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50 Jahre St. Thomas Morus am Samstag, den 15. Juli 2017 um 18 Uhr

Der "Dom" St. Thomas Morus: wie ein Fels
Der "Dom" St. Thomas Morus: wie ein Fels
Gießen | Er ist groß, auf Fels gebaut. Der rote Klinker gibt ihm ein markantes Aussehen. Im Stadtgebiet überragt er alle anderen Kirchen mit 185 m ü. NN. Vor 50 Jahren als "Flüchtlingskirche" gegründet, hat er sich stark gewandelt. Seit fünf Jahren erprobt ein Pastorales Projekt im Gießener Osten Wege einer gemeindeorientierten Diakonie. Die Grenzen klassischer Pfarreien verschwimmen. Die Gemeinde will offen sein für jeden, gleich welcher Konfession - ein spirituelles Zentrum. Flüchtlinge gibt es wieder. Zusammen mit der "Flüchtlingshilfe Gießen-Ost" und den evangelischen Nachbargemeinden finden Sprach- und Integrationskurse statt, daneben gibt es Kinderbetreuung und eine Teestube. Dies sind die sichtbaren Zeichen von Kooperation, einer Gemeinde, die sich verändert, über den Tellerrand schaut, in Zeiten, in denen die klassische Pfarreien vielerorts schrumpfen.
Das war vor 50 Jahren noch ganz anders. Die alte Georgskapelle auf dem Gelände der heutigen juristischen Fakultät war zu klein. Also errichtete man auf dem ehemaligen Gelände an der Bergkaserne eine neue Kirche. Ihr Pfarrer war der Dekan und spätere Generalvikar Martin Luley. Der Spatenstich war am 6. Februar 1966, anderthalb Jahre später am 15. Juli 1967 folgte die Weihe durch den Mainzer Bischof Kardinal Hermann Volk.

Am Samstag, den 15. Juli 2017 feiert die Gemeinde ihr 50jähriges Bestehen. Der festliche Gottesdienst mit Weihrauch, Pomp & Circumstances beginnt um 18 Uhr. Anschließend lädt der Förderverein St. Thomas Morus - seit 2013 treibender Motor einer neuen Gemeinde - zum Empfang. Eingeladen sind alle: Vereinsmitglieder und Gäste, Gemeindeglieder und Nachbarn, Katholiken und Protestanten, Orthodoxe und Konfessionslose.

Der "Dom" St. Thomas Morus: wie ein Fels
Die Georgskapelle in der Licher Straße auf dem Gelände der juristischen Fakultät
Freitreppe mit Glockenbogen an der Grünberger Straße
Bauplatz an der Grünberger Straße im Winter 1966
Dom mit Kirchplatz: Oase der Idylle
Spatenstich am 6. Februar 1966 mit Pfr. Martin Luley
Der Kircheninnenraum mit Orgel von 1971
Richtfest am 18. November 1966
Das Rosenfenster im Osten: bildliche Marienverehrung
Weihe am 15. Juli 1967 durch Bischof Kardinal Hermann Volk

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von:  Jakob Handrack

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