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Die starke Seite der Region auf der 42. Laubacher Gewerbeschau

Wer Original und Fälschung unterscheiden konnte, durfte sich am Stand der GZ über ein blumiges Geschenk freuen
Wer Original und Fälschung unterscheiden konnte, durfte sich am Stand der GZ über ein blumiges Geschenk freuen
Gießen | Regionale Unternehmen bieten für alle Kunden starke Angebote und Dienstleistung . Durch schnelle Erreichbarkeit, Flexibilität und direkte zwischenmenschliche Kommunikation bringen Aufträge für lokale Betriebe einen ungeahnten Mehrwert mit sich, der sie von Wettbewerbern und Anbietern etwa aus dem Internet deutlich abgrenzt. Wie leistungsfähig und innovativ die Region dabei ist, zeigte sich am vergangenen Wochenende auf der 42. Laubacher Gewerbeschau. Besuchern bot sich an den beiden Messetagen vom 17. bis 18. März eine gute Mischung an informativen Ständen, vielen Möglichkeiten für persönliche Gespräche mit den Firmen und Dienstleistern sowie ein breites Programm mit aufschlussreichen Vorträgen und unterhaltsamen Darbietungen.
Die vielen Unternehmen, die sich auch in diesem Jahr wieder bereit erklärt hatten, die Ausrichtung der Gewerbeschau zu unterstützen, zeigten nicht nur sich selbst von ihrer besten Seite, sondern machten vor allem die Vielseitigkeit und Qualität der Region deutlich. In der Laubacher Sport- und Kulturhalle wurde so ein breites Angebot aus unterschiedlichen Branchen und Industriezweigen präsentiert. Von Gastronomie, Automobilindustrie und Gesundheit bis hin zu Marketing, Floristik und Finanzberatung konnte sich der geneigte Besucher einer umfangreichen und ausgewogenen Beratung in verschiedenen Bereichen sicher sein.
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Für Fragen rund um Bau und Renovierung von Häusern bot sich etwa ein Gespräch im umfangreichen Informationsangebot des Handwerker-Netzwerkes "team@work" an, das mit fachmännischen Betrieben kompetente Lösungen liefert. Zum passenden Thema Energie war auf der Gewerbeschau auch das Unternehmen Oberhessen Gas mit einem Stand vertreten. Da in einer immer älter werdenden Gesellschaft auch Themen wie Gesundheit, Vitalität und Pflege im Alter eine immer stärkere Rolle spielen, berieten hier Dienstleister wie die Asklepios Klinik aus Lich, das Körperforum aus Grünberg oder der Laubacher Pflegedienst Zimmermann.
Die anwesenden Unternehmen wussten aber nicht nur mit gewohnter Qualität zu überzeugen, sondern zeigten sich auch von einer starken innovativen sowie nachhaltigen Seite. Auf frische und gesunde Lebensmittel von lokalen Erzeugern legen immer mehr Vebraucher großen Wert und entsprechend hochwertige Waren vertreibt der Naturkostladen Sonnenblume aus Grünberg. Das Sortiment an Bio-Produkten wird zudem durch das besondere Mitglieder-Prinzip gestützt, denn das Geschäft finanziert sich durch Bürgerbeiträge.
Wo sind die Fehler versteckt? Der Stand der GZ lockte viele neugierige Besucher an
Wo sind die Fehler versteckt? Der Stand der GZ lockte viele neugierige Besucher an
Für Nachhaltigkeit steht auch das Gießener Unternehmen Kaffee Pura. Inhaber Markos Gebreselassie handelt sortenreinen Arabica Kaffee direkt aus Anbaugebieten in Äthiopien. Die zertifiziert ökologischen Bohnen werden eigens importiert, damit Qualität und faire Bezahlung für die Erzeuger gewährleistet sind. Am kleinen Gewerbestand gab es den frisch aufgebrühten Kaffee natürlich zu verkosten, aber auch im Programm der Gewerbeschau war Gebreselassie mit einem Vortrag über Wertschöpfungsprozesse seines Unternehmens zu hören.
Durch ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm an Vorträgen und anderen Vorführungen wurde das Angebot an Ständen noch ergänzt. Gesundheitstrainer Markus Becker vom Körperforum Grünberg referierte über Vitalstoffmangel in Deutschland und Kirsten Repp, Finanzwirtin und erste Vorsitzende des Gewerbevereins, behandelte die Auswirkungen und Herausforderungen der Digitalisierung. Gemeinsam mit Laubachs Bürgermeister Peter Klug unterstützte sie zudem das Modehaus Allmendinger aus Grünberg bei einer Modenschau. Abgerundet wurde das Programm noch von Darbietungen der Tanzgruppen des TSV Freienseen oder der Laubacher Karnevalsvereinigung, die passend zum Kampagnenmotto eine tänzerische Zeitreise inszenierten.
Bio, regional und bürgerfinanziert - der Naturkostladen "Sonnenblume" aus Grünberg
Bio, regional und bürgerfinanziert - der Naturkostladen "Sonnenblume" aus Grünberg
Einen Vortrag gab es auch von der GIEßENER ZEITUNG zu hören, in dem Iris Reuter und Dirk Schulte erklärten, wie Leser und Leserinnen sich als Bürgerreporter aktiv an der GZ beteiligen können um über interessante Themen und Aktivitäten aus der Region zu berichten. Am Stand der GZ gab es für alle Besucher, die gutes Augenmerk und eine schnelle Auffassungsgabe beweisen konnten, zudem noch ein kleines Präsent. Auf einem Suchbild galt es Original und Fälschung gekonnt zu unterscheiden und alle acht Fehler ausfindig zu machen. Wer hier richtig hinsah erhielt als Lohn einen blumigen Frühlingsgruß.
Leider zeigte sich das Wetter aber eher winterlich statt frühlingsfrisch. Auch wenn die Gewerbeschau gut besucht war, hatten die kalten Temperaturen vermutlich einige potenzielle Gäste davon abgehalten, überhaupt erst einen Fuß vor die Tür zu setzen. Entsprechend trieb es die Besucher auch in die Halle hinein, obwohl auch im Außenbereich viel geboten wurde. Hier gab es nicht nur Imbissstände sondern auch eine große Automobilausstellung lokaler Autohäuser. Ob Groß- oder Kleinwagen, schnell oder geräumig, die ausgestellten Fahrzeuge wussten zu überzeugen, zumal sich hier auch einige Besonderheiten finden ließen, wie etwa den sportlichen Toyota Yaris GRMN, von dem es nur eine limitierte Stückzahl von 400 in ganz Europa gibt.
Abgesehen vom Wetter durfte sich der Laubacher Gewerbeverein mit der 42. Auflage der Gewerbeschau aber insgesamt zufrieden zeigen und den Blick optimistisch auf das nächste Jahr richten.

Wer Original und Fälschung unterscheiden konnte, durfte sich am Stand der GZ über ein blumiges Geschenk freuen
Wo sind die Fehler versteckt? Der Stand der GZ lockte viele neugierige Besucher an
Bio, regional und bürgerfinanziert - der Naturkostladen "Sonnenblume" aus Grünberg
Die hochwertigen Kaffeesorten von Kaffee Pura sind nach dem jeweiligen Anbaugebiet benannt
Ein Reise durch die Zeit gab es mit den Tänzerinnen der KVL
Liebe oder Pups? Die tanzenden Stinktiere des TSV Freienseen
Oberhessen Gas präsentierte Lösungen zum Thema Energie
Fit und Vital - der Stand des Körperforums Grünberg
Im Alter gut versorgt mit den herzlichen Damen vom Pflegedienst Zimmermann
Trotz des kalten Wetters kamen zahlreiche Besucher in die Sport- und Kulturhalle
Kirsten Repp, Vorsitzende des Gewerbevereins, zeigte sich sowohl fachmännisch...
...als auch stilvoll bei der Allmendinger Modenschau mit Bürgermeister Peter Klug
Ob locker oder feierlich - im Modehaus Allmendinger aus Grünberg gibt's Mode für jeden Anlass
Für den kleinen Hunger zwischendurch stand Stände vor der Halle bereit
Für jeden Geschmack ließ sich vor der Halle auch das passende Auto finden
Vom Toyota Yaris GRMN gibt es nur 400 Stück in ganz Europa - und zumindest einen davon im Kreis Gießen

Kommentare zum Beitrag

Margrit Jacobsen
8.848
Margrit Jacobsen aus Laubach schrieb am 22.03.2018 um 12:03 Uhr
Gut besucht und immer noch aktuell, die Laubacher Gewerbeschau, aber immer weniger wirkliche Laubacher Anbieter präsent...ein neuer Name wäre angebracht, wie richtig angemerkt, regionale Anbieter und "bissie" Laubacher.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

Mitmachen ist ganz einfach und alles ist kostenlos: Gleich registrieren und los geht's!

Herzlichst, Ihr(e) Maximilian Weiß GZ-Redaktion

von:  Maximilian Weiß GZ-Redaktion

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Interessensgebiet: Gießen
Maximilian Weiß GZ-Redaktion
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