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Alte Post: Ein griff ins Klo für den/die Eigentümer?

von Peter Baieram 10.08.2017512 mal gelesen6 Kommentare
10 August
10 August
Gießen | Nach dem letzten Gutachten was die Stadt von der Alten Post hat erstellen lassen steht nun fest das Handlungsbedarf besteht.
Da von den Stufengiebel sich Sandsteine lösen könnten, in der Größenordnung von bis zu 20 kg, besteht akute Gefahr für Fußgänger. In diesen Fall wäre der Fußgängertunnel, wurde am 26 Januar 2017 aufgestellt, kein Schutz mehr.
Die Stadt hat den/die Eigentümer aufgefordert Sicherheitsmaßnahmen durchzuführen.
Es wurde verlangt das ein Drahtnetz an der Fassade der Alten Post montiert wird.
Die Frist war bis zur Wochenmitte gesetzt.
Es wurde gleich Einspruch von den Shobeiris eingelegt.
Heute Mittwoch dann das Wunder, Arbeiter sind dabei das Gerüst weiter aufzubauen.
An diesen Gerüst kann dann ein Metallnetz befestigt werden.
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Warum ein Griff ins Klo?
Gekauft wurde die Post 1998 für 1 Million DM.
Ein Kaufangebot über 1,8 Millionen € war dem/der Eigentümer zu wenig. Das wäre auch nur knapp das 3,5 fache vom Kaufpreis gewesen.
Das geht überhaupt nicht.
Gefordert wurden nur bescheidene 3,5 Millionen, immerhin nur das 7 fache vom Kaufpreis.
Mehr über...
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Ich würde sagen hier hat sich einer selbst ins Knie ge ...... schossen!
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Nach dem Gutachten sind hier etwa 4,9 Millionen € in die Hand zu nehmen.
Fast das komplette Dach muss erneuert werden, genau so die Dachluken und die Dachrinnen.
Der komplette Austausch der Fenster gegen denkmalgerechte Holzfenster.
Sicherung der Stufengiebel, Austausch von Sandsteinen im Sockelbereich und so weiter.
Von den 4,9 Millionen entfallen schon 1,9 Millionen für die Dachsanierung.
Weiter x Millionen sind danach noch für eine neue Nutzung erforderlich soll hier einmal Pacht oder Mieten erwirtschaftet werden.
Vielleicht hätte die Eigentümer lieber die 1,8 Millionen € nehmen sollen.
Wer soll hier die Post für 1,8 oder 3,5 Mill. kaufen wollen?

10 August
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Kommentare zum Beitrag

Christine Stapf
5.994
Christine Stapf aus Gießen schrieb am 10.08.2017 um 15:53 Uhr
Nach all der langen Zeit sehe ich schon die Abrissbirne wie bei dem Gebäude Samen Hahn.
Martin Wagner
2.242
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 11.08.2017 um 13:22 Uhr
Die Famile Shobeiri spekuliert offensichtlich auf einen Riesengewinn bei dem Verkauf der Immobilie.

Jegliche jetzt durch sie zu tätigenden Arbeiten schmälern den Gewinn.

Ich gehe davon aus, dass sie über so gute Rechtsanwälte verfüge es verhindern, dass die von der Stadt verfügten Massnahmen umgesetzt werden müssen. Sollten das nicht möglich sein wird es ihnen über eine Aktivierung ihres Netzwerkes schon gelingen.

Dass die Stadt gerade jetzt (der Zustand der Immobilie ist seit Jahren bekannt) aktiv wird ist meiner Meinung nach den Tatsache geschuldet, dass ein neuer Dezernent sich profilieren will und dass Wahlen anstehen.
Nicole Freeman
8.033
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 11.08.2017 um 20:47 Uhr
na wenn die wahlen das gebäude retten ist das gut. diese spekulanten sollten ihr lehrgeld zahlen müssen!
Nicole Freeman
8.033
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 11.08.2017 um 20:47 Uhr
denkmal sollte jetzt wirklich verpflichten und auch der geforderte ersatz zum samen hahn sollte erzwungen werden!
Peter Baier
9.478
Peter Baier aus Gießen schrieb am 13.08.2017 um 18:15 Uhr
Frau Stapf, wenn man uns hier nicht wieder ein Theater vorgespielt hat würde ich sagen das passiert nicht. Beim Samenhahn hatte es den Anschein nach einer Theater- Aufführung.
Vielleicht sollte die Stadt den Besitzern klar machen das es hier ohne Alte Post keine Neubebauung statt findet wird.
Peter Herold
25.808
Peter Herold aus Gießen schrieb am 15.08.2017 um 20:34 Uhr
Abreißen und Grünanlage machen. Dem Perser würde ich die Suppe versalzen.
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Peter Baier
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