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Kalkül, Phrasen, Ehrlichkeit und neuer Wind

Gießen | Die gestrige Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl 2017 in der die Direktkandidaten sich im Stadttheater stellten, hat deutlich gemacht das mit CDU, Bü/Grüne und der SPD keine Änderungen geben wird.
Der Kandidat der CDU Prof. Dr. Helge Braun wiederholte immer wieder gebetsmühlenartig wie viel in Bezug und Arbeitslosigkeit erreicht wurde ohne zu erläutern das Deutschland den Größten Niedriglohn Sektor hat bzw. das er sich für Forschung einsetzt die sich um die Erforschung von Tod bringenden Keimen in Kliniken. Dabei wer es auch hier angebracht Gelder in die Pflege zu Investieren um diesen Keim durch Hygiene und gute Versorgung von Personal und Patienten einzudämmen. Auf eine Frage zum Kinderarmutsbericht wurde nur behauptet das er falsch wieder gegeben wurde und nichts dort beschönigt ist.
Matthias Körner von der SPD hat für mich einen sehr blassen Eindruck gemacht und Krampfhaft versucht die Fragen aus dem Publikum den Fragenden gerecht zu werden. Als es um die Frage de Bedingungslosen Grundeinkommen ging hat er sogar versucht durch das Zitieren von
Christoph Butterwegge die Linke zu diskreditieren.
Ali Al-Dailami von die Linke hat diesen versuch durch seine ehrliche Art „bin kein Fan vom BGE doch sollte man die wünsche von vielen nicht als Unterstützung von Faulheit bezeichnen“ und sei offenes Auftreten für neue Wege eine deutliche Abfuhr erteilt.
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Herr Al-Dailami hat für seine Ideen zum Umgang mit Flüchtlingen und deren Integration bzw. seine Ideen zum Umweltschutz viel Szenen Applaus bekommen.
Der Kandidat der AfD Uwe Schulz hat versucht mit Ressentiment gegen Flüchtlinge und das generieren von künstlichen Feinbildern zu Punkten. Seine dünnen Vorschläge wie das deportieren von Flüchtlingen per „Schiffe über den Kanal“ und die „Streichung von über 250 Lehrstühlen“ erinnert mich an dunkelste Zeiten der NSDAP die auch Menschen Deportierten und Berufsverbote verhängten. Die Fragen die sich nicht auf Flüchtlinge bzw. Geschlechter Studien bezogen wurden so gut wie nie oder nur mit dem versuch des Lustig machen beantwortet und zeigt deutlich das dieser Person nichts an den Menschen in Deutschland liegt sondern nur versucht mit billigsten Mitteln an die Macht zu Kommen.
Ich möchte noch Henning Mächerle erwähnen der mit seinen Vorschlag die Betriebsräte mehr in die Führung von Firmen einzubeziehen einen guten Vorstoß machte und somit die Menschen in den Vordergrund stellt und nicht die Industrie.
Am ende konnte Al-Dailami viele Zuschauer von sich überzeugen und wurde mit sehr viel Applaus und Glückwünschen bedacht.

 
 

Kommentare zum Beitrag

Martin Wagner
2.333
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 18.09.2017 um 20:29 Uhr
Aehh, Herr Häbich, wenn ich den Artikel so lese werde ich den Verdacht nicht los, dass sie Fan der Partei "Die Linke" sind.

Gibt es eigentlich auch Schleichwerbung in Bezug auf Parteien oder nur im Bezug auf Geschäftsleuten?
Stefan Häbich
141
Stefan Häbich aus Gießen schrieb am 19.09.2017 um 11:59 Uhr
Herr Wagner:
Beim lesen meines Artikels ist eine gewisse Affinität nicht von der Hand zu weisen. Ich kann ihnen aber versichern das sich es dort wirklich so abspielte und meine hier dargestellte Wahrnehmung rein privater Natur sind. Sollten sie eine neutralere Berichterstattung wünschen, kann ich ihnen den Bericht von Martina Lennartz wärmstens empfehlen.
http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/120496/bundestagsdirektkandidaten-im-stadttheater-auf-den-buehnen-die-die-welt-bewegen-erklaeren-was-sie-bewegen-wollen/?lesen&recommend
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Stefan Häbich
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