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Mitgefühl für alle Tiere

ARIWA-Vogelsberg in Alsfeld
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Gießen | Anlässlich der Messe Jagen-Reiten-Fischen-Offroad in Alsfeld rief ARIWA-Vogelsberg mit Unterstützung der Tierrechtsgruppe Gießen zum Protest und zur Abschaffung der Jagd und des Fischfangs auf.

Interessierte waren eingeladen, sich von 10 bis 16 Uhr in Alsfeld an der Hessenhalle einzufinden, um sich der Demonstration anzuschließen oder sich zu informieren. So ergaben sich viele interessante Gespräche. Ein Passant, selbst Jäger und Landwirt beschwerte sich über die heutige Jagdpraxis der ständigen Kirrungen, wodurch die Tiere letztendlich menschengemacht vermehrt würden. Viel Zuspruch von Seiten anderer Messegäste gab es, die ebenfalls der Meinung waren, dass die Jagd heute nicht mehr zeitgemäß sei. Unmut verursachte auch das Töten der Haustiere, wie Hunde und Katzen durch Jäger, da heute schließlich die Kastration das Mittel der Wahl sei.

Der Tierschutz und die Polizei wurden von einer aufmerksamen Teilnehmerin der Messe hinzugezogen, da zwei Hunde im Auto einsperrt und die Scheiben bereits beschlagen waren, während die Hunde hechelten. Der Sonnenschein hatte dazu geführt, dass sich das Auto aufheizte. Dank der Durchsage auf der Messe, konnte der Besitzer des PKW aber schnell ermittelt und die Gefahr durch eine mögliche Überhitzung gebannt werden.

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Einige Messegäste hatten ihre Hunde mitgebracht, wussten aber leider nicht, dass der Eintritt für die Hunde nur mit gültigen Impfausweis möglich war. Daher blieb manchen Hunden nur der Aufenthalt im Auto, während ihre Menschen auf der Messe waren.

Drei Tage lang biete die Messe jedes denkbare Zubehör für die Tötung von Tieren an Land, in der Luft und im Wasser. Jährlich werden etwa 5 Millionen Tiere von Jägern getötet, darunter auch viele Katzen und Hunde, so ARIWA.

„Die Jagd dient ausschließlich einem blutigen Zweck: der Tötung der Tiere zum Vorteil und zur Freizeitbeschäftigung der Jäger und Angler. Die Jagd auf Fische, das Angeln, wird sogar den Kleinsten schon als Ferien- und Freizeitspaß angeboten. Hierbei werden Kinder zu Mitgefühllosigkeit und zum Töten von Schwächeren, Wehrlosen erzogen. Laut Tierschutzgesetz bedarf es eines ‚wichtigen‘ Grundes, ein Tier zu töten. Freizeitspaß gehört wohl eher zu den niedrigsten Beweggründen für das Töten, die wir kennen“, ist ARIWA überzeugt.

Die Demonstration solle ebenfalls für diejenigen Tiere sensibilisieren, die für den menschlichen Konsum in noch viel größerer Zahl sterben als Hühner, Schweine oder Rinder oder freilebende Wildtiere. So fordert der Fischfang Tausende Milliarden Opfer nämlich: Fische und andere Meerestiere.

ARIWA-Vogelsberg in Alsfeld
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Es sei höchste Zeit, den Blick auf Fische zu lenken - und sie mit neuen Augen zu sehen, denn Fische und andere wirbellose Wassertiere würden nicht als Individuen gesehen und sie würden oft auch vom Tierschutz ignoriert. Da Fische uns nicht ähnlich sähen, identifizierten wir uns nicht mit ihnen und könnten ihr Leiden nicht nachempfinden und so seien sie in besonderem Maße Opfer von Speziesismus, so ARIWA

„Angesichts des unermesslichen Unrechts, dass vielen Tieren angetan wird und der riesigen Anzahl der betroffenen Individuen müssen wir ihrer Ausbeutung ein Ende setzen. Wir wollen Mitgefühl gegenüber allen Lebewesen zeigen und allen Tieren einen Stimme geben,“ erklärte ARIWA.

ARIWA-Vogelsberg in Alsfeld
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Kommentare zum Beitrag

Florian Schmidt
4.537
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 06.03.2018 um 09:13 Uhr
Die Jagd dient nur der Befriedigung des Blutdurst des Waidmanns? Welch unverschämte Unterstellung.
Karl-Ludwig Büttel
3.586
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 06.03.2018 um 15:19 Uhr
http://www.mamas-rezepte.de/fisch_rezepte.html
https://www.chefkoch.de/rs/s0/rehbraten/Rezepte.html
https://www.gutekueche.at/rehkeule-nach-omas-art-rezept-14979
https://www.chefkoch.de/rezepte/1185951224578186/Fisch-Burger.html
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von:  Peter Steiner

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Interessensgebiet: Gießen
Peter Steiner
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