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Ohne Geld, ohne Papiere, ohne Handy, ... - 8. Folge von ´Vermisst auf dem Oktoberfest´ auf Mittelhessen-TV

Und jetzt will noch jemand Laura (18) aus Friedberg das Bärli abschnappen, das Franko ihr geschenkt hat.
Und jetzt will noch jemand Laura (18) aus Friedberg das Bärli abschnappen, das Franko ihr geschenkt hat.
Gießen | Sie haben kein Geld mehr und keine Papiere. Und ihr Handy war auch in dem Rucksack, der dann nicht mehr da war, als sie (in der gestrigen Folge; der siebenten) zu ihrem Platz im Bierzelt zurück kamen.

Dann hatten sie sich noch satt in die Haare gekriegt. ´Warum bist du einfach weggegangen´, hatte Hanna Göbel (39) aus Friedberg ihre Tochter angekrischen und die hatte den Vorwurf nicht widespruchslos hinnehmen wollen. ´Das wäre alles nicht passiert, wenn du nicht mit dem Typen verschwunden wärst´, hatte sie deshalb zurück gefaucht.

In dem Hotel, in dem sie ein Zimmer reserviert haben, will man sie nicht einchecken lassen ohne Vorlage des des Persos. Zurück auf der Wies´n kriegen sie das Feuerwerk mit, das nächtens die Bavaria illuminiert. Und vor der Bavaria hockt plötzlich Frankos Freundin Eva. Hackezu trägt sie ein Lebkuchenherz um den Hals mit der Aufschrift ´Ich hasse dich´. Franko sagt ´tschüss´ zu Hanna und Laura, um Eva heim zu bringen.

In der heutigen Folge (der achten) möchten Hanna und Laura meinen, daß ein Betrunkener vor der Bavaria ihren Rucksack bei sich hat.

Zur heutigen (achten) Folge: http://www.mittelhessen-tv.de/

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Für diejenigen, die die vorangegangenen Folgen (noch) nicht gesehen haben:

Vater Gerd Göbel (44) konnte nicht mit zum Oktoberfest fahren, weil er die Steuer machten mußte. So sind Frau Hanna (39) und Tochter Laura (18) alleine losgefahren. Sie hatten den Camcorder des Vaters mit. Gerd Göbel hätte gerne ein paar Aufnahmen von der Bavaria mitgebracht bekommen (der Statue auf der Theresienwiese, wo das Oktoberfest stattfindet). Bei der Losfahrt bohrt Mutter Göbel, warum Florian, der Freund von Laura, sie nicht zum Zug gebracht hätte. Laura entgegnet, es wäre nichts.

Nach der Ankunft in München bringen Mutter und Tochter ihr Gepäck in ein Schließfach. Zuhause bei Vater Göbel meldet sich nur der Anrufbeantworter. In der Innenstadt bestaunen sie das Glockenspiel auf dem Marienplatz. In einem Kaufhaus probiert Hanna Göbel ein Dirndlkleid an, das ihr jedoch zu teuer ist.

Auf der Wies´n lernt Laura beim Auto-Scooter-Fahren einen jungen Mann namens Franko kennen. Er kennt Friedberg, weil Elvis Presley dort bei der Army war. Gemeinsam gehen die drei in ein Glas-Scheiben-Labyrinth, wo sie bald die Orientiertung verlieren.

Beim anschließenden Gang über die Wies´n kauft Mutter Hanna Lebkuchenherzen für Franko und ihre Tochter und gewinnt an einer Bude ein blauweiß kariertes Badetuch mit der Aufschrift ´Freistaat Bayern´. Franko gewinnt an einer Wurfbude ein übergoßes ´Bärli´, das er Laura schenkt und wofür sie ´danke´ sagt. Anschließend traut er sich auf die Teufelsscheibe für einen Boxkampf, an dessen Ende eine Schiedsrichterin im Dirndl zur Siegerin gekürt wird.

Im Bierzelt ´Himmel der Bayern´ gesellt sich ein ´krachlederner Georg´ zu den dreien. Es dauert nicht lange, bis Brüderschaft getrunken wird und Georg bei Mutter Hanna auf Tuchfühlung geht. Und nachdem ausreichend die Hemmungen weggetrunken wurden, verschwinden Mutter Hanna und besagter Georg doch tatsächlich mal eben zusammen ´raus ins Freie´.

Und weil die beiden nicht wieder zurückgekehrt sind, hatte Laura sich losgemacht, ihre Mutter zu suchen. Und hat sie nach langem Herumirren dann auch gefunden; und zwar knutschend in den Armen des krachledernen Georg.

In der gestrigen (der sechsten) Folge war Tochter Laura (18) suchend durch das Bierzelt ´Himmel der Bayern´ geirrt und hat schließlich ihre Mutter Hanna (39) knutschend in den Armen des krachledernen Georg gefunden.

Laura fand das Treiben ihrer Mutter das ´allerletzte´, bis die rausgelassen hat, daß sie auch mal ein bißchen Spaß haben will angesichts dessen, daß ´der Papa´ (Gerd Göbel, 44) schon eine ganze Zeitlang eine Affäre mit seiner Sekretärin Brigitte habe und letztendlich aus diesem Grund auch nicht mit zum Oktoberfest gefahren sei.

Dann Funkstille und bedrübbelt zurück zu den Plätzen und dort dann der Hammer: Rucksack weg. Und damit so ziemlich alles, was man unterwegs braucht: Papiere, Geld, Handy. Deshalb Nerven blank und Rumgekreische (´warum du nicht aufgepasst´; ´warum du mit dem Typ rumgemacht´), was aber auch nicht viel helfen wollte.

Auf dem Fundbüro der Wies´n zwar jede Menge gefundene Rucksäcke, aber nicht der von Hanna und Laura. Und dann erste Trouble.

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