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Ansichtskarte: Gruß aus Gießen/ La(h)ndesgartenschau


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Kommentare zum Beitrag

H. Peter Herold
26.907
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 26.03.2018 um 11:40 Uhr
Der Verkauf könnte helfen das sicher vorhandene Minus zu minimieren :-)
Martin Wagner
2.425
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 26.03.2018 um 15:35 Uhr
Lieber Peter H.

Soweit mir bekannt ist der Stadtverordnete Michael J. bis heute damit beschäftigt eine wirklich aussagekräftige Zusammenstellung der Einnahmen und Kosten der Landesgartenschau bei der jetzigen Stadtregierung zu erfragen. Zwar ist es nicht so, das keinerlei Zahlen bekannt sind, aber entweder sind nicht alle Kosten aufgelistet oder es sind Einnahmen vermerkt, welche nicht im Zusamenhang mit der LaGa erzielt werden konnten. (Es ist zu vermuten, dass die Kosten-/Einnahmerechnung "schön gerechnet" wird.)

Sicherlich ist so eine Aufstellung - nach der eine Aussage gemacht werden kann, wie hoch genau das Defizit gewesen ist - angesichts mehrerer Kassen nicht einfach, aber ich komme nicht aus dem Staunen heraus, dass bis heute - also fast 4 Jahre danach - in meinen Augen nur nicht belastbarer Zahlen (so heisst das heutzutage neumodisch) vorliegen.

Hindergrund ist sicherlich, dass das vorhergesagte Defizit von Seiten des herrschenden Blockes der Stadtregierung deutlich überschritten worden ist. So deutlich, dass das Wald-und-Wiesen-Argument "der Sommer 2014 war überdurchschnittlich verregnete" nicht mehr als zugkräftig einzustufen ist. Mit anderern Worten: Kommen die realen Zahlen auf den Tisch wird wieder einmal der Bevölkerung klar, welche Leutchen im hauptamtlichen Magistrat das Sagen haben; sprich die Wahrscheinlichkeit steigt, dass nach der nächsten Kommunalwahl die Stadtregierung nicht mehr aus drei sondern aus vier Fraktionen des bürgerlichen Blockes gebildet werden muss. Z.Z. stehen dafür noch weitere Fraktionen "Gewehr bei Fuss", wenn aber die Entwicklung - rabiter Vertrauensverlust breitester bürgerlicher Kreise in den herrschenden Block - zu nimmt gibt es - zugegeben in weiterer Zukunft, also nicht in ein oder zwei Jahren - die Chance einen neuen Block aus linken und fortschritllichen Fraktionen zu bilden, die dann den "ganzen Laden" - leider mit den horrenden Schulden - übernehmen kann.
H. Peter Herold
26.907
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 26.03.2018 um 15:38 Uhr
Es interessiert mich dann nicht mehr.
Thorsten Lux
906
Thorsten Lux aus Gießen schrieb am 28.03.2018 um 06:56 Uhr
Interessante Idee. Eine solche Postkartenreihe wäre natürlich etwas feines - muss ja nicht alles auf eine Karte, sondern kann "ein Bild, eine Karte" passieren. Spontan fällt mir noch der versenkte Bagger ein. Wenn der Verkauf zur Wiederherstellung des Schwanenteichs genutzt würde, wären wohl kaum noch Wünsche offen. Bloß noch der Hinweis: Nein, die verendeten Schwäne wären kein schönes Motiv.
144
Brigitte Müller aus Gießen schrieb am 28.03.2018 um 17:14 Uhr
Die Postkarte gefällt mir ;-)
Martin Wagner
2.425
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 29.03.2018 um 11:47 Uhr
In der Mittwochsausgabe (28.3.18) der Giessener Lokalzeitung "Gießener Anzeiger" auf Seite 26 "links oben" findet sich ein kürzerer Artikel ohne Bilder zum Thema. Leider ist er in der Onlineausgabe dieser Zeitung nicht abrufbar.

Unter dem Titel "Linke: Weigel-Greilich sagt die Unwahrheit" wird herausgearbeitet, dass nicht nur die Informationspolitik der Giessener Stadtregierung zu den Kosten / Einnahmen der Landesgartenschau im Jahre 2014 mangelhaft sei, sondern darüber hinaus die hauptamtliche Bürgermeisterin ihrer Verpflichtung zur Transparenz gegenüber dem Parlament nicht nachgekommen sei.

Laut diesem Artikel nennt der Stadtverordnete Michael Janitzki als Beispiel die Einnahmen / Kosten für die anläßlich der LaGa durch Giessen fahrende "Bimmelbahn". Er bemängelt darüber hinaus, dass seiner Einschätzung (und darüber hinaus auch Ansicht der ganzen Fralktion) nach die "internen Kosten" (Kosten die dadurch entstanden sind, dass die Stadt bestimmte Sachleistungen im engen Zusammenhang mit der LaGa tätigen musste), welche in diversen Kostenrahmen vorher abgesteckt worden waren in der Realität weit überschritten wurden.

Zusammenfassend kommt Herr Janitzki zu der Feststellung: "Somit ist die Aussage von Frau Weigel - Greilich falsch".

Für mich - und sicherlich für viele Giessener - ist diese Feststellung nichts Neues. Nicht umsonst gehört diese Frau in Giessen zu den meist "beliebtesten" Personen des öffentlichen Lebens.

Interessant wird es aber, zu überlegen, wie diese Frau zu stoppen sein könnte. (Denn wer das Parlament dadurch belügt, indem sie nicht ihrer vollen Informationspflicht nachkommt gehört nicht auf eine Hauptamtlichenstelle.)

Eine Abwahlantrag stellen? Bei den momentanen Mehrheitsverhältnissen im Giessener Stadtparlament wahrscheinlich nicht erfolgreich.

Sich bei der vorgesetzten Behörde beschweren? Da sitzen aber in der Regel Parteifreunde und es ist klar: Eine Krähe hakt einer anderen Krähe nicht die Augen aus.

Zum Staatsanwalt gehen? Vielleicht erfolgreich, aber die arbeiten recht langsam.

Ein Bürgerbegehren mit dem Ziel sie aus dem Amt zu entfernen starten? Ob das rechtlich möglich ist wäre zu klären.

Ich selber favourisiere im Moment eher einen Antrag der Fraktion auf Wiedereinführung kommunaler Ordnungs- bzw.Strafrechte, wie es in vorhergehenden Jahrhunderten üblich war.

Wenn die Frau an einem Markttag für drei Stunden auf dem Brandplatz an einem Prager stehen müßte, würde sie es sich sicher gut überlegen, ob sie Herrn Janitzki (und zumindest seine Fraktion - aber eigentlich das ganze Parlament) durch mangelnde Informationen von ihrem verbrieften Kontrollrecht - denn nur wer Fehlverhalten nachweisen kann, kann das auch abstellen - versucht abzuhalten.
H. Peter Herold
26.907
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 02.04.2018 um 14:45 Uhr
Dazu viel Vergnügen. Da würde ich auch von weither kommen um es mir anzusehen.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Martina Lennartz

von:  Martina Lennartz

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Interessensgebiet: Gießen
Martina Lennartz
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