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Die Deutsch- Eritreische Gesellschaft (DEG) schaut optimistisch in die Zukunft

Gießen | Am 10.02.2018 fand die erste offizielle Mitgliederversammlung (MV) der Deutsch-Eritreischen Gesellschaft (DEG) in Gießen statt.

Die Idee zur Vereinsgründung wurde bereits im Oktober 2016 in Gießen geboren, als sich Interessierte aus dem ganzen Bundesgebiet trafen um die einzelnen bereits vorhanden Kontakte zu vernetzen.

Die tatsächliche Gründung des Vereins erfolgte dann im Februar 2017 in Frankfurt.
Zur MV fanden sich 35 Mitglieder und Gäste in der Kongresshalle ein um gemeinsam zu überlegen, wie eine intensivere Aktivität möglich ist ohne dabei in Konkurrenz zu anderen eritreischen Vereinen/Organisationen zu treten. Es wurden gemeinsame Aktionen beraten, mit denen weitere Mitglieder akquiriert und noch mehr effektive Aufklärung über Eritrea betrieben werden kann.

Die Versammlung begann mit dem Tätigkeitsbericht des ersten Vorsitzenden Dirk Vogelsang und befasste sich mit konkret sichtbaren Ereignissen, an denen die DEG bereits in dem vergangen Jahr beteiligt war und was dabei im Einzelnen bewirkt wurde. Zu erwähnen sind hier insbesondere die Entwicklung eines Vereins-Logos, Erstellung von Werbemitteln und Informationsflyern sowie die Teilnahme am Eritrea-Festival in Gießen im Juli 2017. Außerdem wurde die Übersetzung in Tigrinja des viel beachteten Buchs „Wer den Wind sät…“ von Michael Lüders (Übersetzung von DEG-Mitglied Teclu Lebassi) initiiert und unterstützt, deren Präsentation anschließend im Oktober 2017 auf einer gut besuchten Pressekonferenz im Haus der Deutsch-Arabischen Gesellschaft (DAG) in Berlin stattfand. Ebenfalls im Oktober 2017 reisten einige Vereins-/Vorstandsmitglieder nach Eritrea und knüpften dort wertvolle zukunftsweisende Kontakte für weitere Projekte.
Im Januar 2018 war die DEG mit einem Informationsstand auf der jährlich stattfindenden Rosa-Luxemburg-Konferenz in Berlin präsent, um deren Programm zum Thema Afrika zu ergänzen. Diverse interne Arbeitstreffen und Vorstandssitzungen komplettieren den Eindruck der geleisteten Arbeit. Darüber hinaus betonte Vogelsang in seinem Bericht wie wichtig proaktives Handeln in der Vereinsarbeit ist, um der überwiegend negativen (hetzenden) Berichterstattung bezüglich eritreischer Themen wirksam begegnen zu können. Eine ausdrückliche Zielsetzung der DEG ist, aktiv Menschen zu erreichen und über Entwicklung und Situation des Landes Eritrea aufzuklären.

Da der 10.2.2018 ein eritreischer Feiertag ist, (Fenkil ist das Gedenken an die wegweisende Befreiung der Hafenstadt Massawa im Befreiungskampf) sangen die Anwesenden die eritreische Nationalhymne gemeinsam zur Gitarrenbegleitung des zweiten Vorsitzende Ulrich Coppel.

Bei der Versammlung wurden außerdem konkrete Beschlüsse gefasst, die den Vorstand ausdrücklich beauftragen, zusammengetragene Projektideen zu ordnen, zu priorisieren und deren Umsetzung vorzubereiten.

Als Teil der kulturellen Arbeit wird sich Jochen Boettcher, Mitglied und Referent der DEG, um ein touristisches Angebot für alle Interessierten nach Eritrea bemühen, was bereits vor Ort großen Anklang fand.

Es herrschte durchgehend eine harmonische konstruktive Stimmung und ein anwesender Gast trat sogar noch während der Versammlung der DEG bei. Dieser sagte selbst am Schluss: „Ich bin froh heute da zu sein, ich muss sagen ich bin begeistert was bis jetzt hier ist und was noch kommen wird.“

 
 
 
 
Mit freundlicher Genehmigung des Gießener Anzeigers
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Kommentare zum Beitrag

H. Peter Herold
26.920
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 12.02.2018 um 22:48 Uhr
Habe heute was im GA gesehen.
Martina Lennartz
5.433
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 12.02.2018 um 23:38 Uhr
Hier muss noch mal auf das Projekt "Töchter der Revolution" hingewiesen werden, welches unbedingt unterstützt werden sollte.

http://www.startnext.com/toechter-der-revolution

Christine hat auf der Mitgliederversammlung einen kleinen Bericht vorbereitet, der das ganze lohnenswerte Projekt und seine immanente Bedeutung beschreibt.
Michael Beltz
7.165
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 13.02.2018 um 16:16 Uhr
Interessant war auch der Hinweis auf den deutschen Botschafter in Eritrea, der in Eritrea ein zweites Kuba sieht. Das hängt sicher mit der Daseinsfürsorge des Staates mit den Menschen im Land zusammen: Kostenlose Bildung und Gesundheitsfürsorge.
Da Eritrea ein Radfahrland ist - auf den Straßen sind außerhalb der Hauptstadt selten Autos zu sehen - bietet sich für begeisterte Radfahrer eine Reise dorthin an.
Warum so wenig Autos? Antwort: Das Benzin ist recht teuer.
Kurt Wirth
1.502
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 13.02.2018 um 18:05 Uhr
Daraus könnte eine Chance erwachsen, eine ganze Phase zivilisatorischer und kapitalistischer Fehlentwicklung - die des umweltzerstörenden Individualverkehrs und der "SUV-isierung" - zu überspringen! Kuba hat da vielleicht 1959 schon zu viel Altlasten als Hinterhof der USA übernommen.
Martina Lennartz
5.433
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 16.02.2018 um 07:45 Uhr
Hier ein kleiner Film der erste MV.

http://youtu.be/folfHURVYRU
Hallo Lieber Leser
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von:  Martina Lennartz

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Martina Lennartz
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