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Antworten zum Parkhaus verkauf aus dem Rathaus.

von Peter Baieram 12.02.2018569 mal gelesen6 Kommentare
Gießen | Über den Parkhaus verkauf war vieles in den Tageszeitungen zu lesen.
Es stellten sich mir viele Fragen.
1. Warum wurde das Parkhaus nicht schon früher verkauft?
2. Wurde die Fußgängerbrücke mit verkauft?
3. Wer bezahlt die Sanierung der Fußgängerbrücke?
4. Warum wurde nur das Parkhaus und nicht das Grundstück verkauft?
Antworten aus den Rathaus:
Zu 1. Es gab vorher keine Bereitschaft der Bahn, das Parkhaus zu kaufen.
Zu 2. Die Fußgängerbrücke wurde nicht mit verkauft.
Zu 3. Im Zusammenhang mit dem Verkauf des Parkhauses soll auch der Steg an die Bahn übergeben werden. Die Bahn ist allerdings nur bereit, den sanierten Steg dauerhaft zu übernehmen.
Zu 4. Warum sollte die Bahn das Grundstück an sich selber oder einer Tochter verkaufen.
Soweit so gut.
Da die Sanierung, nach Wunsch der Stadt etwa 2 Mill.€ kosten sollte, aber ein Angebot von 2013 belief sich auf 3,9 Mill.€ .
Die Sanierung der Fußgängerbrücke wir finanziert durch den Verkaufspreis von 750000€ sowie in den nächsten 8 Jahren, oder mehr, von den eingesparten Roten-Zahlen.
Gewinner ist hierbei nur die Bahn.
Ich hätte da eine Alternative zu der Sanierung, die Fußgängerbrücke einfach abreißen.
Das dürfte billiger werden als eine Sanierung!
Mit dem neuen Betreiber Contipak gibt es Leider auch negatives zu berichten.

http://www.daily-this.de/contipark-abzocke-parkplatz/

 
 
 
 

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Kommentare zum Beitrag

H. Peter Herold
26.909
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 13.02.2018 um 09:54 Uhr
Was für negatives`?
Martin Wagner
2.425
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 13.02.2018 um 14:26 Uhr
Vielen Dank Peter B., dass du "am Ball bleibst".

Ich habe mir gerade die TO der Stv.vers. am nächsten Do (ab 18 Uhr im Rathaus) angesehen. Die ist rappelvoll, aber zum Parkhaus finde ich keinen TOP.

Verstehe ich das richtig: Bürger haben nachgefragt (und Antwort bekommen) aber der Magistrat sieht für sich keinerlei weiteren Handlungsbedarf! (Oder kommt da noch etwas?)

Peter B. mir ist klar, du sitzt ja nicht in den Sitzungen des Magistrats direkt drin, aber was wird so "gemunkelt"?
Peter Baier
10.026
Peter Baier aus Gießen schrieb am 15.02.2018 um 20:11 Uhr
Hallo Martin, ich denke die Stadt hat sich hier wohl schön verarschen lassen.
Warum soll die Stadt diese Brücke sanieren?
Bei Sanierungskosten zwischen 2-4 Millionen sollte man einmal berechnen was der Abriss kosten würde.
Bei einer Ausschreibung wird ja auch das billigste Angebot genommen.
Abriss kontra Sanierung.
Für die Mitarbeiter des Jobcenter dürfte es kein Problem geben an ihren Arbeitsplatz zu kommen.
Von der Bahnhofstraße an der Wieseck entlang und schon ist man da.
Den selben weg kann auch benutzt werden um vom Parkhaus zum Bahnhof zu kommen.
Die Bahn kann ja die Unterführung unter den Gleisen frei legen für die Gäste vom Parkhaus.
H. Peter Herold
26.909
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 15.02.2018 um 20:13 Uhr
Ich sage nur Gießen:-))
Martin Wagner
2.425
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 17.02.2018 um 09:38 Uhr
Danke für den Hinweis mit dem zugeschütteten alten Zugang zum ehemaligen Güterbahnhof. Ich entsinne mich dunkel (muss so 5 oder 6 Jahre her sein.)

Da ging es durch die Lokalzeitungen, dass die bahnhofseigenen Unterführungen ursprünglich nicht bei den Gleisen 3 und 4 aufhörten, sondern noch Richtung Lahn weiter gingen.

Bei den damals dringend nötigen Renovierungsarbeiten im Tunnel (der war dermassen versifft - es wurden auch die Aufzüge eingebaut) wurde dann der stillgelegte Teil auf Dauer aufgegeben. (Ich vermute mit Beton gefüllt.) Aber - meine Erinnerungen lassen nach; ich kann das nicht beschwören - war die Stadt von Seiten der Bahn aufgefordert worden dieser Zuschüttung zuzustimmen. (Wahrscheinlich war in den uralten Plänen dieser Tunnelteil noch als öffentlicher Weg ausgewiesen und die Aufhebung eines solchen Rechtstitels bedarf der Zustimmung der städtischen Gremien.) Das hat sie - kurzfristiges Denken ist dort ja gang und gebe - auch.

Wenn also für sehr teures Geld dieser Tunnel doch wieder eröffnet werden sollte (z.B. weil Abriss der Überführung billiger ist, als Sanierung, aber der ortsnahe Zugang von Seiten der Lahn gewährleistet sein sollte) müssen die damaligen politischen (nicht rechtlichen) Verantwortlichen ermittelt werden, damit die heutige Bevölkerung solche Menschen (die dürften ja nicht Alle in Rente sein) oder deren Parteien / Fraktionen nicht wieder bei der nächsten Wahl ihre Stimme gibt.
H. Peter Herold
26.909
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 17.02.2018 um 10:35 Uhr
Ja lieber Martin. Der damalige Stadtbaurat Rausch ka in Verhandlungen mit Bahn und Investoren nicht vorran und "Streithansl" der er war hat er entschieden hier mit einer stabilen Betonmauer, es waren Baukosten in einer größeren Summe vermutet worden, für immer zu schließen. Da sage ich wieder nur Gießen. Da fehlte es an einem Weitblick, an Visionen.
Es wäre in der neueren Vergangenheit gut gewesen diesen fast barrierefreien Zugang zum Bahnhof gehabt zu haben. Als die Überführung vom Parkhaus zum Bahnhof, den Gleisen längerer gesperrt war, wäre man über den Zugang durch die Gleisunterführung sicher sehr froh gewesen.
Jetzt wieder aufzumachen, wie scheinbar schon angedacht, würde sicher einiges Geld kosten. Aber da hat die Stadt anscheinend genug davon.
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von:  Peter Baier

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Peter Baier
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