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Erfolgreicher Testlauf für WLAN in Gießener Bussen

Gießen | Kostenloses und frei zugängliches WLAN auf dem Weg zur Arbeit, zur Uni oder zur Schule – davon profitierten die Fahrgäste in Gießen während der vergangenen Monate auf den Linien 3, 12 und 13. Zwischen Anfang Oktober 2016 und Ende Januar 2017 testeten die MIT.BUS GmbH und das Heuchelheimer Unternehmen IPmotion ein modernes Ticketsystem. Insgesamt neun Busse statteten sie mit dazu notwendigen Routern aus.
„Sowohl die Testergebnisse selbst als auch die Zahlen der WLAN-Nutzer sind sehr erfreulich und können sich sehen lassen“, verrät Mathias Carl, Geschäftsführer der MIT.BUS GmbH. Durchschnittlich 1.300 Personen haben ihr mobiles Endgerät täglich mit dem kostenlosen Netzwerk verbunden – an manchen Tagen sogar bis zu 2.000. Eine vorherige Registrierung oder ein Login war nicht notwendig. Wer das WLAN verwenden wollte, musste es lediglich einmal über die Einstellungen seines Smartphones auswählen und konnte anschließend im Internet surfen.
„Wir haben zwar nur wenige direkte Rückmeldungen von unseren Fahrgästen erhalten – allerdings durchweg positive“, erklärt Mathias Carl. „Wir wissen nun auf jeden Fall, dass ein schneller und stabiler Internetzugang im Bus möglich ist und die Fahrgäste das Angebot annehmen.“

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Schnurloses Ticket per App
Das WLAN konnten alle Fahrgäste nutzen, das neue Ticketsystem testeten hingegen rund 100 ausgewählte Kundinnen und Kunden, die IPmotion zuvor vor allem aus dem Kreis der zahlreichen Studierenden in Gießen ausgewählt hatte. Sie alle nutzten während des Probezeitraums die App ciboTIX auf ihrem Smartphone. Beim Einstieg checkten sie sich mit einem Klick im System ein. Stiegen sie aus, merkte das System automatisch, dass sie das Fahrzeug verlassen hatten. Das WLAN übertrug die Daten direkt an einen zentralen Rechner, der eine Art Konto für jeden Fahrgast führt – alles unter Berücksichtigung des Datenschutzes und sicher verschlüsselt.
„ciboTIX schließt die Lücke zwischen der Einzelfahrkarte und der Zeitfahrkarte. Es bringt all jenen Vorteile, die häufig mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind, für die sich ein Monats- oder gar Jahresticket jedoch nicht rechnet“, erläutert Florian Kempff, Geschäftsführer der IPmotion. Er ist sich sicher: „Solche modernen und flexiblen Modelle gewinnen zukünftig immer mehr an Relevanz.“ Umso mehr freut er sich über die gelungene Probe in Gießen, bei der IPmotion auch die geplanten Stresstests mit Erfolg abschließen konnte.

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Kommentare zum Beitrag

Peter Baier
10.229
Peter Baier aus Gießen schrieb am 02.02.2017 um 00:43 Uhr
Interessant, da werden sich die Busfahrer aber freuen, Telefonieren nein Internet ja.
http://www.giessener-allgemeine.de/import/mdv/lokales/giessen/art901,111000
Karl-Ludwig Büttel
3.668
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 02.02.2017 um 09:13 Uhr
Was hat das mit dem im Artikel angeführten Grund des Verbotes zu Telefonieren zu tun. Das Verbot ist richtig. Wenn ich als Zugpendler und Ubahnutzer an die täglichen laut vorgebrachten Mitteilungen der Mitfahrer denke....kann ich das nur befürworten.
Internet in allen öffentlichen Verkehrsmitteln halte ich für überfällig und zeitgemäß. Das Internet bzw. dessen Nutzung, stört im Gegensatz zu lauten Gesprächen am Telefon niemanden.
Gießen geht damit weiter einen richtigen Schritt in die Zukunft einer modernen Studentenstadt.
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