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"Wer hoffe, dass die Großen die Kriege beenden, mache den Bock zum Gärtner",

Gießen | so Christine Buchholz heute beim Frankfurter Ostermarsch.


Fünf Züge starteten an unterschiedlichen Stellen und gingen sternförmig Richtung Römerberg. Sie gingen und fuhren aus Bornheim, Rödelheim, Niederrad, eine Fahrrad- Gruppe Darmstadt und eine aus Offenbach. Eine Gruppe startete um 11 Uhr in Bornheim vor dem US Generalkonsulat- dem größten Konsulat außerhalb der USA. Hier wurde auch die US-Regierung aufgefordert, endlich die seit vielen Jahren inhaftierten politischen Gefangen freizulassen.

Trotz starkem Regen gingen 250 Leute von hier in die Innenstadt.

Um 13 Uhr trafen sich 2500 Menschen auf dem Frankfurter Römerberg und forderten ein Ende von Nato, Waffenexporten und Kriegen.

Bis 2030 sollen 130 Milliarden Euro zusätzlich für Rüstung ausgegeben werden. Gleichzeitig fehlen überall Gelder für Bildung, Soziales und ökologischen Umbau.

Auf dem Römerberg ist der Tenor eindeutig. Wer hoffe, dass die Großen die Kriege beenden, mache den Bock zum Gärtner, sagt Bundestagsabgeordnete Christine Buchholz (Linke), eine der Rednerinnen heute.

Auf der Kundgebung sprachen neben Buchholz auch Daniel Cirera (Mouvement de la Paix, Frankreich, ein/e Vertreter/in der afghanischen Migration, Andrea Ypsilanti (MdL, SPD) und Cassidy Fendley vom "Womans March". http://www.womensmarch.com/ Kulturbeiträge waren unter anderem von „Harald Pons & Nah Dran“ zu hören.

Auf Plakaten und Bannern fordern die Teilnehmer und Teilnehmerinnen die Freilassung des Journalisten Deniz Yücel und das Ende der Waffenexporte Deutschlands. Waffen und Rüstungsexporte sind Kriegsbeteiligung, denn mit der Waffe in der Hand lassen sich keine Konflikte lösen. Menschenrechte sind zu schützen. Auch der Umgang mit Flüchtlingen war Thema, denn die Waffen und Rüstungsexporte sind Fluchtursachen.

„Die Menschen in unserem Land spüren, dass die Kriegszustände durch die aktuellen Kriege und Bombardierungen in Syrien, Mali und Afghanistan, aber auch durch die Drohungen gegen den Iran und Nordkorea wachsen. Gleichzeitig befürchten sie, dass die herrschende Politik daran nichts ändern will", erklärte der Sprecher des Ostermarschbüros, Willi van Ooyen. Er bezeichnete die Ostermärsche als ein "Signal für einen notwendigen Politikwechsel".
Wobei es natürlich mehr als fraglich ist, ob ein "Politikwechsel" hier ausreichend ist.


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