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Den Vogelzug beobachten, am Martinsweiher

Ein Silberreiher auf Futtersuche
Ein Silberreiher auf Futtersuche
Gießen | Bei uns im Salzbödetal hatte es heute Morgen noch etwas Nebel und im Lahntal beim Martinsweiher war das Wetter schon besser. Das Wasser war teilweise noch zugefroren, aber es gab schon einige freie Stellen, welche von verschiedenen Wasservögeln belagert wurden.
Auch die beiden Störche hatten schon ihren Brutplatz bezogen und verschiedene Wildvögel zogen durch. Ein Schwarzstorch hatte sich an den Weiher verirrt und inspizierte das Storchennest der Weißstörche. Das war selbst für den Fachmann Prof. Martin Kraft ein besonderes Erlebnis, leider konnte ich es nicht vernünftig im Bilde festhalten!
Unter anderem waren da auch etliche Kiebitze am Boden und in der Luft, das war eine große Menge an diesem Tage! Das war schon recht ungewöhnlich, solche große Mengen von Kiebitzen hatte es wohl schon länger nicht mehr gegeben.
Nach Informationen aus einem Protokoll vom Prof. Dr. Martin Kraft, waren es an diesem Tage weit über 1000 Kiebitze auf dem Durchzug, in diesem Marburger Bereich! Auch in den Lahnauen bei Dorlar, waren sie in den vergangenen Tagen gesichtet worden.

Ein Silberreiher auf Futtersuche
Sie haben ihren Horst bezogen, diese beiden Störche
2
Die Schwäne im Anflug zu dem Weiher
2
Der Schwanenschwarm beim vereisten Wasser
Alt und jung Schwan im Wasser
Im dünnen Eis eingebrochen war dieser Schwan
1
Startflug der Höckerschwäne am Martinsweiher
3
Ein großer Kiebitzschwarm über uns
2
Eine kleine Krickente auf dem Eis
1
Dazu die weiblich Krickente
Zu guter letzt kam noch die BR Jutta mit ihrem neuen Spektiv
3
Die neue Windmühle über Roth

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Kommentare zum Beitrag

Irmtraut Gottschald
6.739
Irmtraut Gottschald aus Heuchelheim schrieb am 10.03.2018 um 23:18 Uhr
Das hat sich ja wirklich gelohnt. Es waren doch verschiedene Vögel dort und das Wetter war ja doch noch ganz gut zur Beobachtung geeignet
Jutta Skroch
13.151
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 11.03.2018 um 00:17 Uhr
Irmtraut, nicht wirklich, zumindest gegen Nachmittag wurde es recht ungemütlich. Ich kam erst gegen halb zwei, da war Wolfgang schon auf dem Heimweg. Den Schwarzstorch habe ich deshalb auch verpasst. Der Kiebitzschwarm war es aber wert.
Wolfgang Heuser
7.369
Wolfgang Heuser aus Gießen schrieb am 11.03.2018 um 08:52 Uhr
Vielen Dank zu den netten Kommentaren!
Für mich als Vogel- und Naturfreund war das wieder ein tolles Erlebnis an diesem Tag. Ich bin immer wieder erstaunt über die Kenntnis der Spezialisten, um den Unterschied zwischen den Vogelarten zu erkennen! Gerade zwischen den Schwarz- und Rotmilan, welche an diesem Tage auch auf dem Durchzug waren. Die waren teilweise weit weg und wurden doch an dem Flugverhalten erkannt!
Jutta Skroch
13.151
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 11.03.2018 um 10:48 Uhr
Der Rotmilan hat 5 Finger an den Flügeln, der Schwarzmilan 6. Beim Rotmilan ist die Schwanzgabelung ausgeprägter. Wenn man also auf die Entfernung hin, die Flügel gut erkennen kann, dann ist die Bestimmung nicht so schwierig, aber du hast schon recht, die meisten sind Naturbeobachter und kennen sich deshalb gut aus.

Hier nochmal ein Link zu einer sehr guten Seite:

http://www.brodowski-fotografie.de/beobachtungen/schwarzmilan.html
Wolfgang Heuser
7.369
Wolfgang Heuser aus Gießen schrieb am 11.03.2018 um 11:29 Uhr
Jutta, aus der Nähe dürfte das normal kein Problem sein, obwohl ich sehe in die Ferne auch nicht mehr so gut. Aber hier ist es bei der Vogelzählung so, das diese Experten anhand der Flugbewegungen den Unterschied und die Vogelarten in der Ferne erkennen können. Auf diesen Punkt hatte ich meinen Kommentar bezogen!
Jutta Skroch
13.151
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 11.03.2018 um 18:14 Uhr
Ok, demnach sind die Flugbewegungen des Rotmilans etwas anders als die des Schwarzmilans. Übrigens, ich habe das Spektiv jetzt auf ein andres Stativ mit einem massiveren Stativkopf gestellt. Jetzt kippelt es nicht mehr und ich kann den Bewohnern der Hochhäuser in Großen Buseck in den Kochtopf gucken. ;-)
Wolfgang Heuser
7.369
Wolfgang Heuser aus Gießen schrieb am 12.03.2018 um 10:49 Uhr
Sehr schön, würde ich mir auch noch mal wünschen, aber bei den Amphibien brauche ich so was nicht. Seit gestern Abend ist auch bei uns die Wanderung losgegangen, am Samstag waren am Martinsweiher die Teichmolche unterwegs! Dort wird übrigens auch Abends bis zum Morgen die Straße von Niederwalgern nach Roth für diese Amphibienwanderung gesperrt!
Nicole Freeman
9.365
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 13.03.2018 um 07:21 Uhr
das ist klasse. kurze sperrung rettet leben.
Wolfgang Heuser
7.369
Wolfgang Heuser aus Gießen schrieb am 13.03.2018 um 09:19 Uhr
Hallo Nicole, das ist jedes Jahr wieder ein aktuelles Thema, auch bei uns in Gladenbach sind sie wieder am Wandern, diese Amphibien. Seit nunmehr acht Jahren sperre ich dort eine Anliegerstraße für solch eine Amphibienwanderung für Molche und Erdkröten!
Hallo Lieber Leser
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