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Gleiche Rechte- gleiche Möglichkeiten -für alle und überall-

Gießen | Gleiche Rechte- gleiche Möglichkeiten
-für alle und überall-
8. März Bündnis Gießen

Die Freiheit der Frau bestimmt die Freiheit der Gesellschaft – Die Geschichte des Internationalen Frauentages ist gleichzeitig auch ein Stück Geschichte des politischen Kampfs um soziale und politische Gerechtigkeit.

Der 8. März ist weltweit ein Tag der Solidarität für gleiche und bessere Arbeits- und Lebensbedingungen von Frauen. Der erste Internationale Frauentag fand am 19. März 1911 statt. Millionen von Frauen in Dänemark, Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA beteiligten sich. In den folgenden Jahren gingen in immer mehr Ländern Frauen (und auch einige Männer) am 8. März auf die Straße.

„Ziel ist Frauenrecht als Menschenrecht, als Recht der Persönlichkeit, losgelöst von jedem sozialen Besitztitel. (…) Wir müssen Sorge tragen, dass der Frauentag nicht nur eine glänzende Demonstration für die politische Gleichberechtigung des weiblichen Geschlechts ist, sondern darüber hinaus der Ausdruck einer Rebellion gegen den Kapitalismus, eine leidenschaftliche Kampfansage all den reaktionären Maßnahmen der Besitzenden und ihrer willfährigen Dienerschaft, der Regierung ist“ (Clara Zetkin).

Deshalb ist der 8. März für uns ein FrauenKampfTag. Jeden Tag leisten Frauen überall auf der Welt Widerstand gegen jegliche Form von Unterdrückung und Herrschaft:
Dazu gehört eine klare Positionierung gegen imperialistische Kriege, denn diese bedeuten vor allem für Frauen massive Gewalt. 80 Prozent derjenigen, die wegen der Politik- vor allem der führenden imperialistischen Staaten-, aufgrund von Krieg, Verfolgung, Armut und Hunger heute ihre Heimat verlassen müssen, sind Frauen.

Die zunehmende Rechtsentwicklung in Politik und Gesellschaft trifft migrantische und geflohene Frauen am härtesten. Der Abbau des Sozialstaats, also die Zurückdrängung erkämpfter sozialer Errungenschaften, forciert prekäre Lebens- und Arbeitssituationen von Frauen besonders.
Diese Kämpfe benötigen sehr dringend unsere Aufmerksamkeit, Unterstützung und unseren Mut. Einen besonderen Gruß schicken wir unseren Freundinnen in der kurdischen Bewegung. In Frauenverteidigungseinheiten und im zivilen Leben in Rojava und im türkisch besetzten Teil Kurdistans kämpfen sie um ihre Befreiung - kämpfen und stehen damit auch für eine Hoffnung, dass ein freies und gerechtes Leben möglich ist. Rojava wird mit Unterstützung aus Deutschland von der türkischen Armee angegriffen – angegriffen, weil hier eine andere Gesellschaft aufgebaut wird.

Unsere Forderungen zum 8. März sind daher:

kämpft solidarisch gegen Krieg,
gegen Rassismus und Faschismus,
für ein würdevolles und selbstbestimmtes Leben,
für gleiche Rechte und Chancen für alle & überall.

Wir laden alle Menschen zu unserer Demonstration ein, denn unsere Alternative heißt Solidarität.
Die Demonstration findet statt:
am 10.3.2018
um 13.00 Uhr - 15. 00 Uhr
Start: Kirchplatz Gießen

Ab 18.00 Uhr findet ein Fest beim Eritreischen Frauenverein in Nordweststadtzentrum Gießen statt.


Es rufen auf:
ARAG, DKP, Internationalistisches Bündnis, Eritreischer Frauenverein, Bercem Kadin Meclisi

 
 
 
 
 

Kommentare zum Beitrag

39
Nina Martens aus Allendorf (Lumda) schrieb am 31.01.2018 um 19:35 Uhr
Das ist ein starker Aufruf, der mich anspricht. Da bin ich dabei und komme dazu. Ich versuche Freundinnen ebenfalls zu motivieren.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

Mitmachen ist ganz einfach und alles ist kostenlos: Gleich registrieren und los geht's!

Herzlichst, Ihr(e) Martina Lennartz

von:  Martina Lennartz

offline
Interessensgebiet: Gießen
Martina Lennartz
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