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Frohe Ostern! Jesus ist auferstanden!

Unter der Magnolie am Stadttheater
Unter der Magnolie am Stadttheater
Gießen | Ostern ist mehr als ein Frühlingsfest:
Wir feiern die Auferstehung Jesu Christi von den Toten. Seit 2000 Jahren bekennen es die Christen und rufen es sich gegenseitig zu: "Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden".

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Kommentare zum Beitrag

Bernd Zeun
10.259
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 15.04.2017 um 19:29 Uhr
Das ist ja mal eine neue Version ;-)
Florian Schmidt
4.172
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 15.04.2017 um 19:36 Uhr
Wäre er mal liegen geblieben. der Welt wäre viel erspart geblieben.
Klaus Viehmann
1.401
Klaus Viehmann aus Hüttenberg schrieb am 17.04.2017 um 12:45 Uhr
Das ist ihre Meinung Herr Schmidt, solche Äußerungen, würde ich, in einem christlichen Land, nicht in der Zeitung bringen, einfach respektlos.
Florian Schmidt
4.172
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 17.04.2017 um 13:28 Uhr
Herr Viehmann sie müssen sich an den Gedanken gewöhnen, dass Deutschland kein "christliches" Land ist und man hier erstmal das Recht auf seine freie Meinung hat.
Man kann vielleicht erwarten dass Menschen Respekt vor der Tatsache haben dass andere menschen glauben aber doch nicht vor dem Inhalt dieses Glaubens. Der Gedanke von Wiederauferstehung ist einfach absurd. Genau wie Spaziergänge übers Wasser oder die Verwandlung von Wasser in Wein (wobei das ein Taschenspielertrick war den man bereits um das erste Jahrhundert rum kannte)
Was meine Hypothese stützt ist ein Blick in die Geschichte der letzten 2 Tausend Jahre.
Klaus Viehmann
1.401
Klaus Viehmann aus Hüttenberg schrieb am 17.04.2017 um 15:52 Uhr
Ich stimme ihnen zu, dass jeder das das Recht auf seine freie Meinung hat, das soll auch so sein. Sie haben ihre Meinung und ich habe meine und dabei wollen wir es belassen.
Klaus Stadler
5.042
Klaus Stadler aus Reiskirchen schrieb am 18.04.2017 um 12:41 Uhr
Herr Schmidt,sie sind doch auch ein Gläubiger. Sie glauben,daß es Gott nicht gibt. Können sie es auch wissenschaftlich beweisen?
Florian Schmidt
4.172
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 18.04.2017 um 13:44 Uhr
Herr Stadler, das ist ganz billige Rhetorik und außerdem schlicht falsch. Ein Atheist glaubt nicht an Gott, ende der Geschichte. Würde Gott sich klar offenbaren hätten Atheisten kein Problem seine Existenz anuerkennen.
Zu fordern seine Nichtexistenz zu beweisen ist einfach eine ganz schwache Argumentation. Es ist nicht am Atheisten diesen Beweis anzutreten. Wer von seiner Existenz überzeugt ist trägt die Beweislast.
Bernd Zeun
10.259
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 18.04.2017 um 19:07 Uhr
Herr Stadler, dass der Schnee, den Sie erst gestern fotografiert haben, nicht von Frau Holle kam, muss man auch nicht erst wissenschaftlich beweisen, obwohl die Behauptung nicht weniger absurd wäre wie jungfräuliche Empfängnis und Auferstehung nach dem Tod oder eben ein Gott. Hirngespinste lassen sich nicht wissenschaftlich beweisen, nur psychologisch erklären.
2.073
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 19.04.2017 um 10:11 Uhr
Am besten wäre es, man würde Themen dieser Art ganz aus der öffentlichen Debatte heraus halten. Jeder soll glauben, was er will, und nicht versuchen, andere davon zu überzeugen. Die religiösen Bräuche sollte man als Folklore und Traditionspflege akzeptieren, solange sie niemanden beeinträchtigen oder belästigen!
Florian Schmidt
4.172
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 19.04.2017 um 17:26 Uhr
Leider leitet da ein Großkonzern ziemliche Sonderrechte von ab, deswegen ist das Thema in der öffentlichen Diskussion gut aufgehoben. Aber langsam sollte man vorauseilenden Schutz der Religionen vor Kritik über Board werfen.
2.073
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 19.04.2017 um 19:09 Uhr
Ich habe eigentlich auch nur gemeint, dass religiöse Inhalte nicht öffentlich diskutiert werden müssen. Was sollte das auch für einen Sinn haben?
Ein Aberglaube ist so gut wie der andere, pflegte meine Großmutter zu sagen.
Wenn es um Rechte oder Vorrechte geht, ist das etwas anderes, zumal dann
auch oft Andere geschädigt oder benachteiligt werden.
Florian Schmidt
4.172
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 19.04.2017 um 19:43 Uhr
Gerade der hier disskutierte Teil dieses Aberglaubens wird genutzt um andere Menschen einzuschränken.
2.073
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 19.04.2017 um 22:37 Uhr
Aus dem Glauben an Gott ergibt sich ja an sich keines der Rechte, auf die die Kirche Anspruch erhebt.
Meiner Ansicht nach haben die Machtansprüche der Kirchen und ihre Privilegien eigentlich mit den religiösen Inhalten nichts zu tun.
Sie gründen nur auf dem jahrhundertelangen Missbrauch von Religion und der Macht, die Kirchen und andere religiöse Institutionen dadurch erlangt haben.
So etwas gibt man natürlich nicht gerne auf.
Ich persönlich finde auch die christlichen Glaubensinhalte absurd, schon als Kind war ich empört über die Beleidigung meiner Intelligenz durch den Religionsunterricht. Aber ich versuche nicht, jemandem seinen Glauben auszureden, solange er mich nicht damit behelligt. Was ich am Christentum wirklich nicht akzeptieren kann, ist der darin enthaltene Antisemitismus.
Ich halte es für möglich, dass jemand seinen Glauben lebt, ohne
deswegen Andersgläubigen oder Ungläubigen irgendein Unrecht anzutun.
Das Unrecht kommt von der Institution Kirche, und es gibt durchaus auch
gläubige Menschen, die sich von den Kirchen distanzieren.
Stefan Walther
4.160
Stefan Walther aus Linden schrieb am 20.04.2017 um 00:46 Uhr
Stimme inhaltlich Herrn Schmidt zu, auch wenn ich die etwas derbe Wortwahl nicht geeignet finde eine Diskussion zu führen mit dem Ziel ggf. andere zu überzeugen = Toleranz ja, Religionsfreiheit ja, aber genauso ein "ja" zur inhaltlichen Auseinandersetzung über "Sinn und Unsinn von Religion und Glauben, über Wissenschaft usw." Warum? = es sind nicht nur die Institutionen, wie die Kirche, die für das Handeln von Gläubigen und von Atheisten verantwortlich sind...
Nebenbei, auf Herrn Stadler reagieren ist auch "unsinnig", er wirft immer mal wieder einen Kommentar unter einen Beitrag, antwortet aber dann nie wenn jemand darauf eingeht / darauf reagiert.
Florian Schmidt
4.172
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 20.04.2017 um 08:37 Uhr
Frau Barthel, die Kirchen missbrauchen Religion und Glauben nicht, sie gebrauchen beides. Religionen waren immer auch Machtinstrumente. Manche mehr, manche weniger. Aber zumindest die drei abrahamitischen Religionen sind klar auf den Gewinn und die Verteidigung von Macht und Herrschaftsansprüchen ausgelegt. Und sie Grenzen sich sehr stark gegen Anders- und Ungläubige ab und wertet diese auch ab. Auch in der Bibel finden sich viele Stellen die Gewalt gegen Andersgläubige beschreibt oder einfordert. In beiden Testamenten.
Leider beschreiben viele Politiker diese Hetzschrift Bibel als Fundament unserer Werteordung. Ich habe von Menschenrechten, Freiheitsrechten, Gleichberechtigung wenige Ansätze in der Bibel gesehen.
In Afrika gibt es übrigens auch Organisationen wie den IS die den christlichen glauben als Fundament haben. Inklusive einer bis heute andauernden Hexenverfolgung. Ausgehend von christlichen Gruppierungen die eher dem evangelikalen spektrum zuzurechnen sind und weniger der großen Kirchen.
2.073
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 20.04.2017 um 08:56 Uhr
Nicht zu vergessen die starke Position christlicher Fundamentalisten in den USA.
Ich stimme Ihnen zu, möchte aber einen Unterschied machen zwischen der persönlichen und der institutionellen Ebene.
Florian Schmidt
4.172
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 20.04.2017 um 09:18 Uhr
Das ist auch völlig richtig, und was die meisten Deutschen glauben hat mit dem christlichen Glauben der Kirchen eh nix mehr zu tun. Das sind eigene Wohlfühlglauebn nach christlichen Motiven. Problematisch wird es nur wenn sich persönlicher glaube radikalisiert, er etwa dazu führt etwa als Bäcker eine schwule Hochzeit nicht zu beliefern. Wie auch in den USA geschehen oder wenn es Familien gibt die ihre Kinder nicht zur Schule schicken um sie nach "christlichen Lehren" zu unterrichten. Das gibt es auch hier in Deutschland.
Wer sich aber mit seinem Glauben ansonsten ruhig verhält ist nicht das Problem.
2.073
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 20.04.2017 um 11:45 Uhr
So ist es. Es gibt ja auch Menschen, die von ihrem Glauben eine positive Ethik ableiten und tatsächlich Gutes tun.
Die Forderungen des Glaubens sind eben sehr weit auslegbar und letztlich
hängt es vom Charakter des Einzelnen ab, was er daraus macht.
Darin liegt natürlich auch eine Gefahr, wie Sie ja erwähnt haben..
Kurt Wirth
1.375
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 20.04.2017 um 14:14 Uhr
Aus meiner Sicht kann gerne jemand glauben, daß Christus auferstanden ist. Auch wenn das erst mal nur daraus geschlußfolgert wurde, daß seine Leiche nicht mehr im Grab lag. Entscheidend ist, wie sich die Menschen gegenüber ihren "Nächsten" verhalten. Der Unterschied zwischen den Deutschen Christen und der Bekennenden Kirche machts, oder der zwischen Martin Luther King und den Evangelikalen. Der Vorschlag von Frau Barthel, bestimmte Dinge nicht öffentlich zu diskutieren, stößt mir auch unter diesem Beitrag etwas sauer auf. Auch Galilei wurde ans Herz gelegt: Behalte Deine Erkenntnisse (daß die Erde sich um die Sonne dreht und nicht umgekehrt) für Dich und Du kannst den Gang auf den Scheiterhaufen vermeiden. Viele Menschen betrachteten anfangs solche Erkenntnisse (wie auch, daß die Erde keine Scheibe ist) als Glaubenssache, und nicht als wissenschaftliche Erkenntnisse. Sie konnten da nicht so schnell über ihren Schatten springen. Also bedurfte es einer hartnäckigen Diskussion.
2.073
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 20.04.2017 um 18:27 Uhr
Ob nun Jesus auferstanden ist oder nicht-- ist das überhaupt relevant?
Für die meisten Menschen wohl eher nicht.
Ich bin ja nicht für ein Verbot, solche Dinge zu diskutieren, halte es aber für sinnlos. Es ist doch weit außerhalb der Rationalität.
Ob Wahrheit oder nicht, das zu diskutieren sollte man bei Glaubensinhalten den Gläubigen überlassen.
Interessant ist es aber, sich damit auseinanderzusetzen, wie es dazu kam, dass z.B. geglaubt wird, Jesus sei auferstanden. Die Auferstehung ist ja keine Erfindung der Christen, sondern kommt in verschiedenen Formen auch bei früheren Religionen vor.
Übrigens glaubt man im Islam, dass Jesus nur zum Schein gekreuzigt und in Wirklichkeit im letzten Augenblick an einen anderen Ort versetzt wurde.
Aber , was ich noch sagen wollte, der Vergleich mit Galileo passt eigentlich nicht, dann dabei handelte es sich ja nicht nur um einen religiösen Glaubenssatz. Ähnlich ist es mit den Behauptungen der Kreationisten, dass es keine Evolution gegeben habe. Wenn christliche Eiferer dann verhindern wollen, dass in den Schulen die Evolution gelehrt wird, muss man sehr wohl darüber diskutieren und diese Anmassung zurückweisen.
Florian Schmidt
4.172
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 20.04.2017 um 19:07 Uhr
Der Kreuztot und die Wiederauferstehung ist das zentrale Motiv im Christentum. Das hat für viele Menschen eine sehr große Bedeutung. Da sind schon Theologen für gefeuert worden weil sie was anderes behauptet haben. Fragen sie mal Gerd Lüdeman. Wären sie Erzieherin in einem kirchlichen Kindergarten und würden ihren Schutzbefohlenen gegenüber etwas sagen wie: "Aber so richtig auferstanden ist Jesus wahrscheinlich garnicht" wäre der Job ziemlich sicher weg.
Nehmen wir ein anderes Beispiel, es kann passieren dass Kindern der glaubensinhalt der Schöpfung als Tatsache unterrichtet wird. Ich war vor 2 Jahren richtig geschockt als ich hörte dass das Thema Evolution an Grundschulen praktisch nicht stattfindet, Religionsunterricht aber sehr wohl. Da werden Kinder mit Glaubensgeschichten erzogen. Meist sogar in sehr verniedlichender Form (bereite ich gerade was zu vor).
2.073
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 20.04.2017 um 21:09 Uhr
Der Religionsunterricht in den Schulen, so wie er bei uns stattfindet, ist tatsächlich ein Übel. Er dient ja nicht der Information, sondern soll aus den Kindern Gläubige der jeweiligen Religion machen.
Ich hatte meinen Sohn ursprünglich in den christlichen Religionsunterricht gehen lassen, wegen der kulturellen Bedeutung des Christentums für unsere Kultur. Aber als wir gemerkt haben, dass die einen Christen aus ihm machen
wollten, haben wir ihn natürlich abgemeldet.
Sehr viel besser wäre ein Religionsunterricht, der nur über die verschiedenen Religionen informieren und nicht bekehren will.
Dass jemand diese Auferstehungsgeschichte im Ernst glaubt, kann ich mir nur schwer vorstellen.
Es wäre aber ganz egal, wenn nicht die Kirche ihr eigenes Arbeits- und Kündigungsrecht hätte.
Florian Schmidt
4.172
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 20.04.2017 um 21:17 Uhr
Fragen wir doch mal Herrn Menger ob er an die wörtliche Auferstehung glaubt.
2.073
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 20.04.2017 um 21:47 Uhr
Ja,das würde mich interessieren!
Stefan Walther
4.160
Stefan Walther aus Linden schrieb am 20.04.2017 um 23:45 Uhr
Dass Herr Menger als Beitragseinsteller nicht auf die Kommentare eingeht finde ich auch schade, das ist leider "etwas in Mode gekommen" auch bei einigen anderen Beitragseinstellern.
Herr Menger, auch wenn Ihnen das ein oder andere nicht gefällt was hier geschrieben wurde so würde ich es doch gut finden wenn Sie sich an der Debatte beteiligen.

Wieso denken Sie Herr Schmidt, dass Herr Menger und auch viele andere Christen nicht an die wörtliche Auferstehung glauben wenn Sie auf der anderen Seite dies als einen Kern des christlichen Glaubens bezeichnen?

Doch Kurt, nochmal, man sollte mit allen Menschen, auch mit Gläubigen die "niemanden schaden", die Diskussion über Sinn oder Unsinn von Religion führen. Nur mal um einen einzigen Grund anzuführen, der für viele Religionen zutrifft = warum sollte man vor allem nach einem besseren "Leben" nach dem Tod streben und nicht nach einem besseren Leben hier auf Erden? Das hat doch enorme Auswirkungen auf das Verhalten gesellschaftlichen Lebens und es muss doch auch hinterfragt werden in wessen Interesse solch ein religiöser Glaube ist...
Florian Schmidt
4.172
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 21.04.2017 um 05:02 Uhr
Herr Walther da haben sie mich falsch verstanden. Ich spreche von wischi-waschi U-Boot Christen die lediglich Inhalte des christlichen Glauben und auch andere Mysthik in eine eigene Glaubenslehre gegossen haben. Das dürfte auf Herrn Menger sicher nicht zutreffen.
Aber das ist auch ein Problem. Viele "Christen" kennen ihren Glauben eigentlich nicht. Was auch wieder die Diskussion sehr erschwert. Das führt auch dazu dass man die vielen negativen Glaubensinhalte nicht besprechen kann da sie entweder geleugnet werden oder schlicht unbekannt sind.
An der Stelle ist sogar die Debatte mit streng gläubigen Christen oft fruchtbarer. Man darf behaupten, dass Atheisten die Bibel heute besser kennen als selbsternannte Christen die 3 im jahr in die Kirche gehen, weil sich das so gehört.
2.073
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 21.04.2017 um 09:29 Uhr
Ich denke, wer an so etwas wie zum Beispiel die Auferstehung glaubt, der tut das, weil er daran glauben will.
Warum will er das?Das hat wohl vor Allem Gründe in der Zugehörigkeit zu einer Tradition, zu einer Gemeinschaft. Die Gemeinde, das ist für viele Christen etwas sehr Wichtiges. Deshalb ist es aber auch wenig sinnvoll, mit solchen Leuten über religiöse Inhalte zu sprechen. Wenn man sie mit "negativen" Aspekten ihres Glaubens konfrontiert, werden sie entweder bestreiten, dass das so ist, oder sie werden sie als überwundene Fehler
der Vergangenheit abtun, oder sie werden sie nicht als negativ sehen und darauf beharren.
Unser Staat soll wertneutral sein. Das ist er nicht immer, vor Allem, wenn es um christliche Traditionen geht. Hier liegt das eigentliche Problem.
Der Staat und seine Gesetze müssen dafür sorgen, dass niemand aus religiösen Gründen bevorzugt oder benachteiligt wird. Dafür sollte man sich einsetzen. Was der Einzelne glaubt, mag es auch noch so abstrus sein, braucht mich dann nicht zu kümmern.
Florian Schmidt
4.172
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 21.04.2017 um 10:55 Uhr
So einfach ist es leider nicht. Es heißt auch heute noch oft: "Entweder du glaubst dran oder du musst dran glauben".
Wenn Menschen von frühester Kindheit indoktriniert werden kann es passieren dass sie vor ihrem eigenen Unglauben eine "Heidenangst" bekommen. Gerade in den USA haben ehemalige Christen auch nach ihrem Abfall vom Glauben noch angst vor ewiger Höllenqual.
Gerade wenn man ihnen diese Erlösungsgeschichte nur fest genug einimpft kann es zu einem psychologischen Trauma werden davon abzukehren.
2.073
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 21.04.2017 um 11:33 Uhr
Ja, die "Gehirnwäsche" von Kindheit an ist für viele ein wesentlicher Grund, am Glauben fest zu halten. Glauben Sie, dass eine Diskussion mit rationalen Argumenten dagegen etwas ausrichten kann?
Michael Beltz
6.866
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 21.04.2017 um 19:02 Uhr
Herr Menger wird wohl auf die Diskusson nicht eingehen, da er an seinen dogmatischen Positionen festhalten wird/will. Andere Christen haben mit seinem kreationistischem Festhalten an Bibeldogmen ebenfalls ihre Probleme.
Ich kann mit Herrn Menger mich unterhalten ohne zu versuchen ihn von materialistischer Weltanschauung zu überzeugen - gegen seine idealistische Philosophie. Vermerken will ich gerne seine jährliche Teilnahme an den Gedenktag der Judenvernichtung am 9. Setember.
Michael Beltz
6.866
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 21.04.2017 um 19:05 Uhr
Klaus Stadler vom 18.04. Wer nicht an Gotte glaubt sei ebenfalls gläubig, weil er ja nicht an Gott glaube. Diese dümmliche "Argumentation" höre ich gegelegntlich auf der Straße von irgendwelchen Dogmatikern, die ansonsten keine Ahnung haben.
Florian Schmidt
4.172
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 21.04.2017 um 19:10 Uhr
An den Gedenkmärschen zur Judenvernichtung sollte jeder Christ schon alleine aus Scham mitgehen.
2.073
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 21.04.2017 um 20:06 Uhr
In meinem sozialen Umfeld gibt es auch einige Menschen, von denen ich annehme, dass sie gläubige Christen sind. Sicher weiß ich es nicht, weil ich nicht mit ihnen über Religion und Religion für mich eigentlich kein Thema ist.
Es gibt genug andere Themen, über die man diskutieren kann.
Zum Beispiel Politik?
Florian Schmidt
4.172
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 21.04.2017 um 20:09 Uhr
Frau Barthel, gibt es da eine Trennung? Politik und Religion sind fest verbunden. Das zeigt sich alleine an den vielen (Spitzen)Politikern die eine Funktion in Kirchenräten und ähnlichen Organisationen haben.
2.073
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 21.04.2017 um 22:36 Uhr
Wenn ich mich über die Rolle der Religion in der Politik äußere, geht es ja nicht um religiöse Inhalte, sondern darum, welche Rechte religiösen Gruppierungen zugestanden werden sollten, und welche eben nicht.
Aber die kirchliche Bindung so vieler Abgeordneter kann in dem Zusammenhang schon ein Problem sein. Deshalb ist es so schwer, endlich die Privilegien der Kirchen zu beendigen. Aber dabei spielen religiöse Inhalte eigentlich keine Rolle. Es geht schlicht um Geld und Macht.
Florian Schmidt
4.172
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 21.04.2017 um 22:38 Uhr
Natürlich geh es auch um religiöse Inhalte. Flintenuschi glaubt ja auch dass sich unser Grundgesetz aus den 10 Geboten nährt.
2.073
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 22.04.2017 um 09:15 Uhr
Flintenuschi?
Egal. Die Kirchen versuchen ja auch immer wieder so zu tun, als wären die
Menschenrechte ihre Erfindung, oder als hätten sie sich wesentlich dafür
ein gesetzt. Jeder halbwegs informierte Mensch weiß, dass das Gegenteil der Fall ist. Die Menschenrechte gehören nicht zu den religiösen Inhalten!
Wie Sie selber im Verlauf dieser Diskussion schon erwähnt haben, wissen viele Gläubige gar nicht, was für Glaubenssätze ihre Kirche wirklich vertritt. Sie suchen sich halt heraus, was ihnen gefällt. Wischi-Waschi-Religion?
Mir sind sie jedenfalls lieber als die buchstabengetreuen Fanatiker!
Ich vermute, dass viele Kirchenmitglieder die Bibel nicht wirklich gelesen haben, und sich auch an die Zehn Gebote nur vage erinnern können.
Schlimm? Die harmlosen Geschichtchen im Religionsunterricht erzählt man vielleicht deshalb, weil die biblischen Texte Kindern nicht zumutbar sind.
Auch für Erwachsene sind sie eine Zumutung,finde ich.
Lange zeit wurde die Religion immer mehr "ins Private abgedrängt", wie von Kirchenvertretern oft beklagt wurde. Ich fand immer, dass das eine gute Entwicklung war.
Aber jetzt ist das ohnehin vorbei. In vielen Ländern Europas haben wir wieder eine verstärkte Hinwendung zur Religion mit fanatischen Zügen.
Geht es dabei wirklich um Religion? Oder doch um Politik?
Die Aufwertung einer faschistischen Politik mit religiösen Inhalten und Gefühlen. Das ist wirklich gefährlich!
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