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Demonstration gegen Tierversuche der JLU ein großer Erfolg

Quelle: Tierrechtsgruppe Gießen
Quelle: Tierrechtsgruppe Gießen
Gießen | Am vergangenen Samstag trafen sich rund 250 Demonstrant_innen in der Löwengasse, um für die sofortige Beendigung der “Tierversuche an der Justus-Liebig-Universität und an jedem anderen Ort” zu demonstrieren. Von 11-19 Uhr konnten sich Interessierte zudem über Tierversuche, deren gravierende Nachteile für die Forschung und effektivere Versuchsmethoden informieren. Redebeiträge, wie der von Dr. Corina Gericke, Expertin des Bundesverbands Ärzte gegen Tierversuche e.V., musikalische Beiträge von Liedermacherin Nette und ein Theaterstück, das stellvertretend auch einen Experimentator zu Wort kommen ließ, rundeten den Aktionstag ab.

Dabei gingen wie bei der Demonstration im Mai sowohl zahlreiche Gießener_innen, als auch Aktivist_innen aus Frankfurt, Berlin und gar der Schweiz auf die Straße. Gegenüber der vorangegangenen Demonstration hat sich die Zahl der Aktivist_innen mehr als verdoppelt. “Wir freuen uns über das große Interesse und die hohe Teilnehmerzahl”, erklärt Sascha Sirges, von der Tierrechtsgruppe Gießen. „Die breite Resonanz zeigt, dass in Gießen, wie auch in anderen Tierversuchsstädten, die Beendigung dieser Praxis ein ausgesprochen relevantes Thema ist, das Menschen zu Protesten antreibt.”

Doch bei dieser erfolgreichen Demonstration will es die Tierrechtsgruppe Gießen nicht belassen. “Wir machen Gießen tierversuchsfrei”, da sind sich die Aktivist_innen einig. “Wir werden uns zudem weiterhin dafür einsetzen, die Verantwortlichen der Universität zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion mit Expertinnen und Experten der tierfreien Forschung zu bewegen“, so Cedric Grenzmeier von der Tierrechtsgruppe Gießen. „Wer weiterhin an Tierversuchen festhält, obwohl der gesellschaftliche Rückhalt fehlt, der ist nicht in der Position, sich einem Diskurs zu verweigern und sich hinter der Behauptung, das Thema sei zu vielschichtig für eine Diskussion, zu verschanzen.“

Quelle: Tierrechtsgruppe Gießen
Quelle: Tierrechtsgruppe... 
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Kommentare zum Beitrag

Peter Steiner
17
Peter Steiner aus Gießen schrieb am 01.11.2017 um 13:50 Uhr
Die Justus-Liebig-Universität Gießen malträtiert und tötet jedes Jahr tausende und abertausende Tiere in sogenannten Versuchen. Sie bringt zahlreiche weitere Tiere um, um mit deren Körperteilen und Organen zu experimentieren.
In völlig absurden und grausamen Experimenten werden die Tiere krank gemacht und verstümmelt, indem ihnen beispielsweise Tumore eingepflanzt oder die Knochen gebrochen werden. Nicht selten werden sie monatelang gequält.
Es finden sich Berichte zur akademischen Tierfolter in denen 3 Monate junge Katzenbabys mit Viren infiziert werden, daran leidvoll erkranken bis sie getötet werden.
Die Hochschule hält sich Hunde und Schafe, um Parasiten wie Darmwürmer in den Tieren zu halten, um diese für weitere Tierquälereien zur Verfügung zu haben.
Die offiziellen Zahlen der misshandelten und gequälten Tiere sind seit Jahren erschreckend hoch. 2014 waren es, noch Angaben der Universität, etwa 15.000 Wirbeltiere, die bei diesen grausamen akademischen Misshandlungen für Doktortitel und Artikel in einschlägigen Zeitschriften zu Tode gequält wurden.
Viele Tiere werden auch auf Vorrat vermehrt, dann aber nicht benutzt und einfach umgebracht und wie Müll entsorgt.
Für 2012 waren das mehr als die bei der akademischen Tierfolter zu Tode gequälten Tiere, also über 15.000 Tiere die einfach wie Müll entsorgt wurden.
Zu den von Akademikerinnen und Akademikern zu Tode gequälten und gefolterten Tiere gehören: Mäuse, Enten, Katzen, Kaninchen, Hunde, Ratten, Schweine, Kühe, Schwäne, Vögel, Schafe, Hamster und viele weitere, teils auch exotische Tiere.
Da solche Tiere quälenden Forschungen aber nicht von einer Tierart auf die andere übertragbar sind und somit auch nicht auf Menschen, sterben jedes Jahr allein in Deutschland schätzungsweise 58.000 Menschen an den Folgen tierversuchserprobter Medikamente.
Die JLU hofiert auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die in der Vergangenheit grausame und nicht genehmigte bzw. sogar ausdrücklich verbotene illegale Tierfolterungen vorgenommen hatten.
Quelle:
Ärzte gegen Tierversuche e.V.:
www.aerzte-gegen-tierversuche.de
Studentische Arbeitsgruppe gegen Tiermissbrauch im Studium:
www.satis-tierrechte.de
-European Coalition to End Animal Experiments:
www.eceae.org
Peter Steiner
17
Peter Steiner aus Gießen schrieb am 02.11.2017 um 19:19 Uhr
geänderte Quellenangabe zum Kommentar oben:
Die Justus-Liebig-Universität Gießen malträtiert und tötet jedes Jahr tausende und abertausende Tiere in sogenannten Versuchen ...
Quelle: Tierrechtsgruppe Gießen
Homepage: www.tierrechte-giessen.de
Mehr Infos:
Ärzte gegen Tierversuche e.V.:
www.aerzte-gegen-tierversuche.de
Studentische Arbeitsgruppe gegen Tiermissbrauch im Studium:
www.satis-tierrechte.de
-European Coalition to End Animal Experiments:
www.eceae.org
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von:  Christian Lachmann

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