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Ein “Sommernachtstraum” am Donnerstag Abend: "poco piu" zu Gast in St. Thomas Morus

Intensive musikalische Kommunikation: "poco piu" in St. Thomas Morus
Intensive musikalische Kommunikation: "poco piu" in St. Thomas Morus
Gießen | “Standing ovations” für Cordula Poos und Markus Reich (“poco piu”) beim Konzert in St. Thomas Morus

Zwei Stunden vor dem Konzert setzt starker Regen ein. Die Augen von Cordula Poos gehen besorgt nach oben. Ein typisch deutscher Sommer. Der Regen vertreibt die Schwüle und die Sorgen. Am Ende des Abends wird es ein begeistertes Konzert gewesen sein.

Die Freunde und Förderer der Pfarrei St. Thomas Morus Gießen e.V. haben eingeladen. Der neue Vorsitzende, Jakob Ch. Handrack, begrüßt das Publikum. Schon geht es los. Mit ihrer sinnlich-anmutigen Stimme moderiert Poos an der Harfe durch den Konzertabend. Mit ihrem Timbre füllt sie den ganzen Kirchenraum.

Warmer und intensiver Klang

Marcus Reich hat daneben ein ganzes Set an perkussiven Instrumenten aufgebaut und füllt damit den halben Altarraum. Die hallige Akustik der Kirche sei schwierig, merkt er noch vor Beginn des Konzerts an, und meistert sie gekonnt durch äußert präszises, bewusst zurückhaltendes Spiel. Besondere Aufmerksamkeit erzielte sein Spiel mit den “Handpans”, einem Klanginstrument, das in den 90er Jahren in der Schweiz erfunden wurde und 2001 auf der Frankfurter Musikmesse erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Der Klang lässt sich als warm, intensiv, etwas metallisch und sehr obertonreich beschreiben.

Mehr über...
Träume (9)Thomas Morus (38)Soul (15)Pop (71)Poco Piu (4)Percussion (4)Meditation (15)Markus Reich (2)Konzert (721)HIP HOP (39)Harfe (9)GS80 (28)Förderverein (98)Fernweh (4)crossover (1)Cordula Poos (2)
Musikalischer “Crossover”

Dazu kommt das virtose Spiel an der Harfe von Cordula Poos. Die klassisch ausgebildete Harfenistin sucht immer den musikalischen “Crossover” in andere Genres. Wer hätte gedacht, dass man mit Harfe auch Hip-Hop wirksam darstellen kann? Cordula Poos beweist es und “lässt ihre böse Seite raushängen.”

Sand, Himmel, Palmen: Mediation pur!

Dann wird es wieder ganz wunderbar und lässt Zuhörer mit sich selbst in die Ferne schweben. Der mittelhessische Sommer liegt dann dann weit weg. Die beiden Künstler entführen das Publikum weit weg, an einen Sandstrand, in der Karibik, ans Meer, mit blauen Himmel und großen Palmen: Ein Ort der Meditation.

Das Publikum bedankte sich mit “standing ovations”, “poco piu” mit mehreren Zugaben. Ein bezauberndes Konzert!

Intensive musikalische Kommunikation: "poco piu" in St. Thomas Morus
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Mit ihrem Timbre füllt sie die ganze Kirche: Cordula Poos
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Warmer und intensiver Klang: Markus Reich in Action
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von:  Jakob Handrack

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