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Strompreise

Gießen | Stromanbieter erhöhen die Preise!!!!

Zum wiederholten mal erhöhen die Stromanbieter (75) die Preise !!! Wie oft den eigentlich noch??? Die Verbraucher sollen wohl die Energiewende finanzieren. Ein unglaublicher Zustand. Seit es Strom für den Endverbraucher gibt werden die Stromanbieter von Staat hoffiert . Eine Verstaatlichung der Strommafia war schon mehrmals geplant wurde aber nie umgesetzt . Man lies den Stromkonzernen freie Hand um sich Deutschland untereinander auf zu teilen. Wann wird endlich Abhilfe geschaffen? Die SWG in Gießen, als Vorreiter, sollte mal damit anfangen sich von EON zu lösen um den Strombedarf in Gießen selber zu produzieren, da könnte man dann einen längst benötigten Sozialtarif einführen. Die These muss lauten den Stromkonzernen endlich mal die Stirn zu bieten um bezahlbaren Strom an zu bieten.

1911 Bau der ersten deutschen 110 - kV Leitung von Lauchhammer nach Riesa. Im Deutschen Reich gibt es 2320 Elektrizitätswerke mit einer Gesamtleistung von 2260 MW. 1912 Erster Stromtarif mit Grundgebühr . 1939 Eine Kilowattstunde Strom kostet im Deutschen Reich etwa 8 Pfennig .

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Kommentare zum Beitrag

Wilfried Bucher
202
Wilfried Bucher aus Gießen schrieb am 15.02.2017 um 10:23 Uhr
Ach Herr Seibert,

nur ein paar Klicks entfernt finden Sie eine Fülle an Informationen zur total verkorksten Energiewende und vor allem wie sich der Strompreis zusammensetzt.
Günter Seibert
240
Günter Seibert aus Gießen schrieb am 15.02.2017 um 11:01 Uhr
Herr Bucher vielen Dank für Ihren Kommentar !! damit Sie wissen was ich mit meinem Artikel meine Klicken Sie und natürlich alle anderen auch auf folgenden Link.

https://www.youtube.com/watch?v=PaGs-dgkVIk
Wilfried Bucher
202
Wilfried Bucher aus Gießen schrieb am 15.02.2017 um 13:22 Uhr
Wie zu erwarten, strotzt der Beitrag in der ARD von Halbwahrheiten und Auslassungen. Er fängt schon verworren an. Die Macht im Staat soll von den Energieriesen ausgehen, diese sind aber erstaunlicherweise nicht in der Lage die existenzbedrohende Energiewende, insbesondere die Abschaltung der Atommeiler, zu verhindern.

Die Energieunternehmen haben in der Vergangenheit sicherlich ordentliche Gewinne eingefahren und trotzdem lagen unsere Strompreise nicht im obersten Bereich. Heute liegen wir in Europa mit 30 Cent hinter Dänemark (31 Cent). Frankreich mit seinen vielen Atomreaktoren liegt bei 16 Cent und Rumänien sogar bei 9,4 Cent/KWh

Zur Jahrtausendwende lag sie in Deutschland übrigens noch bei 14 Cent.

Die hohen Preise sind politisch gemacht und haben so gut wie nichts mit den Stromriesen zu tun.

Ich ahnte, Sie wollen nicht selber suchen, also hier die Zusammensetzung (jeweils gerundet):

Umsatzsteuer 4,6 ct.
Stromsteuer 2 ct.
EEG-Umlage 6,4 ct.
Konzessionsabgabe 1,7 ct.
Sonstige Umlagen 0,9 ct.
Netzentgelte, Messung, Abrechnung 7,1 ct.
Stromerzeugung, Vertrieb 6,1 ct.

Der von Ihnen verteufelte Gewinn liegt also irgendwo in den 6,1 Cent verborgen. Gehen wir mal sehr großzügig von 10% Prozent Reingewinn aus, dann reden wir über 0,6 Cent die Sie vielleicht bei einer caritativen Stromerzeugung sparen können.

Statt einen Scheinriesen zu bekämpfen, rufen Sie lieber Ihren Bundestagabgeordneten an.
Günter Seibert
240
Günter Seibert aus Gießen schrieb am 15.02.2017 um 16:03 Uhr
Herr Bucher ,
Sie wollen der ARD doch wohl nicht unterstellen das sie schlecht recherchiert hat , oder wie soll ich das auffassen???
Zu Info die Strompreise werden an der Strombörse in Leipzig gehandelt und außerdem sind die Stromkonzerne keine Scheinriesen sondern Energieriesen!!!
Wilfried Bucher
202
Wilfried Bucher aus Gießen schrieb am 15.02.2017 um 16:20 Uhr
Herr Seibert,
Die aktuelle Kamera hat auch nicht schlecht recherchiert. Da lag und liegt Absicht vor und das die Strompreise in Leipzig gehandelt werden, macht es für den Endverbraucher nicht besser.
Wilfried Bucher
202
Wilfried Bucher aus Gießen schrieb am 16.02.2017 um 06:31 Uhr
EINE Wahrheit ist, dass wir nach Strich und Faden belogen werden.

http://strom-report.de/strompreise/

Die Grafiken auf der rechten Seite reichen für den Einstieg.
Günter Seibert
240
Günter Seibert aus Gießen schrieb am 16.02.2017 um 08:51 Uhr
Frau Keiner, die Wahrheit ist das die Endverbraucher die Hauptlast der Energiewende tragen müssen, an der Energiewende haben sich schon drei Minister versucht , Röttgen, Altmeier und Gabriel ,keinem ist gelungen die Preisentwicklung auf dem Strommarkt inkl.Abgaben zu stoppen!!
Wilfried Bucher
202
Wilfried Bucher aus Gießen schrieb am 16.02.2017 um 09:09 Uhr
Nun Herr Seibert, jetzt kommen wir der Sache ein wenig näher.

Für die Energiewende hat man sich von Ethikkommissionen, grünen Politikern (Lobbyisten) und Geisteswissenschaftlern beraten lassen.
Fachleute, die vor dem sich abzeichnenden Desaster warnten, wurde hingegen nicht gehört. Es galt Milliarden an seine Klientel zu verteilen. Sie wissen von wem diese erwirtschaftet werden.
Stefan Walther
4.051
Stefan Walther aus Linden schrieb am 16.02.2017 um 11:05 Uhr
Günter, na logisch sollen die Endverbraucher die so genannte Energiewende bezahlen, wer denn sonst, etwa die, die jahrelang schon sich dumm und dämlich mit der Ernergie verdienten...
Und was die Sache mit der Verstaatlichung betrifft = was soll das bringen ( der Staat ist der größte Kapitalist im kapitalistischen System! ), wer hat denn bisher Milliarden an Subventionen - vom Staat, von unseren Steuergeldern - kassiert, auch die Energiekonzerne für den angeblich so billigen Atomstrom....
Wilfried Bucher
202
Wilfried Bucher aus Gießen schrieb am 16.02.2017 um 11:42 Uhr
So trifft man sich wieder und wie erwartet im Dissens.

Sie haben Recht, die vier Großen haben sehr viel Verdient, aber die überproportionalen Preissteigerungen der letzten Jahre gehen ganz allein auf das Konto der fürchterlich dummen oder im besten Fall korrupten Regierung.
Die Mär vom subventionierten Atomstrom aus Ihrem Munde zu vernehmen, wundert mich aber schon. Zum einen hatte ich bereits auf Frankreich verwiesen und zum anderen setzte man auch in ihren geschätzten sozialistischen Staaten auf Atomstrom. Hat sich da der Staat selber subventioniert?
Stefan Walther
4.051
Stefan Walther aus Linden schrieb am 16.02.2017 um 17:28 Uhr
Ja, wir werden uns evt. auch zukünftig hin und wieder in der GZ "über den Weg laufen".
Was mich jetzt verwundert? = dass Sie trotz meiner zahlreichen Kommentare, die Sie ja gelesen haben, immer noch davon ausgehen, dass ich Ihre Meinung teile, dass in sozialistischen Ländern auf Atomstrom gesetzt wurde. Z.B. hat China, als es noch sozialistisch war, sich eindeutig von der Atomenergie distanziert, da sie nicht beherrschbar ist!
Wollen Sie wirklich abstreiten, dass der Atomstrom / die Energiekonzerne in Deutschland vom Staat subventioniert wurden, also dann fällt mir wirklich nichts mehr ein...

Übrigens, es ist ( im Kapitalismus ) immer die Regierung des Großkapitals, also dumm ist sie nicht, und als korrupt würde ich sie auch nicht bezeichnen, sie verrichtet das Geschäft der Konzerne, nicht mehr und nicht weniger...
Wilfried Bucher
202
Wilfried Bucher aus Gießen schrieb am 17.02.2017 um 10:34 Uhr
Herr Walther,
Sie sind sicherlich ein profunder Spezialist zum Thema Sozialismus, aber die deutsche Energiewirtschaft ist offensichtlich nicht Ihr Thema.

Fangen mal mit der Logik an: Wenn ich Sie richtig verstehe, gab es nur ein schmales Zeitfenster, in denen ein ECHTER Sozialismus -wo auch immer- existierte. Nur bleiben also eine Menge "sogenannter" sozialistischer Staaten mit Atomreaktoren. In all diesen Ländern waren die Führung und alle Fachleute ein wenig auf den Kopf gefallen und so wurde ein Reaktor nach dem anderen gebaut um Geld zu vernichten. Haben Sie für diesen Irrsinn denn eine Erklärung?

Was im Rest der Welt läuft, macht Sie auch nicht stutzig? Selbst wenn jeder einzelne kapitalistische Staat den Großkonzernen zuarbeitet (welchen eigentlich, bei unterschiedlichen Interessen der Unternehmer), wären Atomreaktoren dafür nicht nötig. Firmen wie z.B. Siemens konnten und können auch mit herkömmlicher Kraftwerkstechnik viel Geld verdienen.

Wussten Sie, dass der deutsche Staat die großen Energieunternehmen zur Atomenergie „überreden“ musste (sehr lesenswert):

https://www.welt.de/geschichte/article153189505/Als-die-Atomkraft-ein-Geschenk-des-Himmels-war.html
Zitat:
Die Politik lag auf Atomkurs. Und die Energiekonzerne? Leicht ironisch, damals fast selbstkritisch zu verstehen, bemerkte in den 60er-Jahren rückblickend Oskar Löbl, Chefberater bei RWE: „Alles war hoffnungsvoll gestimmt, das Atomzeitalter war angebrochen, die Zukunft hatte begonnen. Nur eine Gruppe hatte Vorbehalte. Es waren dies die großen Energieversorgungsunternehmen (EVU), darunter das größte von ihnen, die RWE. Sie wollten an das goldene Zeitalter nicht glauben.“ Eine Zeugenaussage aus der Vorgeschichte der Atomkraft, der heute, ein halbes Jahrhundert später, Brisanz innewohnt.

Das Märchen der dauernden Subvention von Kernenergie ist nichts als ein Ablenkungsmanöver (haltet den Dieb) um die wahnsinnige Subvention der Erneuerbaren zu rechtfertigen.

http://www.kernenergie.de/kernenergie-wAssets/docs/fachzeitschrift-atw/2016/atw2016_01_redaktion_forschungsfoerderung.pdf

Hier noch ein sehr interessanter Artikel zur Atompolitik in der DDR:

http://de.atomkraftwerkeplag.wikia.com/wiki/Atompolitik_in_der_ehemaligen_DDR

Und ein Zitat aus der FAZ:

Die Kernkraft sollte die Säule einer zweiten industriellen Revolution bilden. „Die Atomenergie kann zu einem Segen für Hunderte von Millionen Menschen werden, die noch im Schatten leben“, heißt es etwa im SPD-Atomplan, der auf einem Münchner Parteitag 1956 verabschiedet wurde. Viel zitiert ist auch die Aussage des marxistischen Philosophen Ernst Bloch, der 1959 in seinem Buch „Prinzip Hoffnung“ von der Kernenergie schwärmte: „Einige hundert Pfund Uranium würden ausreichen, die Sahara und die Wüste Gobi verschwinden zu lassen, Sibirien und Nordamerika, Grönland und die Antarktis zur Riviera zu verwandeln.“
Linke Gesinnung und Glaube an die Kernkraft sollten erst später zum Gegensatz werden.
Stefan Walther
4.051
Stefan Walther aus Linden schrieb am 17.02.2017 um 14:40 Uhr
Herr Bucher, auf was Sie hinaus wollen ist mir noch nicht klar:
- einen künstlichen Widerspruch aufbauen zwischen Großindustrie und Regierung(en)? Das wäre völlig an der Realität vorbei, auch wenn es natürlich immer innerhalb beider Lager unterschiedliche Interessengruppen gibt, so bleibt genauso immer die Gruppe "die das Sagen, sprich die Macht hat"...
- krampfhaft versuchen zu erklären ( "Sie Herr Walther haben keine Ahnung von der deutschen Energiewirtschaft...." ) was denn tatsächlich die Wahrheit sei? Auch dies ist ein vergeblicher Versuch, denn - ja, Wiederholung - die Subventionen in die Atomkraft sind / waren Realität
- einen ( auch künstlichen ) Widerspruch aufbauen zwischen Subventionen in die Atomkraft und Subventionen in Erneuerbare Energien? Unsinn, denn es sind die gleichen Konzerne, die auf Kosten der Verbraucher subventioniert werden, ist ja auch logisch, so funktioniert "das Geschäft"...
- dass Energiekonzerne gar keine Atomkraft ( und jetzt die Energiewende ) bräuchten, denn sie verdien(t)en auch ohne Atomenergie genug? Dann haben Sie das Grundprinzip nicht verstanden, es geht immer um Streben nach "Maximal"-profit, um Macht und Einfluss, da können sich Großkonzerne bestimmten Entwicklungen gar nicht verschliessen wenn sie konkurrenzfähig bleiben wollen
- sich als "Fachmann" darstellen wann es wo einen Sozialismus gab, welcher Staat nun als sozialistischer handelte und z.B. auch auf Atomenergie setzt(e)? Darüber mit Ihnen zu diskutieren macht wenig Sinn, denn Sie können dies weder beurteilen noch unterscheiden, da Sie sich gar nicht mit dieser Problematik beschäftigen bzw. beschäftigt haben. Ist nicht weiter tragisch, da schmeissen viele alles in einen Topf... kritisch wird es nur wenn man sich zu Dingen äußert von denen man keine Ahnung hat...

Worum es mir geht ist relativ einfach zu sagen = die Atomenergie ist zu gefährlich um sie zu nutzen, sie ist nicht beherrschbar. Eine Umstellung zu 100% auf Erneuerbare Energien ist in einem relativ kurzen Zeitraum ohne weiteres möglich, die Umstellung muss auf Kosten der Betreiber ( nicht der Verbraucher ) gehen, genauso wie die Nachwirkungen der Atomkraft ( Endlagerung, Abbau von AKWs... ) einzig auf Kosten der Konzerne zu gehen hat.
Wilfried Bucher
202
Wilfried Bucher aus Gießen schrieb am 17.02.2017 um 15:14 Uhr
Jetzt werden sie doch unfair.
Ich habe Sie doch darum gebeten, den Widerspruch Atomenergie und sich sozialistisch nennende Staaten aufzuklären und explizit darauf hingewiesen, dass Sie da der Experte sind und komme nicht im Traum dazu, mich als Fachmann darzustellen.
Die Frage stellt sich immer noch: Warum setzten die -sich sozialistisch nennenden- Ostblockstaaten auf Atomenergie, wenn es nur ein Zuschussgeschäft war?

Mir kommen langsam Zweifel, ob Fakten oder Zahlen hier überhaupt helfen, aber einen Versuch will ich noch wagen (2. Grafik):

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/eeg-umlage-gewinner-und-verlierer-der-energiewende-12818209/infografik-besitzer-der-12812878.html

Durch ständiges Wiederholen wird die Subventionslegende nicht richtig und wer von der Energiewende profitiert, findet sich leicht im Netz.

Frank Asbeck (Solarworld) als "Grüner" war zeitweise Milliardär. Warum wohl?
Stefan Walther
4.051
Stefan Walther aus Linden schrieb am 17.02.2017 um 16:50 Uhr
In Ordnung, dann sollten wir beide vielleicht darauf verzichten, dem jeweils anderen Unkenntnis zu unterstellen!? Aber "unfair" war es nicht, es war eine leicht emotionale Reaktion, richtig.

Ich bin hier immer für den Meinungsaustausch - weniger für das gegenseitige hin und her von die eigene Meinung untermauernden Links...

Zu Ihrer berechtigten Frage = die sich sozialistisch nennenden Staaten, allen voran die Sowjetunion ( die längst nicht mehr sozialistisch zu diesem Zeitpunkt war ), handelten genauso wie alle anderen kapitalistischen Staaten: Konkurrenzkampf, bis hin zum großen Wettbewerb mit den USA. Auch die Auswirkungen waren in etwa die gleichen = das Volk musste zahlen, die herrschende Schicht interessiert es da wenig ob es ein "Zuschussgeschäft" ist. Auf den Punkt gebracht = es kommt nicht darauf an wie man sich nennt ( selbst Chinas regierende Partei nennt sich noch KP, absurder geht es kaum ), es kommt einzig darauf an was man tut...

Zu den Subventionen sage auch ich jetzt nichts mehr, das ist für mich glasklar!

Wer von der Energiewende profitieren wird ( bei kapitalistischer Produktionsweise )? Die Frage ist überflüssig, es kommen da immer erst die Gewinnaussichten für die Unternehmen, alles andere ist zweitrangig... was nix Profitables bringt, das wird nicht gemacht! Das heißt aber noch lange nicht, dass der Ausstieg aus der Atomenergie und der Umstieg auf Erneuerbare Energien nicht absolut notwendig ist...

Meine Frage haben Sie noch nicht beantwortet, mag sein, dass ich auch ein wenig begriffsstutzig bin = auf was wollen Sie eigentlich hinaus Herr Bucher, für was stehen Sie hier im Zusammenhang mit "Atomkraft", "Erneuerbare Energien" usw., das ist mir immer noch nicht klar geworden.
Wilfried Bucher
202
Wilfried Bucher aus Gießen schrieb am 17.02.2017 um 17:42 Uhr
Sorry, ich kann so nicht Diskutieren. Meine Kenntnisse in fast allen Bereichen sind mangelhaft und in einem begrenzten Leben lässt sich das nur partiell beheben.

Im Internet finden sich nun für jedes Problem mannigfaltig Fachleute und ohne einen Link zu klugen Artikeln müsste ich aus meinem beschränkten Wissen oder Bauchgefühl argumentieren.

Wie sollten wir denn jemals die Meinungsverschiedenheit über Subventionen untermauern?
Der Satz "Zu den Subventionen sage ich jetzt nichts mehr, das ist für mich glasklar!" ist doch eine Bankrotterklärung.
Glasklar ist doch kein Argument.

Auf was ich hinaus will?
Die vollkommen falschen Schlussfolgerungen des Artikel-Schreibers richtigstellen, dann Ihre falschen Schlussfolgerungen richtigstellen und wenn sie damit was anfangen können, ja ich bin ein Befürworter der Atomenergie und lehne die dumme und fatale Energiewende ab.
Wilfried Bucher
202
Wilfried Bucher aus Gießen schrieb am 17.02.2017 um 18:07 Uhr
PS einen Link habe ich noch. Vielleicht finden sich ja doch Leser:

http://www.achgut.com/artikel/das_gruene_armuts-beschaffungs-programm
Wilfried Bucher
202
Wilfried Bucher aus Gießen schrieb am 17.02.2017 um 18:58 Uhr
Eingeständnis Gabriel: “Für die meisten anderen Länder in Europa sind wir sowieso Bekloppte.”

Und das gilt nach meiner Meinung nicht nur für die Energiepolitik.
Stefan Walther
4.051
Stefan Walther aus Linden schrieb am 18.02.2017 um 07:39 Uhr
Da sind wir uns ausnahmsweise einig = so kann und will ich auch nicht ( weiter ) diskutieren:
- wer von "wir" spricht und damit "die" Deutschen meint, egal ob es um die Profiteure oder den Rest der Bevölkerung geht, der führt die Leserinnen und Leser bewusst in die Irre, "wir" haben keine gemeinsamen Interessen, weder mit den Energiekonzernen noch mit ihrer Regierung...
- wer die Risiken der Atomkraft, und alles was bisher schon im Zusammenhang mit der Nutzung der Atomenergie passierte, einfach ausblendet, den kann ich - auch sorry - nicht ernst nehmen um es vorsichtig auszudrücken.
- wer einen möglichen Umstieg auf Erneuerbare Energien dumm und fatal nennt, nur weil dies evt. den "wirtschaftlichen Interessen" schaden könnte, der steht für mich "auf der falschen Seite"

Ja sicher, man muss die eigene Meinung aufgrund von verfügbarem Wissen bilden, da gibt es unzählige Quellen, auch was die Nutzung der Atomenergie betrifft, aber die Leute hier - nicht nur ich - wollen nicht einen Link nach dem anderen um die Ohren geworfen bekommen... aber dann so zum Abschluss, weil Sie ein Fan davon sind, auch von mir ein letzter Hinweis:

http://www.people-to-people.de/archiv-news/katastrophenalarm-das-buch-von-herrn-engel-ist-grossartig-punkt-prof.-jean-ziegler
Wilfried Bucher
202
Wilfried Bucher aus Gießen schrieb am 18.02.2017 um 08:38 Uhr
Gehen die Argumente aus, geht die Bosheit zum Angriff über.
(C) Manfred Hinrich

1. Die Nutzen - Risiko Abwägung wurde nicht ausgeblendet, sie war bisher nicht unser Thema. Wenn Sie Informationen benötigen, fragen Sie einfach.

2. Warum ich den Umstieg auf Erneuerbare Energien für dumm und fatal halte, war bisher nicht unser Thema. Wenn Sie Informationen benötigen, fragen Sie einfach.

3. Ob ich auf der richtigen oder falschen Seite stehe ist mir vollkommen egal und ist für die Beurteilung der Energiewende irrelevant.

4. Ob die Leute hier einen Link wollen oder unzählige andere Quellen nutzen (wollen), können Sie nicht wissen. Es liegt auch ganz alleine in meiner Entscheidung. Den Links folgen und lesen muss niemand.

5. Das mit dem "wir" verstehe ich nicht. Werfen Sie mir den Satz von Gabriel vor?

Zum Abschluss noch ein Zitat frei nach Martenstein:
Es gibt nichts enthemmenderes als die feste Überzeugung auf der Seite des Guten zu stehen.
Stefan Walther
4.051
Stefan Walther aus Linden schrieb am 18.02.2017 um 21:44 Uhr
Warum so empfindlich Herr Bucher? das ist lediglich das zweite Mal eine Reaktion auf einen Ihrer Kommentare, ja, das ist auch nicht mein Stil, aber wer austeilt muss auch einstecken können...

Gerne wieder zurück zur Sachlichkeit!? Ich werde es damit dann aber bewenden lassen, egal was Sie noch schreiben. Das hat überhaupt nichts mit Ihnen persönlich zu tun, aber es gibt für die Mitlesenden kaum etwas langweiligeres als Zwiegespräche - ja, das weiss ich, das wurde mehrfach hier geschrieben :-)

- wer sich als Anhänger der Atomenergie positioniert ( und das erst nach Nachfrage ) der muss meines Erachtens von sich aus auch das Thema "Risiken" ansprechen, dabei bleibe ich, ansonsten ist es ignorant
- Sie haben "dumm und fatal" geschrieben, nicht ich, also gehört auch eine Begründung / eine Erklärung dazu.
- falls Sie lediglich einen ( Regierungs ) - Vertreter, dazu noch einen ehemaligen Wirtschaftsminister zitieren, dann folgere ich daraus, dass Sie auf der Seite der Wirtschaft stehen, und wenn Ihnen das dann egal ist auf welcher Seite Sie stehen, dann heißt das nicht, dass dies für die Beurteilung der Energiewende irrelevant ist ( s.o. , keine Wiederholung mehr von mir )
- doch, ich kann gut beurteilen ob die Leute Links wollen oder nicht, ist relativ einfach nachzuvollziehen, dies wurde in mehreren Kommentarkolonnen an anderen Stellen immer wieder angemerkt
- klar muss man eine Überzeugung haben, wenn man dann nicht denken würde, dass man mit seiner Überzeugung auf der richtigen Seite ( oder meinetwegen auch auf der Seite des Guten ) stehen würde, was wäre diese Überzeugung noch wert?
Wilfried Bucher
202
Wilfried Bucher aus Gießen schrieb am 19.02.2017 um 09:16 Uhr
Das Privileg des letzten Wortes will ich gerne nutzen.

- Niemand wird gezwungen langweilige Zwiegespräche (Auseinandersetzungen) zu lesen und nochmal, niemand muss den Links folgen (Sie haben es auch nicht getan). Dieser Artikel wurde ca. 500-mal aufgerufen. Wie viele Aufrufe davon auf unsere Diskussion zurückzuführen sind ist unbekannt und ob oder welche Links angeklickt wurden erst recht. Kommentarform und Inhalt sind kein Wunschkonzert und solange die GZ Verlinkungen erlaubt, werde ich sie nutzen.

- Ausgangspunkt des Disputes waren die hohen Strompreise und nicht eine Auseinandersetzung über Kernkraftwerke und deren Risiko und was ich alles nicht geschrieben habe, füllt ganze Bibliotheken. Die vermurkste Energiewende hat mit Kernkraft nur am Rande zu tun.

- EON unterstützt mich für jeden positiven Kommentar mit beträchtlichen Geldsummen (steuerfrei aus schwarzen Kassen) und somit ist meine Wirtschaftsnähe geklärt.


- Mit der „richtigen“ Überzeugung ist das so eine Sache, wer sie gefunden hat, geht gerne über Leichen (s. das Martenstein-Zitat).

- Mir persönlich gefällt eher folgendes:

- „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben“

- „Moralisten sind es, die Diktaturen errichten“

- „Der Mensch ist weder Engel noch Tier, und das Unglück will es, dass, wer einen Engel aus ihm machen will, ein Tier aus ihm macht. “
Günter Seibert
240
Günter Seibert aus Gießen schrieb am 23.02.2017 um 08:56 Uhr
Sie sind hier: Home > Wirtschaft > Energie > RWE macht laut Bilanz 2016 mehrere Milliarden Euro Verlust
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Dickes Loch in 2016-Bilanz
RWE macht mehrere Milliarden Euro Verlust

22.02.2017, 13:25 Uhr | dpa
RWE macht laut Bilanz 2016 mehrere Milliarden Euro Verlust. RWE machte in den vergangenen Jahren deutlichen Verlust. (Quelle: dpa)

RWE machte in den vergangenen Jahren deutlichen Verlust. (Quelle: dpa)

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Redaktion

Die niedrigen Strompreise im Großhandel und der Atomkompromiss reißen beim Energiekonzern RWE ein dickes Loch in die Bilanz. Unterm Strich muss das Essener Unternehmen einen Verlust von 5,7 Milliarden Euro für das vergangene Jahr verdauen, wie RWE mitteilte.
Bereits im Jahr 2015 hatte das Unternehmen ein Minus von 170 Millionen Euro eingefahren. Der um Sondereffekte bereinigte Überschuss fiel mit rund 800 Millionen Euro indes besser aus als von RWE zuvor veranschlagt. Zudem sanken die Nettoschulden um 2,8 Milliarden Euro auf 22,7 Milliarden Euro.

Beim Jahresgewinn schlugen insbesondere Abschreibungen in Höhe von 4,3 Milliarden Euro auf den deutschen Kraftwerkspark sowie Anlagen in Großbritannien, den Niederlanden und der Türkei ins Kontor. Hintergrund sind geänderte Erwartungen für die künftige Entwicklung der Großhandelspreise für Strom.

Zweite große Baustelle ist der Atomkompromiss: RWE zahlt zum 1. Juli 2017 die vereinbarten 6,8 Milliarden Euro in den neuen staatlichen Atomfonds, was in den Konzernabschluss durch eine Erhöhung der Kernenergierückstellungen einfließt.
Quelle DPA

Ich kann das gejammer von RWE nicht mehr hören .Erst jammern die Banken und jetzt RWE. Soll der Finanzminister die Verluste auf Kosten der Steuerzahler ausgleichen ? Wer die Entwicklung verpennt hat ist selber Schuld!!!!!!
Wilfried Bucher
202
Wilfried Bucher aus Gießen schrieb am 23.02.2017 um 09:25 Uhr
Wer hier was "verpennt" hat ist fraglich.

2010 Bundesregierung beschließt Laufzeitverlängerung für Kernkraftwerke

2011 Bundesregierung nimmt Laufzeitverlängerung zurück und legt 8 Atomkraftwerke still.

Mit einem solch populistischem Manöver konnte keine Firma rechnen.
An RWE gibt es sicherlich einiges zu kritisieren, aber der Glaube, dass eine staatliche Energieversorgung für den Kunden preiswerter wird, ist naiv. Für die Energiewende wurde die Markwirtschaft außer Kraft gesetzt und das Ergebnis beklagen Sie in Ihrem Beitrag, ohne auch nur zu Hinterfragen warum Deutschland so hohe Strompreise hat.
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