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Das zeitgenössische Schauspiel „Diebe“ feiert Premiere im Stadttheater

Das Bühnenbild besteht aus Glaswänden.
Das Bühnenbild besteht aus Glaswänden.
Gießen | Morgen Abend um 19.30 Uhr präsentiert das Stadttheater Gießen eine neue Schauspielpremiere im Großen Haus. Dieses Mal inszenieren Regisseur Wolfgang Hofmann, Ausstatter Lars Peter und Dramaturgin Cornelia von Schwerin das Schauspiel „Diebe“ der zeitgenössischen Autorin Dea Loher. Es ist nicht das erste Mal, dass ein Theaterstück dieser preisgekrönten Dramatikerin in Gießen stattfindet: 2006 wurde „Unschuld“ und 2009 „Das letzte Feuer“ dargestellt.
„Diebe“ ist ein Drama von 2009, aber es ist zeitlos. Die zwölf Figuren, die sich auf der Bühne in 34 Minidramen mit je maximal drei Personen abwechseln, sind Jedermänner und Jederfrauen, die ein gescheitertes Leben führen, aber noch hoffen, das Glück zu finden. „Diebe“ ist ein Schauspiel über die Hoffnung, die das Leben antreibt. Das Scheitern und die dramatischen Situationen, wie Mord, Selbstmord und unglückliche Beziehungen sind aber nicht etwas Deprimierendes, im Gegenteil, das Scheitern wird vergnüglich und mit viel Humor dargestellt. Das Vergnügliche besteht im Zusammenhang, in der Verstrickung der Figuren miteinander und deren Schicksal, was sich nicht nur dramaturgisch, sondern auch sprachlich realisiert. Die zwölf Figuren zeichnen sich nämlich durch die sprachliche Gestaltung aus. Einige sprechen Dialekte, andere sprechen über sich selbst in der 3. Person, Dialoge und Monologe werden geführt.
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Das Publikum wird bestimmt schmunzeln oder sogar lachen, verspricht der Regisseur. Und es wird auch mit den Figuren auf ein Happy End hoffen.
Auch die Kostüme und das Bühnenbild von Lars Peter verweisen auf die Verstrickung der
Schicksale der zwölf Jedermänner und Jederfrauen. Sie tragen alle denselben Anzug beziehungsweise Kleidung aus demselben Stoff. Die Zuschauer unterscheiden die Figuren anhand dessen, wie viel Sie von der Kleidung anhaben.
Das Bühnenbild besteht aus Glaswänden, die eine changierende Welt darstellen und immer verschiedene Perspektiven liefern.

Nach der morgigen Premiere können Theatergänger Lohers Drama noch am 1. und 19. Mai;
3., 15. und 24. Juni jeweils um 19.30 Uhr im Großen Haus des Stadttheaters Gießen besuchen.

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von:  Alessandra Riva - Mitarbeiterin der GZ-Redaktion

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