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Fehlende Fakten festgestellt - Burkhard Möller (Redakteur der Gießener Allgemeine) hetzt gegen Linke

Artikel von Burkhard Möller vom 13. Juli mit "aussagekräftigem" Bild
Artikel von Burkhard Möller vom 13. Juli mit "aussagekräftigem" Bild
Gießen | Was bisher geschah
Burkhard Möller missbraucht die Gießener Allgemeine um linke Kräfte wie die ARAG zu diffamieren. Bereits zwei Artikel wurden in wenigen Tagen gedruckt, indem er nicht mit Fakten, sondern mit Vorurteilen, Mutmaßungen und nicht haltbaren Gleichsetzungen eine der wenigen antifaschistischen Gruppen - die es noch in Gießen gibt - versucht fertig zu machen und vor einer Zusammenarbeit mit ihr warnt.
Artikel 1: Bilzaktion des Schwarzen Blocks
(Dieser Artikel wurde von Herr Möller geändert, ohne die Änderungen kenntlich zu machen. Also wer weiß, was da so steht, wenn ihr auf den Link klickt, denn er scheint seine Meinung und die Fakten ja gern zu ändern.)
Artikel 2: Offener Brief an Burkhard Möller von der ARAG
(Antwort der Antifaschistsichen Revolutionären Aktion Gießen)
Artikel 3: G20 Bericht
(Dieser Artikel erschien dann als Antwort auf den Offenen Brief)

Mehr über...
SDAJ (18)Polizei (269)Kapitalismus (44)Hetze (6)Hamburg (72)Gewalt (34)G20 (3)ARAG (17)
Burkhard im Wortlaut
So kramt er eine Aktion gegen ein Burschenschaftshaus und eine Bank von 2011 – also als es die ARAG noch nicht einmal gab – hervor, vergleicht diese mit den Randalen in Hamburg und fragt sich, ob die ARAG etwas damit zu tun hat: „Innerhalb weniger Minuten richten am Mittag vermummte Randalierer an der Licher Straße rund um dem Lutherberg einen Sachschaden in Höhe von 150 000 Euro an. Verwüstet wird die Geschäftsstelle der Volksbank, beschädigt die Fassade des Hauses der Studentenverbindung »Chattia«. Deren Haushälterin, an deren Kopf ein durch das Fenster geschleuderter Pflasterstein nur haarscharf vorbeifliegt, erleidet einen Schock. Das damalige Vorgehen der Täter, die bis heute nicht überführt werden konnten, erinnert an die Ereignisse in Hamburg.“

Und in seinem letzten geistigem Erguss zum Offenen Brief der ARAG: „In unserer Gesellschaft gilt aber ein breiter Konsens, dass Gewalt kein Mittel der politischen Auseinandersetzung sein darf. Dieser Konsens beruht auf historischen Erfahrungen. Man muss diesbezüglich nicht immer bis in die Endphase der Weimarer Republik oder in die Nazizeit zurückgehen. Der Terror der RAF oder des NSU sind Mahnung genug, um immer wieder den Anfängen zu wehren, die
Artikel von Burkhard Möller vom 11.Juli mit unhaltbaren Vergleichen
Artikel von Burkhard Möller vom 11.Juli mit unhaltbaren Vergleichen
sich gerade bei politischer Gewalt zunächst schriftlich und mündlich ausdrücken. (…) Der Redakteur vom »Käsblatt« wird genau darauf achten, wer mit wem in dieser Stadt künftig Demonstrationsaufrufe unterzeichnet; ganz egal, gegen wen sie sich richten.“

Wo soll man hier anfangen?
Punkt 1: Was hat die ARAG mit den Aktionen von 2011 und was mit den Randalen in Hamburg zu tun?
Die ARAG gab es 2011 noch gar nicht und da auch niemand verurteilt worden ist, bleibt die Täterschaft der ARAG in der Licher Straße eh nur ein feuchter Traum von Herrn Möller.
Wer in Hamburg randaliert hat, steht ebenfalls noch nicht fest, den "Schwarzen Block“ als Organisation gibt es sowieso nicht und wer unter schwarzen Klamotten steckt, weiß niemand – das ist ja Sinn und Zweck des Ganzen. Aber mittlerweile steht fest, dass Faschisten, Hooligans, feiernde Anwohner und taktische Provokateure der Polizei an den Randalen keine kleine Rolle gespielt haben. Wer sonst hätte wohl auch ein Interesse daran ein recht linkes Viertel und Autos von ArbeiterInnen zu zerstören? Die ARAG bestimmt nicht.
(Rechte
Offener Brief der ARAG und der "ganz böse und gefährliche (mit dem NSU gleichzusetzende)" Auftritt der ARAG auf der Gießener Nachttanzdemo
Offener Brief der ARAG und der "ganz böse und gefährliche (mit dem NSU gleichzusetzende)" Auftritt der ARAG auf der Gießener Nachttanzdemo
in Hamburg; Offene Fragen und Polizeigewalt; Geschäftsleute berichten: Wer randalierte im Schanzenviertel))
--> Lieber Burkhard warum sollte sich die ARAG also davon distanzieren, du bist doch derjenige, der dieses System und auch die Polizei in Schutz nimmt. Also warum distanzierst du dich nicht von all den Gewalttaten der Polizei, der Ermordung von ZivilistInnen im Krieg und den ertrinkenden und verhungerten Menschen, die der Kapitalismus tagtäglich mit sich bringt? Gerade, weil Gewalt deiner Ansicht nach ja eh kein legitimes Mittel der Politik ist.

Punkt 2: Gewalt darf kein Mittel der politischen Auseinandersetzung sein?
Was genau ist es, wenn DemonstrantInnen tausendfach Pfefferspray ins Gesicht gesprüht wird und ihnen teilweise die Knochen gebrochen werden, wenn nicht Gewalt? (Dokumentation der Polizeigewalt in Hamburg)
Was genau ist es, wenn Oberst Klein Bomben in Afghanistan abwerfen lässt, die über 140 ZivilistInnen das Leben nehmen, wenn nicht Gewalt?
Was genau ist es, wenn Menschen nach Afghanistan abgeschoben werden, wenn nicht Gewalt?
Was genau ist es, wenn SchülerInnen sich gegen Abschiebungen wehren und dabei von der Polizei verprügelt werden, wenn nicht Gewalt? (Polizeigewalt gegen Nürnberger SchülerInnen)
--> Lieber Burkhard, meinst du das ernst? Gewalt ist deiner Meinung nach gerade kein Mittel der Politik? Du meinst eher, wir Geknechteten und Unterdrückten sollen uns gegen die staatliche Gewalt nicht wehren, oder? Dann sag das doch und tu nicht so, als würden diejenigen, die sich über diese kriegerischen und brutalen Verhältnisse aufregen, mit ihren Worten Gewalt in die Welt tragen.

Punkt 3: RAF=NSU=ARAG?
--> Burkhard, komm schon? Das kannst du nun wirklich nicht ernst meinen... Du setzt das vom Verfassungsschutz gedeckte und geförderte Morden von unschuldigen ZivilistInnen mit einer radikalen Rede auf der Gießener Nachttanzdemo gleich? Ekelhaft!

Fazit
Wir werden weiter mit der ARAG zusammenarbeiten, weil sie gegen Faschismus, Krieg, Ausbeutung und das System – was all dies hervorbringt – aktiv wird. Und wir werden genau darauf achten, wie du, Burkard Möller weiter versuchst linke Kräfte in Gießen fertig zu machen und dich und deine Doppelmoral entlarven, egal wie viel Platz dir in der Gießener Allgemeine gegeben wird.

Dieser Artikel erscheint als Gruppenmeinung der Sozialistsichen Deutschen Arbeiterjugend Gießen (SDAJ Gießen)

Artikel von Burkhard Möller vom 13. Juli mit "aussagekräftigem" Bild
Artikel von Burkhard... 
Artikel von Burkhard Möller vom 11.Juli mit unhaltbaren Vergleichen
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Kommentare zum Beitrag

Andrea Mey
10.448
Andrea Mey aus Lollar schrieb am 20.07.2017 um 00:31 Uhr
Haben Sie Herrn Möller mal direkt kontaktiert anstatt sich hier in der GZ über seine Artikel auszulassen?
Christian Momberger
10.949
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 20.07.2017 um 11:20 Uhr
Ein sehr guter und richtiger Artikel der SDAJ!

Soweit ich weiß wurde der offene Brief/Leserbrief der ARAG nicht abgedruckt, eigentlich ein Unding. Und dass die auch andere (frühere?) Mitglieder der Stadtredaktion der Allgemeinen gegen Linke und Kritiker der Stadtpolitik gehetzt haben, ist eine erwiesene Tatsache. Von daher.
Peter Lenz
520
Peter Lenz aus Mücke schrieb am 20.07.2017 um 17:48 Uhr
Herr Möller ist ein (v)erklärter Kommunist und Sie Herr Momberger.

Dass man sich von Seiten der sogenannten "Linken" so verhemmend auf die Seite der Krawallmacher stellt ist bemerkenswert, wenn auch nicht anders zu erwarten.

Man hat das linkslastige politische Gewaltpotential bisher maßlos unterschätzt.
Peter Lenz
520
Peter Lenz aus Mücke schrieb am 20.07.2017 um 18:10 Uhr
Träum weiter, aber wenn es geht OHNE Gewalt und Krawall.

Träume:
Der Sozialismus zerstört keine anderen Länder und zwingt so niemanden zur Flucht. Im Sozialismus gibt es bezahlbaren Wohnraum und ein kostenloses Gesundheits- oder Bildungssystem für alle. Die DKP steht für den Weg des Widerstands. Sie steht für den Weg des Friedens und des Sozialismus, wie keine andere Partei. Deswegen kandidiere ich auf Listenplatz fünf der hessischen DKP zur Bundestagswahl.
aus Tobias Salin, Gießener Echo (nach Herr Beltz Aussage ein Blättchen das bildet ;-) ;-) )
Stefan Walther
4.191
Stefan Walther aus Linden schrieb am 21.07.2017 um 00:16 Uhr
Herr Lenz, entweder bin ich ein wenig begriffsstutzig oder Sie sollten den Beitrag doch nochmal genauer lesen:
- an welcher Stelle wird sich hier von Tobias Salin "an die Seite der Krawallmacher gestellt?"
- das Gegenteil ist der Fall: der Beitragseinsteller distanziert sich zu Recht, stellt klar, dass die Randale in Hamburg nicht das Geringste mit linker Politik und linkem berechtigten Protest gegen die G 20 zu tun hatte. Auch der Hinweis darauf wer an dieser Randale u.a. aktiv beteiligt war fehlt keineswegs, ergänzend könnte man noch aufführen, dass auch anarchistische Abenteuereien nichts mit linkem Protest zu tun haben...

- wieso stellt niemand die Frage wieso die Polizei ca. 3 Stunden lang nur zuschaute und die Randalierer gewähren liess?
- wieso redet niemand - zumindest die bürgerliche Presse - über die breite Protestdemonstration mit geschätzten ca. 80.000 Menschen, die sich gegen die Verursacher ( und deren Gewalt ) von Kriegen, Umweltzerstörung, Hunger und Flucht wandten?
- wieso spielt es - auch anscheinend für manchen Journalisten - kaum eine Rolle, dass sich bei dem G 20 Gipfel keinerlei Ergebnisse für die Lösung von diesen Problemen ergaben?

Was Herrn Möller in seinem Artikel hier geritten haben mag, das ist schwer zu sagen. Ist es einfach nur mangelhafte Recherche? Ist es pure Ablehnung von allem was in seinen Augen "links" ist? Oder will er es sich nur einfach machen und "mit dem Strom schwimmen"?

Nun, ob seine Motivation ist die ARAG und/oder andere linke Kräfte in Gießen "fertig zu machen", das sei mal dahin gestellt, mit solch plumpen, oberflächlichen und hanebüchenen Unterstellungen erinnert das eher an Boulevard-Presse und damit wird er wohl kaum die Mehrheit der Leserinnen und Leser der Gießener Allgemeinen beeindrucken können.
Christian Momberger
10.949
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 21.07.2017 um 09:40 Uhr
Stefan, ich hoffe, Du hast recht mit Deinem letzten Satz. Aber ich denke irgendwas wird schon bei breiten Bürgertum hängen bleiben. Deswegen würde ich das leider nicht so einfach abtun, wie Du es tust.
Stefan Walther
4.191
Stefan Walther aus Linden schrieb am 21.07.2017 um 10:03 Uhr
Sicher Christian, es wird - wie immer - bei Einigen "etwas hängen bleiben", aber die Menschen sind doch nicht dumm. Ich habe ja auch von der "Mehrheit" der Leserinnen und Leser geschrieben... und wenn man sieht wie sich die Massenproteste z.B. auch gegen den G 20 Gipfel entwickeln, trotz aller Hetze und Meinungsmache, dann sollte man schon ein wenig Vertrauen in die Menschen haben, die sich ihr eigenes Urteil bilden...

Was du unter "breitem Bürgertum" verstehst, das müsstest du schon etwas näher erklären Christian.
Peter Lenz
520
Peter Lenz aus Mücke schrieb am 21.07.2017 um 12:29 Uhr
Auf dem "linken" Auge sind viel zu viele blind oder neigen zu eklatanter Sehschwäche.
Michael Beltz
6.900
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 21.07.2017 um 17:23 Uhr
Tobias Salin hat die Verbrecher benannt. Nazis, Hooligans und anderes Gesocks. Vertreter der NPD haben sich entsprechend geäußert, in qualifizierten Medien kann man entsprechendes nachlesen.
Nicht erst seit dem Reichstagsbrand, seit dem Celler Loch, seit dem Münchner Oktoberfest, seit dem Mord an Heerhausen - - - stets wird behauptet, die Täter seien Linke, Kommunisten.
Das Interesse des Staates das Denken der Menschen in diese Richtung zu lenken wird schon durch die Tatsache deutlich, dass stets Leute des Verfassungsschutzes involviert sind; wie zuletzt in Kassel.
Also, Herr Lenz, seien Sie lernbereit. Kämpfen Sie gegen Ihre Sehschwäche an.
Peter Lenz
520
Peter Lenz aus Mücke schrieb am 21.07.2017 um 18:58 Uhr
Ich habe gelernt, nur Sie offensichtlich nichts, gar nichts. Und es ist nicht nur die Sehschwäche an der Sie anscheinend kränkeln.

Also wie war das?
In Hamburg waren nur Nazis, Hooligans und anderes "Gesocks" die Gewalttäter (außer der Polizei natürlich). Die linke autonome Szene hatte mit der ganzen Sache nichts zu tun???
Und da wollen Sie uns tatsächliche sagen, dass mit Ihrem linken Auge alles bestens ist????
Wollen Sie das wirklich??
Michael Beltz
6.900
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 21.07.2017 um 20:32 Uhr
Geduld, Herr Lenz, nach einiger Zeit kommen Teile der Wahrheit heraus. Beispiele sind oben genannt. Ahnen Sie das schon und argumentieren Sie deshalb so verbittert? Antworten Sie doch mal ohne Aggression auf meine Beispiele. Ich könnte noch mehr nennen.
Christian Momberger
10.949
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 21.07.2017 um 22:38 Uhr
Mit "breitem Bürgertum" Stefan meinte ich den normalen Kleinbürger, den normalen Leser der Allgemeinen, der entweder politisch nicht besonders interessiert/aufgeklärt ist oder aber immer schon irgendwie etwas misstrauisch/ablehnend den Linken gegenüber eingestellt war.
Stefan Walther
4.191
Stefan Walther aus Linden schrieb am 21.07.2017 um 23:00 Uhr
@ Christian: nun, wer sind die Leserinnen und Leser der örtlichen Presse? Ich denke da gehören alle gesellschaftlichen Schichten dazu!
Was den von dir genannten Kleinbürger betrifft, da darf man meiner Ansicht nach auch nicht alle über einen Kamm scheren, das Kleinbürgertum - u.a. die kleinen Selbständigen, die Bauern, und vor allem die abhängig beschäftigten Akademiker - nähert sich in großen Teilen in ihrem Lebensstandard immer mehr der Arbeiterschaft an, Teilen des Kleinbürgertums geht es sogar wesentlich schlechter als vielen Arbeitern... sicher, der "normale Kleinbürger" ist von seiner Denkweise eher konservativ, schwankt hin und her, hat keinen klaren Klassenstandpunkt usw., aber ist er deshalb "nicht besonders politisch interessiert / aufgeklärt und generell den Linken ablehnend eingestellt"?
Stefan Walther
4.191
Stefan Walther aus Linden schrieb am 21.07.2017 um 23:05 Uhr
@ Herr Lenz: schade dass Sie keine meiner Fragen beantworten, im Normalfall ist dann eine Diskussion für mich zu Ende!
Aber noch ein Hinweis, eine Aussage eines "Unverdächtigen"
= Ein Journalist des Südwest-Rundfunks sagte im Interview, dass er mindestens 70 Mitglieder neofaschistischer Banden in Hamburg zweifelsfrei identifiziert habe. ( man könnte etliche weitere Aussagen und Fakten aufzählen, aber verbohrte? Antikommunisten würde auch das wahrscheinlich nicht interessieren geschweige denn überzeugen ).
Peter Lenz
520
Peter Lenz aus Mücke schrieb am 21.07.2017 um 23:31 Uhr
@ Herr Walther: jetzt machen Sie mal nicht einen auf den Oberlehrer.. Sie fragen und anderen haben gefälligst zu antworten, sonst ist für Sie Ende. So nicht!

"Neofaschisten bei G20-Gipfel aktiv

Bei den Krawallen anlässlich des G20-Gipfels in Hamburg waren offenbar mehr Faschisten aktiv, als bisher vermutet wurde.
Von gis
Freitag, 21.07.2017, 17:33 Uhr
Das Online-Portal Thüringen 24 berichtet, dass ihm von zwei "rechtsextremen Gruppen" Bestätigungen vorliegen, dass sich ihre Mitglieder an der Randale von Hamburg beteiligt haben.

Die Neofaschisten des sogenannten "Antikapitalistischen Kollektivs" (AKK) wollten demagogisch das "Themenfeld Antikapitalismus" besetzen. Laut der baden-württembergischen Sektion des Inlandsgeheimdienstes "Verfassungsschutz" handelt es sich beim "AKK" um ein Sammelbecken neofaschistischer Gruppierungen.

Ein Journalist des Südwest-Rundfunks sagte im Interview, dass er mindestens 70 Mitglieder neofaschistischer Banden in Hamburg zweifelsfrei identifiziert habe."

Zu den Vorkommnissen in Hamburg schreibt also dieses rote Blättchen die volle Wahrheit und lässt nichts weg!?

Wieviele haben dort Gewalttaten begangen und da schreibt diese "Rote Fahne" etwas von min 70 Neofaschisten die dort gewütet haben??

Kommen Sie Herr Walther, das wissen Sie und können Sie besser.
Von Verbohrtheit und Antikommunisten sollten Sie besser nicht schreiben, es gibt hier leider zu viele von der linken Szene die es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen.

Wenn hier nach den Geschehnissen von Hamburg von: Reichstagsbrand, Celler Loch, dem Münchner Oktoberfest, dem Mord an Heerhausen.. geschrieben wird, dann sollen doch wohl diese Argumente mehr als Ausreden benutzt werden.
Stefan Walther
4.191
Stefan Walther aus Linden schrieb am 22.07.2017 um 16:23 Uhr
Nun Herr Lenz, was gehört zu einer ( zumindest für mich ) normalen Diskussion? = Austausch von Meinungen und konkrete Antworten auf konkrete Fragen. Wo ist das Problem, was soll daran oberlehrerhaft sein?

Gut, wir haben da unterschiedliche Vorstellungen, also warum sollte ich dann noch auf Ihren letzten Kommentar eingehen? = Meine Fragen sind weiterhin unbeantwortet...

Übrigens, dann doch eine Aufklärung zu diesem "roten Blättchen", ich kann*s halt mit dem Antworten nich ganz lassen = es ist sehr ausführlich auf die verschiedenen Gruppen der Randalierer eingegangen ( das haben Sie wahrscheinlich nicht gelesen? ), u.a. auf die im Beitrag genannten und auch auf die in- und ausländischen anarchistischen Abenteurer, die es sicherlich auch gab... aber auch das hatte ich ja schon erwähnt...

Falls Sie wirklich Interesse an einer Diskussion haben Herr Lenz, und nicht nur Statements wünschen, warum geben Sie dann keine Antworten auf meine Fragen vom Kommentar am 21.07. - 00.16 Uhr? Weil das oberlehrerhaft ist, kommen Sie Herr Lenz, das können Sie doch besser!?
Christian Momberger
10.949
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 22.07.2017 um 16:40 Uhr
Kann Stefan da nur beipflichten!
Kurt Wirth
1.396
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 23.07.2017 um 09:39 Uhr
Ich kann in diesem Fall dem Kommentar von Stefan Walther vom 21.07. um 0.16 h uneingeschränkt beipflichten.

Ansonsten ist hier das große Problem: es wird viel über jemanden (ARAG) diskutiert, der sich selbst aber nicht äußert. Der Link zu dem "Offenen Brief" geht ja ins Leere. Vielleicht haben sie aber auch diesen Beitrag noch gar nicht registriert.
Christian Momberger
10.949
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 23.07.2017 um 11:03 Uhr
Online auf der Seite der GAZ ist der Brief scheinbar zu finden: http://www.giessener-allgemeine.de/regional/stadtgiessen/art71,284501

Aber er wurde wohl nicht abgedruckt. Warum er nicht mehr auf der Facebook-Seite steht auf die der obige Link verweist, weiß ich nicht.
Kurt Wirth
1.396
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 23.07.2017 um 11:41 Uhr
Danke für den Hinweis, Christian. Am Rande: Ich würde jedem davon abraten, auf einen Haufen Scheiße draufzuhauen. Bei entsprechender Konsistenz könnte das für den "Hauer" unangenehme Folgen haben.
Peter Lenz
520
Peter Lenz aus Mücke schrieb am 23.07.2017 um 12:36 Uhr
Kommt darauf an wer oder was der "Haufen Scheise" ist.. es trifft nicht immer den "Hauer" ab und an bekommen auch die Sympathisanten einiges davon ab.
Tobias Salin
48
Tobias Salin aus Gießen schrieb am 23.07.2017 um 15:37 Uhr
@Andrea Mey: Burkhard Möller hat den Weg der offenen Verleumdung genutzt, ich habe im Namen der SDAJ dazu lediglich Position bezogen und ein paar Sachen von dem Kopf auf die Füße gestellt.

@Peter Lenz: "Der Sozialismus zerstört keine anderen Länder und zwingt so niemanden zur Flucht. Im Sozialismus gibt es bezahlbaren Wohnraum und ein kostenloses Gesundheits- oder Bildungssystem für alle. Die DKP steht für den Weg des Widerstands. Sie steht für den Weg des Friedens und des Sozialismus, wie keine andere Partei. Deswegen kandidiere ich auf Listenplatz fünf der hessischen DKP zur Bundestagswahl.
aus Tobias Salin, Gießener Echo"

Für viele ist ein Leben in Frieden mit kostenlosem Gesundheits- und Bildungssystem und bezahlbaren Wohnraum bestimmt ein Traum. Objektiv hat daran die überwiegende Mehrheit der Menschheit ein Interesse daran. Ich weiß nur, dass wir das alles nicht geschenkt bekommen, aber dennoch erreichen können, wenn wir den Weg des Widerstands gehen und gegen jede Ungerechtigkeit im Kleinen und Großen ankämpfen, im Betrieb, im Wohnviertel, in die Schulen und Universitäten und auch auf den Straßen. Dabei wird die Gewalt nie von KommunistInnen ausgehen und es werden auch bestimmt keine Kleinwagen oder Geschäfte von uns angezündet, aber wieso alle schreien, wenn ein paar Scheiben klirren und alle Schweigen wenn in Syrien und Afghanistan tausende ZivilistInnen von den G20 ermordert werden, will mir nicht in den Kopf...
Stefan Walther
4.191
Stefan Walther aus Linden schrieb am 23.07.2017 um 21:58 Uhr
@ Kurt: ja, finde ich auch etwas schade, dass sich niemand von der ARAG hier an der Diskussion beteiligt - dass sie diesen Beitrag bisher nicht registriert / nicht gelesen haben, das kann ich mir nicht vorstellen...
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