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Der Storch als Kleinbauer

von Bernd Zeunam 08.10.2017598 mal gelesen2 Kommentare
"Getreidefeld" im Storchennest
"Getreidefeld" im Storchennest
Gießen | Dass in einem Storchennest ein Minigetreidefeld wächst, ist mir zum ersten Mal aufgefallen. In der Lahnaue bei Atzbach kann man es zur Zeit sogar gleich bei zwei Nestern sehen. Ob es Getreide oder nur gewöhnliche Grasarten sind, konnte ich allerdings nicht genau erkennen. Fragt sich, wie ist der Bewuchs entstanden. Befanden sich die Körner/Samen erst im Darmtrakt einer Maus, die dann der Storch samt Maus durch seinen Darmtrakt schickte? Überstehen das die Körner überhaupt? Oder haben Kleinvögel die Samen dort verloren? Der Storch wird es nicht gewesen sein, der ist kein Vegetarier. Dass überhaupt dort oben erwas wachsen konnte, wird am feuchten Sommer gelegen haben und Dünger fand sich sicher auch genug.

"Getreidefeld" im Storchennest
"Getreidefeld" im... 
Nest 1 bei Atzbach
Nest 1 bei Atzbach 
Nest 2, am Radweg Richtung Dutenhofen
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Kommentare zum Beitrag

Otmar Busse
566
Otmar Busse aus Lahnau schrieb am 09.10.2017 um 13:21 Uhr
Die bewachsenen Nester sind mir auch schon aufgefallen. Ich denke, die Begrünung der Storchennester sind Getreidebatzen die von den Störchen mit Nistmaterial für Ausbesserungsarbeiten am Nest, eingetragen wurden.
Ganze Getreidekörner im Mäusekot halte ich eher für unwahrschein, denn in der Regel hat Mäusekot mal gerade die Größe eines Getreidekorns. Und ich glaube auch, dass das von einer Maus begehrte Getreidekorn zum Verspeisen zerknabbert wird und dann keine Keimfähigkeit mehr hat.
Bernd Zeun
10.602
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 09.10.2017 um 20:43 Uhr
Das mit den Getreidebatzen ist plausibel, Herr Busse. Mäuse würden die Körner nicht im Ganzen schlucken.
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