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Landkreis stellt Ergebnisse der Kundenbefragung vor

Zeigten sich zufrieden mit den positiven Ergebnissen der Kundenbefraung und offen für die Verbesserungsvorschläge der Befragten: (v.l.) Iskender Schütte, Landrätin Anita Schneider, Katrin Stroh und Andrea Laun. Bild: Landkreis Gießen
Zeigten sich zufrieden mit den positiven Ergebnissen der Kundenbefraung und offen für die Verbesserungsvorschläge der Befragten: (v.l.) Iskender Schütte, Landrätin Anita Schneider, Katrin Stroh und Andrea Laun. Bild: Landkreis Gießen
Gießen | „Unsere Kundenbefragung hat gezeigt, dass die Bürgerinnen und Bürger in vielen Bereichen zufrieden mit dem Service der Kreisverwaltung sind“, sagte Landrätin Anita Schneider bei der Präsentation der Ergebnisse. „Sie haben aber auch Wünsche und Verbesserungsvorschläge geäußert, wie wir unseren Service weiter verbessern können.“

Organisiert und durchgeführt haben die Kundenbefragung neun Nachwuchs-Führungskräfte, die am Förderprogramm „In Führung gehen“ der Kreisverwaltung teilnehmen. Sechs Wochen lang, vom 13. Februar bis 24. März, haben sie unterstützt von 30 Auszubildenden die Kundinnen und Kunden der Kreisverwaltung befragt. Im Ausländeramt lagen auch Fragebögen in arabischer und englischer Sprache aus. Zum ersten Mal gab es außerdem die Möglichkeit online an der Befragung teilzunehmen. Über 1500 Kundenkontakte führten zu einem Rücklauf von knapp 700 verwertbaren Fragebogen.

Eine solide Datenbasis für die überwiegend positiven Rückmeldungen, die Andrea Laun (Fachdienst Finanzen), Katrin Stroh (Fachdienst Personal) und Iskender Schütte (Fachdienst Gesundheit) für die Projektgruppe vorstellten. Mit der "Freundlichkeit der Beschäftigten" waren 56 Prozent der Befragten sehr zufrieden und weitere 34 zufrieden. Nur vier Prozent waren eher unzufrieden und weitere drei Prozent unzufrieden. Von drei Prozent kamen zu diesem Thema keine Angaben. Auch mit der Bearbeitungszeit ihres Anliegens waren 45 Prozent sehr zufrieden und 34 Prozent zufrieden. Eher unzufrieden waren sechs Prozent und weitere drei Prozent unzufrieden. Zwölf Prozent machten keine Angaben, allerdings kann dies auch daran liegen, dass nicht jeder Besuch der Kreisverwaltung zur Bearbeitung eines Anliegens führt beziehungsweise nicht jedes Anliegen gleich beim ersten Besuch abschließend bearbeitet wird.

Etwas weniger zufrieden sind die Bürgerinnen und Bürger mit den Öffnungszeiten. 20 Prozent sind sehr zufrieden und 51 Prozent zufrieden. Elf Prozent sind eher unzufrieden und fünf Prozent unzufrieden, zwölf Prozent machten keine Angabe. Positiv wiederum sind die Angaben zu den Wartezeiten. 68 Prozent gaben an, bis zu 15 Minuten gewartet zu haben, 16 Prozent bis zu 30 Minuten. Nur sechs Prozent haben bis zu 45 Minuten und sieben Prozent noch länger gewartet.

Besonders viel getan hat sich seit der vorherigen Kundenbefragung 2010 bei der Verständlichkeit der Formulare. In der aktuellen Befragung fanden 40 Prozent die Formulare sehr verständlich und weitere 52 verständlich. Nur sieben Prozent hielten sie für weniger verständlich und zwei Prozent für nicht verständlich. 2010 hatten nur 26 Prozent gesagt, die Formulare seien sehr verständlich und 20 Prozent fanden sie verständlich. 46 Prozent hatten damals keine Angabe gemacht. „Inzwischen wurden alle Formulare auf eine einheitliche Optik umgestellt und dabei auch ihre Verständlichkeit verbessert“, erklärte Katrin Stroh. Dies zeige nun Wirkung.

Auch die diesjährige Kundenbefragung wird Veränderungen anstoßen. Rund 30 Prozent der Befragten haben Verbesserungswünsche geäußert. Am häufigsten genannt wurden die Öffnungszeiten, die Wegweiser an und in den Gebäuden der Kreisverwaltung sowie der Internetauftritt. „Diese Anregungen werden wir aufgreifen. Bei der Erweiterung der Öffnungszeiten der Kfz-Zulassungsstelle sind wir schon in der konkreten Planung“, sagte Landrätin Anita Schneider. „Wir werden außerdem nach Abschluss der Umzüge innerhalb der Verwaltung die Wegweiser überprüfen und aktualisieren.“ Auch ein Relaunch des Internetauftrittes stehe bereits auf der Tagesordnung.

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