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Kommentare zum Beitrag

Christiane Pausch
6.081
Christiane Pausch aus Gießen schrieb am 25.09.2017 um 14:07 Uhr
;-)) wieder mal so ein "echter " Zeun, Ironie pur!
Bernd Zeun
10.715
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 25.09.2017 um 20:42 Uhr
Eigentlich wollte ich das Bild nach der Wahl löschen, aber ich lasse es mal die nächsten vier Jahre stehen (wenn es die GZ dann noch gibt). In den letzten 10 Jahren fiel die Arbeitslosenquote von 9% auf 6,4%, im selben Zeitraum stieg die Armutsquote von 14,3% auf dieses Jahr 15,7% http://www.der-paritaetische.de/schwerpunkte/armutsbericht/download-armutsbericht/ Das zeigt, ein wesentliches Element der Politik ist das Schönen von Statistiken.
Deshalb bin ich auch gar nicht so traurig über das Abschneiden der AfD, da wachen die inzwischen nicht mehr so großen Volksparteien hoffentlich aus ihrer trägen Selbstgefälligkeit auf.
Kurt Wirth
1.502
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 27.09.2017 um 11:13 Uhr
Das mit den "Denkzetteln" ist riskant: "Als die Deutschen vor einiger Zeit schon einmal den Regierenden einen kleinen Denkzettel verpassen wollten und eine nationalistische Partei gewählt haben, gab es danach über siebzig Millionen Tote und eine Welt in Trümmern". (eine mit "Denkzettel" betitelte satirische Veröffentlichung von Werner Lutz/einheiztextdienst)
Bernd Zeun
10.715
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 27.09.2017 um 20:53 Uhr
Mein Kommentar bezog sich auch nur auf das "schon in den Brunnen gefallene Kind", als Wahlempfehlung hätte ich es nicht geschrieben. Aufgeschreckt sind jedenfalls einige Parteigranden, mal sehen, was sie draus machen. Ärgerlich ist allerdings auch, dass das Parlament aufgebläht wurde. Wird Zeit, dass die Wahlkreise anders zugeschnitten werden, dass die Überhang- und Ausgleichsmandate wegfallen.
Kurt Wirth
1.502
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 28.09.2017 um 08:42 Uhr
Wenn ich das richtig sehe: je die Hälfte der Abgeordneten werden direkt oder über eine Landesliste mit den Zweitstimmen gewählt. Entscheidend soll letztlich das prozentuale Ergebnis der Zweitstimmen sein. Nun wurden aber z.B. in Bayern alle Direktmandate durch die CSU gewonnen und damit mehr Mandate, als ihr nach dem Zweitstimmenergebnis zustünden. Andererseits kann man ja einem direkt gewählten Abgeordneten das Mandat auch nicht abnehmen. Aber wie kann ein anderer Zuschnitt der Wahlkreise daran etwas ändern? Wenn die Regelung "je die Hälfte direkt und über Liste" bleibt?
Bernd Zeun
10.715
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 30.09.2017 um 22:35 Uhr
Sie haben recht, Herr Wirth. Ich hätte schreiben sollen, die Wahlkreise müssten vergrößert werden und besser auf gleiche Bewohnerzahl geachtet werden als bisher. Das würde die Gefahr von Überhangsmandaten schon einmal mindern. Zusätzlich müsste die Zahl der Parlamentarier gedeckelt sein. Damit das Verhältnis zwischen Erst- und Zweitstimmen dem Wählerwillen entspricht, müssten notfalls die Direktmandate mit den geringsten Stimmanteilen gestrichen werden.
Kurt Wirth
1.502
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 30.09.2017 um 23:03 Uhr
Letzteres ist natürlich eine Möglichkeit, die Parlamentssitze zu reduzieren. Ebenso würde natürlich - was ich in meinem vorherigen Kommentar vergessen hatte zu erwähnen - eine Vergrößerung der Wahlkreise insgesamt die Sitze im Bundestag verringern.In der Annahme, daß die Zahl der Abgeordneten durch die Zweitstimme der durch die Erstsitze vorgegebenen folgt.

Allerdings versteckt sich hinter dieser Diskussion die Grundsatzfrage: Ist es allseits und im Sinne der Demokratie besser, möglichst viele Abgeordnete zu haben oder ist dem Gemeinwohl mehr gedient, den Aufwand in Grenzen zu halten. Ich kenne derzeit keine Untersuchung oder wissenschaftliche Analyse dazu, wo der optimale "Vertretungsschlüssel" für Parlamente liegt.
Peter Baier
10.050
Peter Baier aus Gießen schrieb am 01.10.2017 um 00:17 Uhr
Traurige Wahrheit.
Hallo Lieber Leser
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