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CEWL: Heimauftakt gegen Tabellenführer Rumäniens

Für das erste Europapokal-Heimspiel in Marburg nach 5077 Tagen wünscht sich der BC-Trainer viele Zuschauer. Foto: Melanie Weiershäuser
Für das erste Europapokal-Heimspiel in Marburg nach 5077 Tagen wünscht sich der BC-Trainer viele Zuschauer. Foto: Melanie Weiershäuser
Gießen | Europapokal CEWL: BC Pharmaserv Marburg – CSM Satu Mare (Mittwoch, 20 Uhr, Georg-Gaßmann-Stadion).

Nach fünf Siegen in Serie ist die Stimmung im Pharmaserv-Team gut. Nun steht eine neue Herausforderung ins Haus: der rumänische Tabellenführer. Der Clubul Sportiv Municipal Satu Mare ist nach vier Spieltagen in der „Liga Nationala de Baschet feminin“ noch unbesiegt.

Für die Gäste aus dem Nordosten Rumäniens ist es der erste Auftritt der neuen CEWL-Spielzeit. Während die Marburgerinnen vorige Woche Mittwoch und Samstag ran durften, hatte CSM nur ein Spiel: Am Freitag schon schoss man UPM BC Sirius Tg Mures mit 91:62 aus der Halle. Die gleiche Punktdifferenz, mit der Marburg in Heidelberg erfolgreich war.

Im Kader des Vorjahressiebten der rumänischen Liga stehen drei US-Amerikanerinnen: Taneisha Harrison (18,5 Punkte / 2,5 Dreier / 4,5 Rebounds), Destiny Williams (17,3 / 8,7 Reb.) und Porchia Green (12,8 / 1,8 Dr. / 5 Reb. / 6,3 Assists). Weiterhin punkten im Schnitt zweistellig: die Rumänin Andra Mandache (13,5 / 3,3 Ass.) sowie Kristina Baltic aus Serbien (11,5 / 1 Dr. / 5,8 Reb.).


Fünf Fragen an BC-Trainer Patrick Unger:

Wichtigste Frage: Was macht der rechte Knöchel von Svenja Greunke?
Patrick: Sie hat sich in Heidelberg das Außenband angerissen. Wie Alex Wilke, wird sie erst einmal ausfallen. Wie lange, das müssen wir bei beiden individuell sehen. Wir werden nichts riskieren. Die verdienen nicht so viel, dass sie ihre Gesundheit nicht nach der Karriere noch brauchen würden. Jetzt hoffen wir, dass sich im Abschlusstraining am Dienstagabend nicht noch jemand verletzt.

Wie bereitest du dich auf den Gegner vor?
Patrick: Durch gute Kontakte. Im Sommer war ich auf einem europäischen Trainerlehrgang in Montenegro. Ein rumänischer Kollege hat mir jetzt ein Video von Satu Mare besorgt. Es ist aber nur ein Spiel, von daher arbeiten wir ein bisschen ins Blaue hinein.

Und was hast du auf dem Video gesehen?
Patrick: Das ist ein sehr gutes Team, das sehr hart verteidigt, schnell, intensiv, diszipliniert und mannschaftsdienlich spielt. Und sie haben viele individuell gute Spielerinnen, die alle spielentscheidende Akzente setzen können. Die Mannschaft unter 60 Punkten zu halten wird schwer. Da müssen wir mental voll auf der Höhe sein und auch physisch gut arbeiten.

Wie läuft die Vorbereitung mit den vielen Spielen innerhalb kurzer Zeit?
Patrick: Wir haben inzwischen einen ganz guten Rhythmus gefunden. Wir kriegen raus, wie und wann wir am besten regenerieren und wann und wie viel wir wieder belasten. Ebenso, wann und wie wir Videoanalyse machen, was wir den Mädels zeigen und was nicht.

Warum sollten die Leute Mittwoch unbedingt zum Spiel kommen?
Patrick: Weil sie einen internationalen und interessanten Gegner sehen. Und sie sehen eine Mannschaft, die sich von Woche zu Woche entwickelt – die in den hellblauen Trikots. Auch wenn nicht immer alles Gold ist, was glänzt: Wir sind auf einem guten Weg und wir werden 40 Minuten lang nicht nachgeben, egal wie es steht. Und die Leute werden Paula Kohl zum ersten Mal für uns spielen sehen. Wir freuen uns auf das Spiel und hoffen, dass viele Zuschauer kommen.

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von:  Marcus Richter

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Marcus Richter
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