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U18-Playoffs: Team Mittelhessen in Marburg gegen Bamberg

Gießen | Alver weiß, was seine Mädels können

Weibliche U18-Bundesliga: Playoff-Viertelfinale, Spiel 2: Team Mittelhessen – DJK Brose Bamberg (1:0, Samstag, 15 Uhr, Georg-Gaßmann-Halle, Marburg).

Ein Sieg fehlt dem Team Mittelhessen noch zum Einzug ins Final-Turnier der besten vier U18-Mannschaften Deutschlands. Das erste Spiel in der Serie „best of three“ gewann die Spielgemeinschaft Grünberg/Marburg in Bamberg mit 65:61.

Während in der Damen-Bundesliga am Wochenende das Pokal-Top-4 ansteht, steht die Weibliche Nachwuchs-Bundesliga (WNBL) noch einen Schritt davor. Im Viertelfinale kämpfen das Team Mittelhessen und DJK Brose Bamberg um das Ticket zum Top-4 um die deutsche U18-Meisterschaft.

Die Hauptrundengruppe Mitte schlossen die Fränkinnen als Erste ab, mit einem Sieg Vorsprung auf den Dritten aus Hessen. Beide Partien gegeneinander gewannen jeweils die Gastgeberinnen (Marburg 58:53, Bamberg 75:55). Im Achtelfinale schaltete Bamberg mit 55:57 und 81:55 die SG Royals Südwest aus. Das Team Mittelhessen besiegte den USC Freiburg zwei Mal (66:52, 61:51).

In der Auftaktpartie der Viertelfinal-Serie legten wechselne Zonenverteidigungen den Grundstein zum Auswärtssieg der Hessinnen. Sollten am Samstag die Gäste aus Bamberg gewinnen, würden sie das Entscheidungsspiel um den Einzug ins Halbfinale am 7. April ausrichten.


Fünf Fragen an Trainer Matthias Alver (Team Mittelhessen):

Während der Hauptrunde habt ihr daheim knapp gewonnen, auswärts deutlich verloren. Wie kam es jetzt zum Auswärtssieg?
Matthias: Die Spiele in der regulären Saison waren wenig aussagekräftig. Ich habe im Vorfeld eine enge Auseinandersetzung auf hohem Niveau erwartet. Genau dies ist im ersten Spiel eingetreten. Letztendlich waren wir nachhaltiger und haben taktisch auf einem besseren Niveau gespielt, dem Gegner immer wieder neue Herausforderungen vorgesetzt und ihn so in einen reagierenden Modus gebracht. Zweiter Key Fact war die hohe Energieleistung meiner Mädels über die gesamte Partie hinweg.

Wie bereitet ihr euch auf Samstag vor?
Matthias: Die Trainingssituation gestaltet sich eher schwierig: Alle Spielerinnen sind auch Bestandteil weiterer Mannschaften. Da müssen wir für die neue Saison noch besser werden. Wir arbeiten in dieser Woche an der Optimierung von offensiven Elementen, Transition-Defense und Verbesserung der Rotationen in der Team-Verteidigung. Trotz der überschaubaren gemeinsamen Trainingszeit schaffen es meine Spielerinnen in der entscheidenden Saisonphase immer wieder, Dinge kurzfristig hervorragend umzusetzen.

Was erwartest du am Samstag von Bamberg?
Matthias: Es is eine Mannschaft mit gutem Teamplay aber auch hervorragenden Einzelspielerinnen innen und außen. Das macht sie zu einer der besten WNBL-Mannschaften. Der Druck liegt bei Bamberg! Ich erwarte, dass sie mit höherem Risiko spielen und alles daran setzen werden, um im Wettbewerb zu „überleben“. Daher wird das Spiel für uns schwieriger als das Erste.

Wie geht ihr die Partie an?
Matthias: Wir konzentrieren uns vor allem auf unsere Stärken. Natürlich versuchen wir, den Gegner über unser defensives Konzept aus seiner Komfortzone und in alternatives Handeln zu bringen. Im ersten Spiel warf Bamberg 16 Feldwürfe mehr als wir, traf aber vier weniger. Dies spricht für unsere sehr gute Wurfverteidigung. Die Quote ist das eine, die Schwierigkeit der Würfe immer eine andere Sache. Der Sieg im ersten Spiel war für mich keine Überraschung! Ich weiß, zu was die Mädels in einem guten Spiel im Stande sind. Ich hoffe auf einen mutigen Auftritt gekoppelt an ein hohes Energieniveau.

Wie viel Unterstützung habt ihr eigentlich von Fans?
Matthias: Einige Fans waren beim ersten Spiel dabei. Obwohl es nicht ganz so viele waren, war der Support hervorragend. Die Unterstützung hilft besonders in den schwierigen Phasen eines Spieles. Ich würde mich sehr für die Mädels freuen, wenn am Samstag möglichst viel Zuschauer nach Marburg in die Halle kämen. Dies haben die Mädels schon jetzt absolut verdient. Der Eintritt ist frei!

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von:  Marcus Richter

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