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Eine Frau am Altar

Liebster Jesu, wir sind vier: Sabine Streit (M.) erklärt den Kindern das Evangelium.
Liebster Jesu, wir sind vier: Sabine Streit (M.) erklärt den Kindern das Evangelium.
Gießen | Gottesdienst mal anders: Kinder- und Familiengottesdienst in St. Thomas Morus

Als am vergangenen Sonntag, den 4. März, die Gottesdienstbesucher zur gewohnten Zeit die St.-Thomas-Morus-Kirche in der Grünberger Straße betraten, wussten sie wohl nur bedingt, was sie erwarten würde. Ein Gottesdienst speziell für Familien und Kinder war angekündigt, doch anders als man es aus der Kirche sonst kennt. Kein würde- und bedeutungsschwangerer, ritueller, durch Weihrauchinszenierung erhobener, priesterlicher Gestus, keine Ornamentik, keine schwülstig aufgeladene Orgelmusik, keine dem Dienen verpflichtenden Ministranten.

Wort Christi – Sakrament des Lebens

Stattdessen durchströmen zarte Flötenklänge das Kirchenschiff. Drei Frauen ziehen mit erhobener Bibel - dem sogenannten Evangeliar - in die Kirche ein, gekleidet - ganz unprätentiös - in weißen Gewändern. Es folgt eine ehrfürchtige Verbeugung. Das Buch wird für alle sichtbar auf dem Altar platziert. Uta Kuttner begrüßt die Gemeinde und lädt alle ein, gemeinsam diesen Gottesdienst zu feiern, insbesondere die Kinder.
Uta Kuttner ist Gemeindereferentin im Pfarreienverbund,
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dem Zusammenschluss der drei katholischen Gemeinden in Gießen St. Albertus, St. Bonifatius und St. Thomas Morus. Gemeinsam mit Sabine Streit, Erzieherin der Kita St. Thomas Morus, hat sie diesen Gottesdienst vorbereitet. Das Thema sind die zehn Gebote entsprechend der Lesung des Tages aus dem Buch Exodus. Die kennt jedes Kind und doch fällt es jedem schwer, sich immer an alle zu halten. Sabine Streit bringt es auf den Punkt: "Die entscheidende Botschaft ist, dass Jesus dich liebt und in seinem Herz genug Platz für jeden ist." Ein aus mehreren Puzzleteilen zusammengesetztes Herz zeigte das anschaulich.

Liebster Jesu, wir sind hier!

Musikalisch einfühlsam wurde der Gottesdienst begleitet von Christine Theis (Querflöte) und Kirchenmusiker Jakob Handrack an der Orgel mit Bachs "Air" aus der Orchestersuite Nr. 3 und "A whiter shade of pale", einer modernen Rezeption der "Bachschen Air". Als Kantor führte Thomas Ransbach stimmsicher die Gemeinde.
Im Anschluss lud der Förderverein der Pfarrei zum beschwingten Beisammensein in die Bücherei bei Saft, Kakao und Kaffee. Der nächste Familiengottesdienst in St. Thomas Morus findet am Sonntag, den 15. April statt und danach jeden ersten Sonntag im Monat jeweils um 10:30 Uhr.

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Kommentare zum Beitrag

Florian Schmidt
4.964
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 06.03.2018 um 21:06 Uhr
Wieso muss man Kinder in die eigenen Wahnvorstellungen reinziehen?
Hallo Lieber Leser
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Herzlichst, Ihr(e) Jakob Handrack

von:  Jakob Handrack

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Interessensgebiet: Gießen
Jakob Handrack
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