz IV leben müssen, werden mit ihren Nöten weiterhin allein gelassen.

Da Wahlen nichts verändern, muss der Widerstand auf der Straße beginnen!
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von:  Martina Lennartz

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