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Die Aussage "In Eritrea werden Christen verfolgt" ist falsch!

Kathedrale in Asmara
Kathedrale in Asmara
Gießen | Der Theologe Prof C. Sauer, der erste Professor für Religionsfreiheit und Erforschung der Christenverfolgung in Gießen, behauptet in einem Interview mit dem Gießener Anzeiger, dass neben Nordkorea, Afghanistan und Somalia auch an 6. Stelle in Eritrea Christen verfolgt würden.

In Eritrea werden aber keine Christen verfolgt.

„Muslime, Orthodoxe, katholische und evangelische Christen leben in diesem Land friedlich und harmonisch zusammen. Das ist ein Geschenk Gottes und eine wichtige Errungenschaft in diesem Land, das wir sehr schätzen. Die Harmonie unter den Religionen ist auch ein Garant für den inneren Frieden und wir tragen unseren Teil dazu bei, dieses harmonische Zusammenleben zu erhalten.

“…„Niemand wird in diesem Land verfolgt oder unterdrückt, weil er an den Herrn und Jesus glaubt – solange er die Gesetze und Regeln dieses Landes achtet.“

„Als die ELCE (Zusammenschluss der Evangelischen und der Lutherischen Kirche in Eritrea) gegründet wurde, war das Oberhaupt der Muslime, der Mufti, unser Gast. So ein Beispiel an Toleranz unter den Religionen finden Sie auf der ganzen Welt nicht. Er saß mit uns den ganzen Tag, hat den Reden und Gospeln zugehört. Es ist ein Segen, dass wir in Eritrea so leben können…“

Mehr über...
Religionsfreiheit (5)Moslems (1)Menschenrechte (51)Glaubensfreiheit (1)Eritrea (31)ELCE (1)DEG (6)Christenverfolgung (5)Christen (45)
(Zitate Temesgen Brhane, Generalsekretär der Evangelical Lutheran Church of Eritrea (ELCE), Asmara, 25.11.2015)

Zahlreiche Proklamationen regeln in Eritrea die Grundrechte der Menschen, eine davon ist die Glaubensfreiheit.

Eritrea definiert sich in diesen Proklamationen als säkularer Staat. Zugelassen sind die moslemische, die orthodoxe, die katholische und die evangelisch-lutherische Kirche (ELCE).
Nicht zugelassen sind Glaubensgemeinschaften wie die Zeugen Jehova, aber auch andere freikirchliche Vereinigungen wie die „7 Tage Adventisten“, Baptisten oder etwa Pfingstkirchen –Letztere nicht zuletzt deshalb, weil diese bekanntermaßen aktiv und oft aus dem Ausland finanziert missionarische Tätigkeit in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellen.

Eritreas Informationsminister Yemane Gebremeskel dazu im Gespräch mit Martin Zimmermann (EHD) im November 2015: „Wir garantieren in diesem Land die Glaubensfreiheit, aber Religion ist eine individuelle Angelegenheit. Wer zu einer anderen Religion konvertieren will, der kann dies tun. Wir dulden aber keine Missionstätigkeit und keine religiöse Manipulation, die mittels ausländischer Gelder finanziert wird. Noch einmal: Dies würde unsere Gesellschaft zerstören!“
Die Kathedrale von innen- fotografieren war erlaubt
Die Kathedrale von innen- fotografieren war erlaubt
Als säkularer Staat sei es die Pflicht der Staatsorgane, den Frieden zwischen den Religionen zu gewährleisten, betont er. Denn so Gebremeskel weiter: „Jede religiöse Radikalisierung zerstört die Gesellschaft.“

Wir waren selbst schon in Eritrea und haben die Menschen dort erlebt und auch mit ihnen gesprochen. Sie bestätigen, dass Feste mit allen zusammen gefeiert werden können, Regierungsmitglieder dort teilnehmen und auch ausländische Gäste zu bestimmten Festen eingeladen werden.
Am 25-jährigen Jubiläum der von der ELCE getragenen Gehörlosenschule in Asmara waren neben Eltern der Gehörlosen bei diesem Jubiläum auch Regierungsvertreter (Bildungsminister Semere Russom, Sozialminister Kahsai Ghebrehiwot u. a. Regierungsvertreter) sowie die staatliche Presse vertreten. Eröffnet wurde das Jubiläum von den Posaunenbläsern der ELCE mit dem Lied „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren…“, Vertreter der finnischen und der deutschen Gehörlosenmission überbrachten Grußworte und Geschenke, der Bildungsminister Eritreas würdigte die Arbeit der von der ELCE getragenen Gehörlosenschulen in Keren und Asmara „als einen wichtigen Beitrag, behinderte Menschen in die Gesellschaft zu integrieren.“ Martin Zimmermann, Vorsitzender des Eritreischen Hilfswerk war selbst auch anwesend.
Moschee, Kirchengebäude: 1917 -1920 erbaut
Moschee, Kirchengebäude: 1917 -1920 erbaut
Wie kann es also sein, dass Vertreter einer Regierung, der gezielte Christenverfolgung nachgesagt wird, gemeinsam mit Christen aus Eritrea und anderen Ländern z.B. das 25-jährige Jubiläum einer kirchlich getragenen, sozialen Bildungseinrichtung feiern? Herr Prof. Sauer ist herzlich eingeladen mit der DEG (Deutsch- Eritreischen- Gesellschaft) Kontakt aufzunehmen- ich stehe ihm sehr gerne auch persönlich zu einem Gespräch zur Verfügung.




Der folgende Text basiert auf einem Aufruf des Präsidenten von Ecuador, Rafael Correa, an den US-Botschafter "Don't come Lecturing us about Liberty" und ist auf den COI-E-Bericht und die Situation in Eritrea angepasst:


"Lasst uns in Frieden leben"

Von Toni Locher

„Kommt nicht her und belehrt uns über Menschenwürde und Menschenrechte!
Wir sind nicht im Irak und in Afghanistan einmarschiert, haben nicht Libyen bombardiert
und sind nicht im Dezember 2006 in Somalia eingefallen wie Euer Liebling Aethiopien.
Wir foltern nicht wie Ihr in Abu Graib, in Guantanamo und in Addis Abeba in Eurem sogenannten "Kampf gegen den Terror".
Wir senden nicht jeden Dienstag Dronen in unsere Nachbarländer Somalia und Yemen und töten als "Kollateralschaden" unschuldige Frauen und Kinder.
Kirche von Äthiopiern 1951 erbaut
Kirche von Äthiopiern 1951 erbaut
Bitte erteilt uns keine Lektionen über unser Leben hier, über unser Recht und unsere Würde.
Schaut die Menschenrechte bei Euch zu Hause an. Wenn es diesen Sommer in Eritrea zu wenig regnet, hat das mit Eurer Verschwendung von Ressourcen
unserer gemeinsamen Mutter Erde zu tun.
Eure Klimaerwärmung ist unsere Dürre. Ihr nehmt uns die Luft zum Atmen.
Unsere Menschenrechte gelten unseren Müttern und Kindern, die weniger unter der Geburt sterben.
Jeder ist in seinem Land für Ethik, Moral und Menschenwürde verantwortlich.
Wir brauchen Euren westlichen Moral-Export nicht!
Wir wollen nur in aller Ruhe und der nötigen Zeit unsere junge Nation mit eigenen Kräften aufbauen und dabei auch Fehler machen dürfen.
Lasst uns einfach in Frieden leben."


(Text: Martina Lennartz, mit Hilfe von Martin Zimmermann,
Fotos: Martina Lennartz)

Kathedrale in Asmara
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Das ist die 2. größte Moschee Eritreas in Agordat
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Kommentare zum Beitrag

Florian Schmidt
4.450
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 06.01.2018 um 22:34 Uhr
Christen fühlen sich ja selbst in Bayern verfolgt. Kein Witz da man dort nun schärfer gegen den Missbrauch des Kirchenasyls vorgehen will sprechen evangelische Theologen schon von einer Form der Christenverfolgung.
Christen fühlen sich übrigens schnell verfolgt, muss so ein Opferfetisch sein.
H. Peter Herold
26.834
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 06.01.2018 um 23:05 Uhr
Persönliche Eigene Erfahrung oder Meinung Dritter?
Bernt Nehmer
1.330
Bernt Nehmer aus Hungen schrieb am 07.01.2018 um 10:43 Uhr
Ihren Bericht möchte ich bei Gelegenheit wieder aufrufen können.
2.266
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 08.01.2018 um 10:01 Uhr
Es fällt auf, dass es vor Allem Angehöriger evangelikaler Kirchen sind, die
über die Verfolgung von Christen berichten. Die betreiben übrigens auch eine aggressive Missionierung.

Jahrhundertelang lebten die drei Religionen des Buches im Orient friedlich nebeneinander. Wo das heute nicht mehr möglich ist, sollte man auch nach den politischen Hintergründen fragen.
In Syrien und im Irak, beide von einer Bath-Regierung diktatorisch beherrscht, genossen die Christen Vorrechte und den Schutz des Regimes.
Erinnern Sie sich an den christlichen Außenminister Saddam Husseins?
So war es auch in Syrien, wo christliche Familien zu den reichsten und einflussreichsten gehören, oder auch im Libanon mit seinem fragilen Gleichgewicht zwischen vielen verschiedenen Religionen.
Der IS dagegen verfolgt Christen wie Muslime gleichermaßen, und auch
Angehörige anderer Religionen, ebenso wie Religionslose, einfach Alles, was aus ihrer Hinsicht gottlos ist, also nicht ihren primitiven Glauben teilt.
Martina Lennartz
5.396
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 08.01.2018 um 22:16 Uhr
@Peter, wie ich oben schon schrieb, war ich selbst in Eritrea und erlebte diese Stimmung, alle Mitglieder der DEG waren schon dort und bestätigen das, (manche schon seit Jahrzenten- wie z.B. Martin Zimmermann) und ich lese auch Berichte von Menschen, die sich von der Glaubensfreiheit überzeugen konnten.
H. Peter Herold
26.834
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 08.01.2018 um 22:54 Uhr
Woher hat denn dann Prof. Sauer seine Meinung. Wo forscht er denn? War er vor Ort und hat dort seine Studien gemacht?
Ich kann doch nur etwas vertreten von dem ich mich persönlich überzeugt habe.
Michael Beltz
7.120
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 09.01.2018 um 00:00 Uhr
In Eritrea heiraten Menschen unterschiedlichen Glaubens - soweit sie Religion interessiert.
H. Peter Herold
26.834
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 09.01.2018 um 08:16 Uhr
Ist doch überall so.
Florian Schmidt
4.450
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 09.01.2018 um 16:13 Uhr
Achja? In Tunesien war es Frauen noch bis 2017 verboten einen nicht Moslem zu heiraten. So ist es in anderen Ländern noch heute. Der muslimische Mann darf zwar eine Nicht Muslimin heiraten, umgekehrt aber nicht.
Selbst in deutschland ist es ja nicht so einfach für Konfessionsverschiedene Paare kirchlich zu heiraten. Heiraten etwa eine evangelische Frau und ein katholischer Mann, so müssen sie versprechen aus der Ehe entstandene Kinder katholisch zu erziehen.
Jesiden werden gar aus der Glaubensgemeinschaft ausgeschlossen wenn sie nicht Jesiden heiraten.
H. Peter Herold
26.834
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 09.01.2018 um 16:22 Uhr
Na und? Ich ev. war in erster Ehe mit einer Katholikin verheiratet. Ein Gespräch beim Pfarrer in dem ihm gesagt wurde sollten Kinder kommen diese im Glauben der Mutter zu erziehen. Dss wars. Wobei bei nur standesamtlicher Trauung ohnehin kein Hahn kräht.
Später ohne Probleme wieder, diesmal ev. eine ev. Frau geheiratet. Ohne Probleme.
Ach ja da fällt mir noch ein. Ich glaube bis in die 70-iger Jahre durften bei uns Frauen ohne Einwilligung des Ehemannes nicht arbeiten.
2.266
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 09.01.2018 um 16:27 Uhr
Eritrea ist einer der repressivsten Staaten, die es überhaupt gibt.
Trotzdem stimmt es, dass einige christliche Glaubensbekenntnisse dort zugelassen sind.
Evangelikale Glaubensgemeinschafen gehören nicht dazu.
Insgesamt muss aber sagen, dass in Eritrea alle Menschen unterdrückt und in ihren Grundrechten eingeschränkt werden, keineswegs nur Christen.
H. Peter Herold
26.834
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 09.01.2018 um 16:29 Uhr
Waren Sie schon dort?
2.266
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 09.01.2018 um 16:44 Uhr
Nein, ich habe darüber gelesen.
Würde man sich vor Ort informieren wollen, bekäme man wahrscheinlich genau das vorgeführt, was man sehen soll.

Man könnte sich allerdings bei den Flüchtlingen erkundigen, wie das Leben dort tatsächlich ist.
Es gibt nämlich aus keinem Land der Welt so viele Flüchtlinge gemessen an der Einwohnerzahl.
2.266
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 09.01.2018 um 16:48 Uhr
Übrigens, der Theologe Prof. Sauer lehrt an der Freien Theologischen
Hochschule in Gießen.
Florian Schmidt
4.450
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 09.01.2018 um 18:30 Uhr
Wenn ich schon "freie theologische Hochschule" lese Das ist so ähnlich wie seinen Führerschein auf dem Bobbycar zu machen.
Martina Lennartz
5.396
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 09.01.2018 um 18:31 Uhr
Es genügt aber nicht, nur seine Sorge um die Menschen und deren Rechte in Eritrea auszudrücken, ohne sich konkret die Frage zu stellen, warum die Situation in Eritrea heute so ist, wie sie jetzt ist. Das ist eine ganz elementare Frage!!
Eritrea ist ein Land zwischen Krieg und Frieden.
Nach dem letzten Krieg zwischen Äthiopien und Eritrea (1998 – 2000) arbeitete der internationale Gerichtshof in Den Haag eine Friedenslösung aus, die auch die Demarkation der Grenze vorsieht. Vor dem Schiedsspruch verpflichteten sich beide Seiten ohne Wenn und Aber diesen Schiedsspruch anzuerkennen. Während Eritrea sich diesem Schiedsspruch beugte, verweigert Äthiopien bis heute den Abzug seiner Truppen von eritreischem Territorium genauso wie eine endgültige Grenzziehung. Die 1998 ausgesprochene Kriegserklärung Äthiopiens an Eritrea ist bis heute nicht zurückgezogen. So stehen sich beide Länder nach wie vor hochgerüstet gegenüber. Eritrea fühlt sich nicht nur, sondern ist de facto ständig von außen (Äthiopien) militärisch bedroht und das sehen auch Kirchenleute in Eritrea so. Wie würden andere Länder dieser Welt auf eine solche Bedrohung reagieren? Mit Abrüstung und Auflösung der Armee? Ganz gewiss nicht. In Deutschland würden bei einer Zuspitzung der Lage sofort die Notstandsgesetze greifen und damit einhergehend die demokratischen Grundrechte beschnitten.
Diesen Zustand bezeichnet das Oberhaupt der ELCE, Josief Araya, in einem Gespräch mit Martin Zimmermann als „unerträglich“. Würden die damaligen Garanten des Den Haager Friedensabkommens, allen voran die USA, Druck auf Äthiopien ausüben, endlich Frieden zu schließen, wäre der Konflikt schnell beigelegt. „Das ist der Schlüssel zur Lösung vieler Probleme“, sagte Araya im Gespräch mit ihm im November. „Die Völker Eritreas und Äthiopiens wollen nichts anderes als im Frieden leben…“
Doch allen voran die USA haben kein Interesse daran. Warum? Dr. Annette Weber (Stiftung Wissenschaft und Politik am Deutschen Institut für Internationale Politik und Sicherheit) bringt die internationalen Interessen am Horn von Afrika in ihrem Beitrag „Eritrea – Wege aus der Isolation“ auf den Punkt:
„Mit dem Abkommen von Algier aus dem Jahr 2000 und dem Beschluss der Eritreisch-Äthiopischen Grenzkommission (EEBC) zur Festlegung des Grenzverlaufs 2002 waren die formalen Grundlagen für einen Frieden gelegt. Äthiopien weigert sich allerdings bis heute, die Grenzlinie anzuerkennen, und hält weiterhin eritreisches Territorium besetzt. Weder die Afrikanische Union (AU) noch die UNO oder bilaterale Partner fordern von der Regierung in Addis Abeba, die Verträge einzuhalten und verbindliche Beschlüsse umzusetzen.
Äthiopien gilt als einer der engsten Verbündeten des Westens im »Krieg gegen den Terror« und als stabile, wenngleich repressive Regionalmacht am Horn von Afrika. Auch hat die AU ihren Sitz in Addis Abeba. Diese Vormachtstellung führt dazu, dass sich die westliche Staatengemeinschaft gegenüber Äthiopien sehr viel nachgiebiger zeigt als bei anderen Ländern am Horn von Afrika.“
Es muss jeden Beobachter Eritreas nachdenklich stimmen, wenn neutrale Politikwissenschaftler so deutlich darauf hinweisen, dass das elementarste Recht Eritreas, nämlich in Frieden zu leben, offenbar nicht in das Konzept geostrategischer Interessen der Großmacht USA und des Westens passt.
H. Peter Herold
26.834
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 09.01.2018 um 18:40 Uhr
Danke das musste ich nicht und bin damit sicher nicht allein.
2.266
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 09.01.2018 um 20:16 Uhr
Daraus resultiert auch eines der schlimmsten Probleme der Bevölkerung, nämlich dass jeder Bürger ab dem 18. Lebensjahr fast unbegrenzt zum Militärdienst eingezogen werden kann.
Jeder individuellen Lebensplanung ist damit die Grundlage entzogen.
Eritrea gilt übrigens als eines der Länder, die am massivsten die Menschenrechte missachten.
Stefan Walther
4.317
Stefan Walther aus Linden schrieb am 09.01.2018 um 22:55 Uhr
soll jetzt hier die ganze Diskussion neu geführt werden?
siehe = http://www.giessener-zeitung.de/giessen/?page=content%2Farticle_detail.php&source_page=article_list.php&sitenr=2&docid=119018#comment

Hier geht es doch um ein bestimmtes Thema, um eine angebliche Verfolgung einer religiösen Minderheit. Und wie Herr Schmidt schon schreibt, wenn ich da "Freie Theologische Hochschule" lese, da kann man sich denken woher der Wind weht...
Michael Beltz
7.120
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 10.01.2018 um 11:05 Uhr
Wenn ich alles glauben würde, was in der "freien" Presse zu lesen ist, dann würde ich an die Selbstmorde der RAF-Häftlinge glauben, an linke Attentäter in Bologna, an die DönerMorde durch Türken, an die Einhaltung der Verfassung und des GG durch den Verfassungsschutz, an das Nichtvorhandensein von Agenten und anderen Rechtsextremen bei den sog. Hamburger Krawallen, ..................
H. Peter Herold
26.834
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 11.01.2018 um 08:46 Uhr
Viel wird heute geschrieben. Nur gut, dass meiste geht nicht über Papier.
39
Nina Martens aus Allendorf (Lumda) schrieb am 16.01.2018 um 16:20 Uhr
Hallo Herr Herold. Wird Geschriebenes bedeutungsloser wenn es nicht auf Papier steht?
H. Peter Herold
26.834
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 16.01.2018 um 16:23 Uhr
Es kommt darauf an was stimmt. Ich kann nicht beurteilen was richtig ist. SIE ?
39
Nina Martens aus Allendorf (Lumda) schrieb am 16.01.2018 um 16:28 Uhr
Darum ging es in meiner Frage nicht.
Dennoch gibt es Dinge von deren Wahrheit ich überzeugt bin. Das eine hat mit dem anderen allerdings Null- komma- null zu tun.
H. Peter Herold
26.834
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 16.01.2018 um 16:52 Uhr
Ich meine hier wird viel geschrieben, auch ich schreibe, aber wo ist die Wahrheit? Ich kann nur sagen zwei der Schreiber sind mir bekannt und ich denke sie schreiben das was sie erlebt und gesehen haben. Ob der Theologe Prof C. Sauer es auch selber erlebt gesehen hat kann ich nicht beurteilen.
39
Nina Martens aus Allendorf (Lumda) schrieb am 18.01.2018 um 23:29 Uhr
Ich vermute mal dass er selbst das Land noch nicht besucht hat. Vielleicht werden wir in seinem nächsten Bericht mehr erfahren.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Martina Lennartz

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