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Basstölpel auf Helgoland

Gießen | Der Basstölpel ist ein Ruderfüßer und gehört zur Familie der Tölpel. Erst seit 1991 ist er als Brutvogel wieder auf Helgoland anzutreffen.

Waren es zunächst nur einige wenige Pärchen, so hat sich der Bestand inzwischen erheblich vergrößert und der Lummenfelsen scheint flächenweise fest in der Hand der Tölpel zu sein.


Basstölpel sind sogenannte Stoßtaucher und haben ein wasserabweisendes Gefieder. Im schnellen Flug stürzen sie sich ins Meer und gehen so auf Nahrungssuche. Heringe und Makrelen sind die bevorzugte Beute.

Junge Basstölpel haben zunächst ein schwarz-weißes Gefieder und sind kurz nach dem Schlüpfen komplett schwarz und nackt. Nach wenigen Tagen bekommen Sie dann ein weißes Dunenkleid, das sie weich und flauschig aussehen lässt. Nach einem Jahr kann das Gefieder zunächst bräunlich gefärbt sein. Erst nach ca. 5 Jahren haben sie das typische, komplett weiße Gefieder der ausgewachsenen Tiere.

(Text aus: http://www.helgoland-fan.de/welkoam/vogelwelt.php, Fotos: Martina Lennartz)

 
 
 
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Helgoland (4)Basstölpel (1)
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Kommentare zum Beitrag

H. Peter Herold
28.135
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 26.04.2017 um 19:57 Uhr
Warst du dort?
Martina Lennartz
5.964
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 26.04.2017 um 20:48 Uhr
Ja.
Bernd Zeun
11.217
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 26.04.2017 um 20:58 Uhr
Peter, da steht "Fotos: Martina Lennartz". So gute Teleobjektive gibt's noch nicht, dass man die Fotos nicht von der Insel machen könnte.
Sind schöne Vögel. Auf Helgoland habe ich in den 70ern mal ein meeresbiologisches Praktikum gemacht. Die Vogelwarte wurde auch besucht, aber was damals an einzelnen Vogelarten vorhanden war, und ob Basstölpel dabei waren, weiß ich heute leider nicht mehr.
H. Peter Herold
28.135
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 26.04.2017 um 22:22 Uhr
Es war eine Frage nun weiß ich, wir waren alle drei schon dort und auch ich in den siebziger Jahren. Von Hamburg mut dem Schiff Samstag hin und mit einer Übernachtung am Sonntag wieder zurück.
Martina Lennartz
5.964
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 26.04.2017 um 22:44 Uhr
http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/118179/ich-bin-der-koenig-der-luefte/

Ich bin oft auf Helgoland, wo man auch wunderbar Seehunde und Kegelrobben- in angemessenen Abstand- fotografieren kann. ;)
H. Peter Herold
28.135
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 26.04.2017 um 22:45 Uhr
Kutterscholle essen.
Jutta Skroch
13.461
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 02.05.2017 um 09:21 Uhr
Danke Martina, ich war in der letzten Woche stärker beschäftigt als sonst, deshalb kommt meine Antwort etwas verspätet. Das sind tolle Models, bei mir ist Helgoland mehr als 30 Jahre her. Ich kann mich nicht erinnern, den Basstölpel dort gesehen zu haben, den hätte ich bestimmt nicht vergessen.
Vergessen habe ich auch die Fahrt dorthin nicht, denn ich habe sie nur überstanden, in dem ich mich an der frischen Luft aufhielt und der Gedanke daran, dass ich am Abend ja wieder aufs Schiff musste, hat mir den Tag dort weitgehend verdorben.
Immerhin ist mein Mageninhalt bei mir geblieben und nicht in der Spucktüte gelandet, die ich die ganze Zeit in der Hand hielt und mantraartig wiederholt habe "und du spuckst nicht".
H. Peter Herold
28.135
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 02.05.2017 um 10:05 Uhr
Hallo Jutta, ich ganz nachempfinden, obwohl ich es geschafft habe etwas zu essen. Da ich aber über Nacht geblieben bin, war es eine wunderschöne Sache. Ich hatte gegen Nachmittag als die Schiffe mit den Besuchern abfuhren das Gefühl die ganze Insel gehört nun mir. Was mich damals sehr erstaunt hatte, ich hatte ja keine Vorstellung von der Größe der Insel, wie klein sie doch ist.
Martina Lennartz
5.964
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 02.05.2017 um 18:08 Uhr
Liebe Jutta, ich kenne noch einige mehr, die die Schifffahrten nicht so gut vertragen. Glücklicherweise macht mir das selbst überhaupt nichts aus- egal wie hoch der Seegang ist.
Hast du es denn noch mal versucht mit dem Schifffahren? Manchmal ändert sich die Empfindlichkeit im Laufe der Jahre.
Jutta Skroch
13.461
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 02.05.2017 um 23:38 Uhr
Kutter fahren war seltsamerweise kein Problem. Ich bin nicht mehr in Verlegenheit gekommen. Sollte ich aber mal in den Norden und in die Nähe von Helgoland kommen, würde ich es probieren. Das Problem war wohl, im Schiffsbauch zu sein. Auf dem Main oder Rhein fahren ist auch kein Thema, aber da gibt es ja auch keine Wellen wie an der Nordsee.
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von:  Martina Lennartz

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Interessensgebiet: Gießen
Martina Lennartz
5.964
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